Milben, Milben, Milben, ich kann das Wort schon nicht mehr hoeren und die Viecher schon nicht mehr sehen. Die ganze Imkerei dreht sich nur noch um diese Viecher, die hier gar nicht hingehoeren. Ein dickes Lob an den, der mir, uns und der Welt das eingebrockt hat. Was muessen das fuer tolle Zeiten gewesen sein, in denen man noch die Zeit hatte, sich auf die Bienen und den Honig zu konzentrieren. Was muessen das fuer schoene Zeiten gewesen sein, in denen man noch Bienen halten konnte, ohne jeden Morgen aufzuwachen und sich Gedanken darueber machen zu muessen, ob die Voelker ueberhaupt noch leben. Nur mal so nebenbei.

Drei vorherige Behandlungen ohne Erfolg

Zwei mal Ameisensaeure im Liebigdispenser, ein mal Ameisensaeure im Nassenheider Verdunster und immer noch zu viele Milben auf den Windeln. Und wenn ich von zu vielen spreche, dann meine ich das auch. Unter den 10 Voelkern waren welche dabei, die es locker auf 20 Varroamilben pro Tag gebracht haben. Das Anfang November. Nicht bei allen. Drei Voelker lagen bei meinen regelmaessigen Milbenkontrollen unter dem Schadschwellenwert von 5 Varroen pro Tag. Diese Voelker habe ich auch gar nicht erst aufgemacht um nachzusehen, ob die ueberhaupt noch leben. So wenig Stoerungen wie moeglich, so einfach Imkern wie moeglich.  Den Rest des Eintrages lesen »

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Haben Sie auch eine gegessen, eine Martinsgans? Oder wenistens ein Stueck davon? Aber klar haben wir. Waere doch traurig, wenn wir, die wir selbst Gaense halten, uns nicht zu Sankt Martin ein Stueck bei uns gross gewordener Bio-Gans goennen wuerden.

Da gibt es bei uns eine separate Kuehltruhe, in der so ziemlich alles, was wir an Fleisch produzieren, fein saeuberlich in Tueten verpackt tiefgefroren lagert. Huehner und Huehnerteile, Kaninchenschenkel, Entenbrueste, Gaense in verschiedenen Teilen. Alles an Kleinvieh, was so auf dem Teller landen koennte, ist dort vorraetig. Den Rest des Eintrages lesen »

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Was zeichnet einen gesunden und fruchtbaren Gartenboden aus? Klar, er ist voller Leben, reich an organischem Material und wird dadurch locker, luftig und leicht zu bearbeiten. So die Idealvorstellung. Es mag ja auch einige Gaertner geben, die von Natur aus mit solch einem Gartenboden versehen sind. Ich goenne es ihnen. Mir ist dieses Glueck nicht zu teil geworden. Wir leben zwar in einer Gegend, in der mit die besten Ackerboeden des Landes zu finden sind, wir haben aber auch einen sehr schweren Boden. Da ziehe ich keine Kartoffelpflanze mitsamt den Knollen einfach mal so aus der Erde. Da druecke ich den Spaten nicht so mir nichts dir nichts in die Erde ohne Hilfe der Beine, und einen Sauzahn ziehe ich schon gar nicht hindurch. Da bricht mir eher der Stiel ab, als dass ich auch nur einen Zentimeter weit komme. Glauben Sie mir, habe ich alles versucht.

Das Ziel klar vor Augen

Es liegt also nahe, unseren Gartenboden diesem Ideal so weit es eben geht anzunaehern, auf natuerliche Weise versteht sich von selbst, und nicht, wie ich schon gehoert habe, durch Beimischung von Sand oder Styroporkuegelchen.

Einige moegen es ja nicht glauben, besonders die von der Permakulturfraktion, aber es ist so. :) Ich lege enormen Wert auf die Versorgung unseres Gartens mit organischem Material. Keine Kartoffelschale, die nicht auf dem Kompost landet, kein Kaninchenkoettel der nicht am Ende seines Lebens irgendwo auf dem Acker seinen letzten Atemzug macht, bevor er seine wertvollen Inhaltsstoffe wieder an die Erde abgibt, die uns ernaehrt.  Den Rest des Eintrages lesen »

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Stellen Sie sich mal vor, Sie setzen sich am Abend vor den Rechner, wollen kurz Ihren Lieblingsblog und Ihren Lieblings-youtubekanal besuchen (natuerlich den von mir :) ), aber die Mattscheibe bleibt schwarz und der Rechner startet nicht, weil kein Strom aus der Leitung kommt. Eine schauderhafte Vorstellung, nicht wahr?

Wir sind uns also einig

Strom muss aus der Leitung kommen, jeden Tag in ausreichender Menge. Ohne Strom ist unser Leben nicht mehr denkbar. Jetzt spinnen Sie den Gedanken aber mal weiter. Den Rest des Eintrages lesen »

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Mais, Kuerbis und Bohnen auf einem Beet, auch Milpa genannt, mein vielleicht interessantester Gartenversuch in diesem Jahr. So (oder jedenfalls so aehnlich) haben es schon die Ureinwohner Amerikas gemacht. Was bei denen gut funktioniert hat, warum sollte es bei mir nicht funktionieren? Und da sich bei mir ja alles um den Versuch der Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln dreht, habe ich den Versuch gleich auf einer ausreichend grossen Flaeche erprobt. Nicht nur eine Hand voll Maispflanzen, dazwischen ein oder zwei Bohnen und noch einen Hokkaido dazu, nein, ich habe es gleich auf 60 bis 70 Quadratmetern veranstaltet. Ueber die Aussaat des Mais und der Bohnen hat es schon zwei Berichte gegeben, die Sie sich vielleicht vorher noch ansehen sollten, falls noch nicht geschehen. Auch einen Zwischenbericht hat es von mir schon gegeben. Heute aber geht es ans Ernten. Heute geht es darum, ob mein Versuch die Erwartungen erfuellt hat und ob ich ihn in dieser Form wiederholen wuerde. Den Rest des Eintrages lesen »

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