Archiv für Juni 2009

So ein Garten macht schon Freude. Das Kuriose an einem Garten ist allerdings, selbst die Arbeit macht Freude! Fuer diejenigen Leser, die keinen Garten haben, mag das lustig klingen. Wir sind aber sicher, viele von denen die einen besitzen werden uns beipflichten. Den Rest des Eintrages lesen »

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Nach der “Schweren Kost” der letzten Tage, heute etwas leicht verdauliches. Im wahrsten Sinne des Wortes. Wir haben einmal einige Erntebilder der vergangenen Tage zusammengestellt. Generell wuerden wir sagen, das Gartenjahr laeuft nicht so gut wie erhofft. Wir konnten zwar ziemlich viele und auch grosse Radieschen ernten (dank dem Schutz unter Netz auch madenfrei). Andere Ernten liegen allerdings hinter unseren Erwartungen zurueck. Zum Beispiel Erdbeeren. Es hat hier in Aachen in den letzten Tagen viel geregnet, und als wir heute wieder einmal Erdbeeren ernten waren, mussten wir doch feststellen, dass eine Menge davon faul und ungeniessbar sind. Rettiche blieben auch ziemlich klein. Das Gleiche gilt fuer Kohlrabi. Mairueben allerdings ueberraschen uns positiv. Weniger des Geschmacks wegen, vielmehr deswegen, dass keine einzige Made zu finden ist. Wenn wir das mit dem letzten Jahr vergleichen, in dem wir kaum einen Bissen verwerten konnten, ein riesiger Erfolg. Nie mehr ohne Gemueseschutznetz. Geschmacklich haben wir beide Sorten, die Kiepenkerl anbietet probiert. Die rein weisse Sorte Market Express hat uns besser zugesagt als die Sorte Primera, die wir in diesem Jahr zum ersten Mal versuchen. Sie schmeckt etwas streng, nicht so mild wie Market Express. Ohne Bild haben wir noch einen Tatsoi geerntet.

Was nicht ist kann ja noch kommen. Das Gartenjahr ist noch lang.

Ach ja, wir haben heute auch die erste Schlangengurke geerntet. Die Kleinen haben uns keinen Bissen uebrig gelassen. Jetzt haben wir also nicht nur “Fressfeinde” im Garten sondern auch an unserem Kuechentisch…:)

Und hier die Bilder. Den Rest des Eintrages lesen »

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Schwer bei dieser Frage eine klare Grenze zu ziehen, nicht wahr. Und doch, es gibt Anhaltspunkte die einem schon zu denken geben sollten. Und so einen Anhaltspunkt hatte ich in den letzten Tagen. Dieser Artikel ist uebrigens wieder in der “Ich-Form” geschrieben, da ich mir die Geschehnisse voll zur Last legen lassen muss.

Jeder der verheiratet ist, wird mir zustimmen: es gibt einige Termine im Jahr, auf die legen die Frauen immer besonderen Wert. Einer davon ist zum Beispiel Muttertag, ein anderer der Geburtstag, und Valentinstag gehoert auch mit in diese Kategorie. Vielleicht bin ich da ein wenig falsch gestrickt, aber ich kann mir diese Tage nun wirklich nicht in mein Hirn einpraegen. So sehr ich mich auch bemuehe, ich schaffe es nicht mir diese Termine zu merken. Ich bin immer auf die Hilfe anderer angewiesen die mich, so hoffe ich in jedem Jahr, darauf aufmerksam machen, wann es wieder so weit ist. Und selbst dann, wenn ich diese Information ein paar Tage vorher bekomme, ist noch lange nicht sichergestellt, dass ich an besagtem Tag nicht doch lebe, als ob nichts Besonderes waere.

Im Vergleich zu dem Termin den ich meine, sind diese drei Tage allerdings immer noch leicht zu kontrollieren. Fuer die Frauen (jedenfalls fuer meine) gibt es allerdings einen, der noch um ein Vielfaches wichtiger ist.

Geburtstag, Muttertag und Valentinstrag betreffen immer noch andere Mitmenschen. Zum Geburtstag findet sich die halbe Familie ein, und die ist wirklich nur schwer zu uebersehen. Valentinstag wird im ganzen Land schon Wochen vorher beworben, und das Gleiche gilt fuer den Muttertag. Und selbst die Soehne muessen sich ueber Kurz oder Lang mit diesen Terminen befassen und werden mich rechtzeitig darauf hinweisen (hoffentlich).

Der Termin, den ich meine, existiert nur unter den beiden Verheirateteten. Er geht in der Regel niemanden anderen etwas an, und niemand sonst wuerde mich darauf hinweisen. Fuer meine Frau hat dieser Termin schon seit vielen Jahren eine quasi magische Bedeutung, die mir allerdings nicht ersichtlich ist.

Ich spreche vom Hochzeitstag. Fairerweise muss ich zugeben, diesen Tag irgendwie komplett aus meinen Annalen gestrichen zu haben. Nur mit Muehe kann ich mich an Einzelheiten erinnern, waehrend Ereignisse die wesentlich laenger zurueckliegen, noch klar abrufbar sind. Ich moechte hier nicht nach den Gruenden forschen. :)

Nun, vor kurzem jaehrte sich wieder dieser besagte Hochzeitstag, und ich habe wieder nichts davon gewusst. Wir waren im Garten, haben zum letzten Mal Rhabarber und dazu noch eine Schuessel Erdbeeren geerntet, und den Abend haben wir damit verbracht, Erdbeermarmelade mit Rhabarber zu kochen, anstatt mit einer Flasche Sekt (nachdem die Kinder im Bett sind) gemuetlich auf dem Bett zu liegen. Und als die Marmeladenglaeser zum Abkuehlen auf dem Tisch standen fragte mich meine Frau, ob heute nicht irgendetwas Besonderes waere? Und erst da kam zoegerlich dieser Hochzeitstag in mein Gedaechtnis zurueck, kroch so langsam aus den hinteren Ecken meiner grauen Materie wieder in den Vordergrund, und ich muss gestehen, ich musste mich schon ein wenig schaemen, wieder nicht dran gedacht zu haben. Und noch viel beschaemender war, dass wir den Abend mit Marmeladekochen verbracht haben. Ganz offensichtlich nehme ich die Sache mit dem Gaertnern doch ein wenig zu ernst.

Zu meiner Entschuldigung muss ich allerdings gestehen, diesen Hochzeitstag noch nie beachtet zu haben. In all den vielen Jahren habe ich noch kein einziges Mal dran gedacht. Mal war es die Arbeit die wichtiger war, mal irgendein anderes Hobby (die ich noch hatte bevor die zwei Kinder auf der Bildflaeche erschienen :) ), und in den letzten Jahren ist es eben der Garten. Ich bin eben unverbesserlich. Ich werde mich niemals rechtzeitig daran erinnern, und meine Frau wird es ueber kurz oder lang akzeptieren muessen. Kommentar Frau: Das werde ich nie!!! Die Hoffnung stirbt zuletzt. Dafuer mag ich ja anderer Vorzuege haben. :)

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Sehen wir uns heute das zweite Video von John Evans an. In diesem Video beschreibt John, wie er diese riesigen Gemuesepflanzen zustande bringt, und wie er seinen Komposttee ansetzt. Sicher will der Mann auch etwas verdienen, und so sehen wir auch, was er verkauft. So jeck, uns einen Eimer, eine Tuete Kompost und ein wenig Gesteinsmehl aus Alaska schicken zu lassen, sind wir nun doch nicht. Wir wollen ja auch nicht im Guinness Buch der Rekorde stehen. Einen Versuch ist seine Methode allerdings allemal wert.

Was braucht man nun dazu, um seinen eigenen Komposttee herzustellen. Einen Eimer von ungefaehr 20 Litern und eine Aquarienpumpe mit einem Sprudelstein. Das ist die Hardware.

Der interessante Teil, die Software, besteht aus Wasser, das zuerst in den Eimer gefuellt wird und dann mit Sauerstoff angereichert wird indem man die Pumpe erst einmal 2 Stunden laufen laesst. Der Hauptbestandteil ist bei John Evans “Alaska Humus” von dem er meint, er waere nur in Alaska zu finden und einzigartig, da er durch die Vulkane Alaskas mit Lavagestein und damit mit Mineralien voll waere.

Nun, “Alaska Humus” duerfte bei den meisten Gaertnern gerade nicht greifbar sein. Man koennte ja auf normalen guten Kompost ausweichen.

Dieser “Alaska Humus” wird nun in den Eimer gegeben und umgeruehrt. Hinzu kommt noch ein geheimes Puelverchen von dem John nicht sagt, was es enthaelt (verstaendlich). Das Ganze wird dann bei etwas mehr als 20 Grad (70 Grad Fahrenheit) gerade mal 24 bis 30 Stunden durch die Aquarienpumpe gut mit Sauerstoff versorgt und durchgemischt. Das wars.

Was macht man nun mit so einem Tee? Zuerst wird der Tee durch ein Sieb oder eine Strumpfhose zum Beispiel von dem verbleibenen “Alaska Humus” getrennt und ist dann gebrauchsfertig.

Anzuwenden ist der fertige Tee 1:5 verduennt zum Giessen aber auch zur Pflanzenstaerkung direkt auf und unter die Blaetter. John Evans spricht von einem “Schutzfilm” der sich auf die Blaetter legt und der Pflanze hilft, sich gegen Schaedlinge und Pilze zu wehren.

Klingt doch alles ganz logisch. Die im Kompost enthaltenen Bakterien koennen sich durch die Sauerstoffzufuhr reichlich vermehren und schliessen die Naehrstoffe im Kompost schon soweit auf, dass sie den Pflanzen direkt zur Verfuegung stehen.

Wir muessen doch mal nachsehen, ob wir nicht noch eine alte Aquarienpumpe auf dem Speicher haben.

Wird fortgesetzt.

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Erdbeeren sind eine tolle Sache. Durch den Garten zu gehen und eine frische perfekte Erdbeere zu pfluecken, diese noch an Ort und Stelle zu essen - kaum eine Ernte im Garten die solch ein Genuss ist. Aber bis dahin ist es ein langer und steiniger Weg. Und da wir nun nicht die einzigen sind, die gerne Erdbeeren essen, muessen wir uns schon darum kuemmern, ueberhaupt etwas abzubekommen. Den Rest des Eintrages lesen »

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