Archiv für Juni 2009

Wir haben unsere “Hauskoechin” mal wieder auf eine harte Probe gestellt. Auch nach vielen, vielen Jahren rheinischer Kueche gibt es immer noch Zutaten, die unsere Hauskoechin noch nicht gesehen, geschweige denn zubereitet hat. Da bietet es sich doch geradezu an, ihr eines der, fuer die hiesige Gegend ungewoehnlichen Gemuesesorten vorzulegen und zu beobachten was daraus wird. Heute waren Teltower Ruebchen dran. Den Rest des Eintrages lesen »

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Ein Gartenjahr ohne Stielmus waere - genau wie ohne Dicke Bohnen - fuer uns eine Katastrophe. Jeder in der Familie isst Stielmus fuer sein Leben gerne. Fragen wir den Grossen, was es zu Mittag geben soll, dann koennen wir sicher sein, die Antwort ist Stielmus. Und auch der Kleine hat noch nichts davon ausgespuckt. Ein sicheres Zeichen dafuer, dass er auch ein Stielmusfan wird. Unsere eingefrorenen Vorraete aus dem letzten Jahr sind aufgebraucht, dringend Zeit also, fuer Nachschub zu sorgen. Den Rest des Eintrages lesen »

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In einem Gartenforum haben wir einmal gelesen, dass jemand an einer Pflanze Schlangengurke ueber 200 Gurken im Jahr ernten konnte. Wie machen die das bloss? Wir waren im letzten Jahr schon uebergluecklich mit unseren 60 Gurken, bei drei Pflanzen nebenbei bemerkt. 2 davon waren auf Kuerbis veredelte Gurken, eine war nicht veredelt. Das Ergebnis war eindeutig. Die veredelten Pflanzen haben beide um die 20 bis 25 Gurken gebracht, die nicht veredelte dagegen nur 11. Was danach kam war ein Trauerspiel. Den Rest des Eintrages lesen »

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Wieder einmal soll es in diesem Post um Komposttee gehen. Wir haben schon berichtet. Aber zuallererst wollen wir darauf hinweisen, dass wir keineswegs darauf aus sind, Rekorde aufzustellen. Sisah vom “Garten im Fliesstal” hat zum Beispiel in ihrem Kommentar darauf hingewiesen, dass in keinem der Videos auf den Geschmack des Riesengemueses eingegangen wird. Noch einmal ganz deutlich: Wir wollen keine Rekorde aufstellen. Was wir aber wollen ist ein gesunder Garten, und damit ist nicht nur gesund fuer uns gemeint, sondern auch gesunde Pflanzen anzubauen. Den Rest des Eintrages lesen »

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Zweimal haben wir schon ueber unser Moehrenbeet in diesem Jahr berichtet. Einmal am 07.05.2009 und am 20.05.2009. Und beide Male war es nicht besonders lustig, was wir zu berichten hatten. Einmal waren es Schnecken, die uns ratzeputz alle Moehren, die gerade gekeimt waren, weggefressen haben. Das zweite Mal ein Maulwurf der wie ein Beserker durch das Beet gewuehlt ist.

moehrenbeet-nach-neusaatvorher

Nach den Schnecken haben wir neu eingesaet und reichlich mit Schneckenkorn gearbeitet. Der Maulwurf hat erstaunlicherweise unseren Moehren nicht allzuviel Schaden zugefuegt (er ist zumindest nicht mehr aufgetaucht). So sind doch ziemlich viele Pflaenzchen uebrig geblieben und die galt es auszuduennen. Vor dem Ausduennen allerdings erst einmal das wuchernde Unkraut beseitigen. Vornehmlich Graeser und Vogelmiere. Es wurde auch wirklich hoechste Zeit. Haetten wir noch laenger gewartet, wir haetten mit dem Unkraut und dessen Wurzeln saemtliche der kleinen Moehrchen aus der Erde gerissen. In den vergangenen Jahren haben wir uns nicht besonders ums Ausduennen gekuemmert. Wenn wirklich zu viele Moehren zusammenstanden, haben wir einige herausgezogen ohne uns gross Gedanken zu machen. Das hat zu reichlich kleinen, kurzen und verkuemmerten Moehren gefuehrt (obwohl, mit dem Ergebnis in 2008 waren wir immer noch zufrieden). Heute aber haben wir etwas mehr Sorgfalt walten lassen und uns Muehe gegeben, nur noch einzelne Moehren in reichlichem Abstand von mindestens 3 bis 4 Zentimetern stehen zu lassen. Was dabei herauskam sieht nicht unbedingt berauschend aus. So eine winzige Moehre von gerade mal Fingerlaenge ist schon ein ziemlich fragiles Gebilde, und wenn es dann nach unserer “Behandlung” auch noch einzeln auf der Erde liegt, man mag gar nicht daran glauben dass es noch weiter waechst.

moehrenbeet-nach-ausduennennachher

Wir wollen ja nicht negativ sein. Nein nein nein. Wir gehen davon aus, in einigen Monaten schoene dicke saftige rote Moehren mit tollem Biogeschmack ernten zu koennen. Gut, wenn nicht noch ein anderer Fressfeind auftaucht der uns an die Moehren will. Schnecken, erledigt, Maulwurf, erledigt, Unkraut, erstmal erledigt. Moehrenfliege, erledigt. Was kann da noch kommen? Bestimmt gibt es noch einen Pilz, eine Laus oder ein Virus, das sich gerade unsere kleine Flaeche Moehren aussucht um sich zu vermehren, und das in rasender Geschwindigkeit. Uns bleibt dann nichts anderes als einen neuen Post mit dem Titel “Wir koennen sie verstehen…..” zu schreiben.

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