Archiv für April 2009

Wie gestern kurz erwaehnt, wir haben uns im Gartencenter Crumbach eine Motorhacke Marke Honda geliehen. Die kleinste Variante die es im Verleih gab. Wir denken, wir haben uns fuer eine zu schwache Maschine entschieden. Es hatte allerdings einen triftigen Grund. Da unsere Beete alle eine Breite von 1,2 Metern oder knapp darueber haben, ist eine grosse und auch staerkere Maschine sehr unhandlich darauf zu manoevrieren. All unsere Beete, die mit der Motorhacke zu bearbeiten waren, sind mit einer Umrandung aus Rasenkanten, Holzbrettern oder Terassensteinen umgeben. Und darauf ist selbst solch eine kleine Maschine sehr schlecht zu bewegen. Laeuft sie einmal, dann wirft sie so viel Erde nach hinten, dass eimerweise Erde neben die Beete faellt, die dann muehsam wieder hinaufgeschaufelt werden muss. Teilweise haben wir versucht, mit einem Sperrholzbrett an der Seite zu verhindern, dass Erde herunter faellt. Was uns aber nicht gelungen ist.

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Auf der anderen Seite haetten wir mit einer staerkeren Maschine wesentlich tiefer und wesentlich erfolgreicher unsere Lehmklumpen zerkleinern koennen. Was wir in diesem Jahr erreicht haben, ist eine nur maessig zerkleinerte Schicht Erde oben auf, aber schon 10 Zentimeter darunter haben wir dickste feste Klumpen. Und noch eine Sache haben wir in diesem Jahr anders gemacht. In 2008 hatten wir 5 Kubikmeter Kompost auf die Beete verteilt, und die Motorhacke hat daraus ein gutes Gemisch aus Erde und Kompost gemacht, wesentlich besser als wir es je mit einer Harke oder einem anderen Gartengeraet erreicht haetten. Dieser Kompost fehlte uns in diesem Jahr. Einfach keine Zeit dafuer. So muessen wir mit dem Ergebnis leben.

Fuer alles was gepflanzt wird, Kohl, Mais oder Kartoffeln z.B. sehen wir keine grossen Probleme. Diese Kulturen haben sich als stark genug erwiesen um auch mit lehmiger klumpiger Erde zurecht zu kommen. Allerdings bei allem was gesaet werden muss, sehen wir keine Chance auf diesen Beeten. So muessen wir unsere Beetplanung so gestalten, dass auf lehmiger Erde nur Kulturen stehen, die damit zurecht kommen. Alles andere wird auf Beete verteilt, die sandige Erde haben. So wird es zwar schwieriger eine vernuenftige Fruchtfolge einzuhalten, wir rechnen uns allerdins so mehr Erfolg aus.

Die Arbeit mit so einer Motorhacke ist wirklich kein Kinderspiel. Diese Maschine huepft und laueft aus der Bahn, da braucht es schon zwei erwachsene Maenner, um sie unter Kontrolle zu halten. In diesem Jahr hat uns ein Freund aus Texas zur Seite gestanden. Wer mit Rindern umgehen kann, der hat auch keine Probleme mit einer Motorhacke. Wir bedanken uns, Bill.

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Auf Beet 7 haben wir drei Reihen Mairuebchen gesaet. In den vergangenen Jahren haben wir uns an der Sorte Market Express von Kiepenkerl versucht. Gewachsen sind sie immer prima, wir hatten keine Muehe damit, ausser gelegentlichem Waessern. Allerdings ernten konnten wir so gut wie nie auch nur eine einzige. Nicht, dass sie keine stattliche Groesse erreicht haetten, nein, sie waren so von Maden befallen, dass uns der Ekel ueberfiel wenn wir eine angeschnitten hatten.

Wir nehmen an, es handelte sich um den selben Schaedling der auch unsere Radieschen und Rettiche ungeniessbar gemacht hat.

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In diesem Jahr versuchen wir eine andere Sorte. Primera von Kiepenkerl. Und sie werden, genau wie alle Kulturen von denen wir wissen, dass sie von Fliegenmaden befallen werden, konsequent unter Netz gehalten.

Die Rettiche und Radieschen, die wir vor einigen Tagen auf demselben Beet ausgesaet haben sind groesstenteils gekeimt. Besonders bei Rettich hatten wir mit der Keimung auch noch nie Probleme. Er keimt so schnell und wir mussten nicht wochenlang giessen, um das Beet feucht zu halten. Einmal zu Anfang, vielleicht noch ein weiteres Mal war genug. Allerdings versorgen wir unsere Rettiche waehrend der Kultur relativ oft mit Wasser. Wir haben gelesen, dass Rettiche ausreichend Wasser benoetigen um schnell zu wachsen und nicht pelzig zu werden. Auf dem Bild sind zwei kleine Pflaenzchen zu erkennen. Wir haben immer zwei oder drei an eine Stelle gesaet und werden nur die groesste und kraeftigste Pflanze uebrig lassen.

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Nachdem wir im letzten Jahr ein 6 Meter langes Beet fuer den Anbau von Zuckerschoten genutzt haben und mit mehr als 7 Kilo viel zu viele ernten konnten, begnuegen wir uns in diesem Jahr mit unserem kleinsten Beet von 1,2 Meter Kantenlaenge. Von den Zuckerschoten im letzten Jahr liegen noch eine ganze Reihe eingefroren in der Tiefkuehltruhe.

Was uns aufgefallen ist, frisch hatten beide Sorten aus dem letzten Jahr keine Faeden. Wir haben sie vor dem Einfrieren entfernt. Wenn wir jetzt eine Tuete aus dem Gefrierschrank holen, sind dort wieder sehr starke Faeden zu finden, die nicht unbedingt den Appetit foerdern. Offensichtlich haben sich beide Sorten nicht zum Einfrieren bewaehrt. So werden wir in 2009 nur noch so viel anbauen, wie wir frisch gepflueckt verzehren koennen, entweder roh direkt von der Pflanze oder kurz im Wok geduenstet. So schmecken sie uns am besten.

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Zuccola ist die einzige Sorte an die wir uns erinnern. Unserer Meinung nach war es auch die Sorte mit dem hoechsten Ertrag und mit den am besten schmeckenden Schoten. Sie sind dick fleischig, lassen sich prima pfluecken und sind frisch sehr knackig - einfach koestlich.

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Ein kurzer Zwischenbericht ueber unser Dicke Bohnen Beet, das wir am 07.03 eingesaet haben. Anscheinend sind alle Bohnen gekeimt und wachsen kraeftig. Wir haben das Vlies abgenommen, Unkraut gehackt und Rasenschnitt aufgetragen. Unsere Gartennachbarn in der Kolonie beseitigen ihren Rasenschnitt auf dem vereinseigenen Kompostplatz. Wann immer wir sehen, dass jemand dort neuen Rasenschnitt abgeladen hat, der noch nicht so alt ist, dass er schimmelt oder sich aufheizt, holen wir uns diesen mit der Schubkarre ab. Rasenschnitt laesst sich nur sehr duenn als Mulchmaterial benutzen. Wird er zu dick aufgetragen, schimmelt er oder bildet eine feste Kruste.

Hat jemand einmal wirklich getestet ob es Sinn macht, zu den Bohnen Bohnenkraut zu pflanzen? Kann man damit wirklich den Befall mit der schwarzen Bohnenlaus verhindern? Bisher sind in jedem Jahr unsere Dicken Bohnen, viel mehr als alle anderen Bohnen, von Laeusen befallen gewesen.

Wikipedia hat unter dieser Adresse einige Informationen ueber die schwarze Bohnenlaus. Besonders interessant fuer denjenigen, der noch eine Rot-Gruen Stereobrille besitzt. Einige Makroaufnahmen lassen einen schon erschaudern, wenn man sich so eine Laus einmal von nahem ansieht.

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Am 20.03.2009 haben wir berichtet, dass wir 6 Salatpflaenzchen in zwei Blumenkuebel mit Blumenerde gepflanzt haben. Diese haben sich sehr gut gemacht. Ganz entgegen unseren Erwartungen. Es ist jetzt vier Wochen her, und sie sind ohne Probleme angewachsen und haben auch schon einiges an Groesse gewonnen. Keine Schnecke hat ihren Weg bis zu ihnen gefunden, und sie sehen frisch und appetitlich aus. Wir sollten noch einige weitere in unsere normale lehmige Gartenerde pflanzen, auch in Kuebeln, um zu sehen, ob es einen Unterschied macht welche Erde wir nehmen.

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