Wer sich ernstlich an den Gedanken “Selbstversorgung” heranwagt, der darf nicht kleckern, sondern muss klotzen. Ist einfach so. Mit ein paar Quadratmetern Garten hinter dem Haus, einem Huegel und einem Hochbeet, zieht man keine Selbstversorgung auf, so sehr das der ein oder andere auch suggerieren mag. Selbstversorgung ist mehr als Gemuese aus dem Garten, ist mehr als ein paar Radieschensamensprossen und das ein oder andere Fruehstuecksei. Wer Selbstversorgung anstrebt, der muss in groesseren Dimensionen denken. Gleucklich ist der, der auch die Flaechen dazu zur Verfuegung hat. Daran wird es bei den meisten schon hapern.

Nehmen wir aber mal an,

jemand haette so ein kleines Stueckchen Land ergattert, wie wir es hier zur Verfuegung haben. 2000 Quadratmeter Gartenland, aufgeteilt in 55 Quadratmeter Folientunnel, um die 800 Quadratmeter Garten und der Rest Obstbaeume und Fussballplatz fuer die Kinder. Niemand wird ernstlich annehmen, von so einer kleinen Flaeche koennte man eine Familie ernaehren. Jedenfalls nicht so ausgewogen, als dass es noch als gesunde Ernaehrung durchgeht. Trotzdem, diese Flaeche ist um einiges groesser als der normale Hausgarten. Arbeiten, die im Garten noch locker mit dem Spaten oder der Schubkarre erledigt werden koennen, sind auf dieser Flaeche ganz sicher nicht mehr in Handarbeit zu bewerkstelligen. Schon gar nicht, wenn man erst einmal ein paar Jaehrchen auf dem Buckel hat wie ich. :) Da braucht man ein Hilfsmittel, keine Frage. Den Rest des Eintrages lesen »

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Ok, OK, so riesig ist er nun auch wieder nicht geworden. Da ist noch eine ganze Menge Luft nach oben. :) Dafuer habe ich mir auch nicht sonderlich Muehe gegeben, einen besonders grossen Kuerbis wachsen zu lassen. Auf dem Toepfchen stand “Riesenkuerbis” und meine Hoffnung war, selbst ohne viel Muehe und ohne viel Wissen ueber das “Wie” wird da schon eine ordentliche Beere draus werden. Wenn andere es schaffen, Kuerbisse mit einem Gewicht von mehr als 900 Kilo zu zuechten, dann sollten doch bei mir wenigstens 100 bei rum kommen. Den Rest des Eintrages lesen »

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Was ich an meinen Bienenvoelkern in der letzten Zeit getan habe, moechte ich hier gar nicht gross ausbreiten. Dazu habe ich einige Worte im Film gesagt. Heute soll es darum gehen, wie wichtig eine gute Koenigin fuer das Volk und vor allem fuer den Imker ist. Wer meine Filme verfolgt, der wird sicher festgestellt haben, dass ich nicht sonderlich viel Glueck mit der Schwarmverhinderung in diesem Jahr hatte. Ach, nicht nur in diesem Jahr. Bienenschwaerme gehoeren fuer mich im Fruehjahr zur Tagesordnung. Kaum ein Tag mit Sonnenschein und sommerlich warmen Temperaturen, solche Tage erkenne ich meist schon am fruehen Morgen, ohne einen Bienenschwarm. 22 sind mir in diesem Jahr aufgefallen, bei einer Bienenkiste und fuenf Voelkern in konventionellen Zanderbeuten. Das macht also rund vier Schwaerme pro Volk. Das soll mir erst mal jemand nachmachen. :)

Aber woran liegt das? Liegt es nur an meiner “Unfaehigkeit”, oder kann es auch andere Gruende dafuer geben? Den Rest des Eintrages lesen »

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“Versuch macht kluch”, ein altes Sprichwort. Da ist was Wahres dran. Besser als auf das zu hoeren, was andere mir erzaehlen wollen, ich probiere so manches aus und mache mir mein eigenes Bild der Dinge. Auch, aber nicht nur in Gartendingen. :) Biokompostierbare Mulchfolie war eines meiner Garten-Experimente in diesem Jahr. Hatte ich mir fuer recht viel Geld besorgt (ja, ich weiss, als Meterware gibt es die auch preiswerter). Wer jetzt nicht weiss, was eine biokompostierbare Mulchfolie ist, dem sei es noch mal kurz erklaert. Den Rest des Eintrages lesen »

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Ich sollte es eigentlich besser wissen, nach so vielen Jahren Gartenarbeit. Alles faengt im Fruehjahr ganz klein an und so einiges davon waechst im Laufe des Jahres zu wahren Giganten heran. Was Mitte Mai noch aussieht als wuerde es in Kuerze den Geist aufgeben, mausert sich in drei Monaten zu einem Monster von Pflanze. Magentaspreen ist so ein Kandidat, Wassermelone noch viel mehr und Kiwano braucht eingentlich auch ein Gewaechshaus fuer sich alleine, so gross wird die.

Manche lernen es nie

Aber wie ich nun mal so bin, unverbesserlich und vor allem unersaettlich, in jedem Fruehjahr wachsen auf allen Fensterbaenken und Anzuchtkisten, im Folientunnel und wer weiss noch wo, eine ganze Armee von Nutzpflanzen heran, die alle ihren Platz im Garten suchen. Und dann noch die Gartencenter!! Was da so alles angeboten wird. Ich kann ja nie dran vorbeigehen. Ob Tabak, Minitamarillo oder Zuckermelone, die laecheln mich so nett an, ich muss sie einfach aus diesem Elend namens Gartencenter Rollwagen erloesen. So bin ich nun mal und ich habe schwer die Befuerchtung, ich werde auch immer so bleiben.  Den Rest des Eintrages lesen »

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