Archiv für März 2010

Haben Sie schon einmal vom “European Energy Award” gehoert? Wir bis vor einigen Wochen auch noch nicht. Bis wir im Lokalblaettchen eine kleine Meldung gelesen haben in der Hausbesitzern angeboten wurde, fuer relativ kleines Geld Thermographieaufnahmen ihrer Immobilie machen zu lassen. Und da wir ja seit einiger Zeit stolze Besitzer eines eigenen Hauses sind, haben wir sofort nachgefragt, was es damit auf sich hat. Der European Energy Award® (eea) ist das Qualitätsmanagementsystem und Zertifizierungsverfahren, mit dem die Klimaschutzaktivitäten der Kommune erfasst, bewertet, geplant, gesteuert und regelmäßig überprüft werden, um Potentiale des nachhaltigen Klimaschutzes identifizieren und nutzen zu können.

Das hoert sich doch toll an. Den Rest des Eintrages lesen »

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Es gibt Tage, besonders wenn ich krank bin wie derzeit, oder aber wenns draussen schuettet, an denen ich mich mal gerne durch Youtube wuehle. Die einen setzen sich vor die Flimmerkiste, ich lasse mich von Youtube Filmen “inspirieren”. Man kann ja ueber youtube denken was man will, es gibt doch in den Tiefen der Festplatten bei youtube Filme, da muss man einfach zugestehen, die sind top. Genial, lehrreich, witzig oder unterhaltsam. Und es gibt auch welche, da fasst man sich nur an den Kopf.

Ich trinke ja ab und zu gerne mal einen Schnaps. Klarer Korn, 38 Prozent. Und ein oder zwei mal im Jahr vielleicht auch einen zuviel. Aber so besoffen kann ich gar nicht werden, um mir so etwas auszudenken. Es stellt sich mir wirklich die Frage, wie be–fft der Autor dieses Film gewesen sein muss um auf solch eine Idee zu kommen.

Ich denke mal, ich bin ein halbwegs kreativer Mensch. Mindestens guter Durschschnitt. Kann zwar nicht malen, kann nicht musizieren und habe auch keine besonderen Faehigkeiten in anderen anerkannten Stilrichtungen der modernen oder klassischen Kunst. Was ich aber habe, ist genuegend Talent, mit Situationen kreativ umzugehen. Ich kann meine eigenen Wege denken, wenn sie auch manchmal nicht dem “Mainstream” zuzuordnen sind. Ich habe genuegend Humor und kann auch ueber mich selbst lachen. Aber ehrlich, so einen Film haette ich mir im Leben nicht ausdenken koennen. Was muss ich doch ein armes Wuerstchen sein, dass ich, wo ich mich doch so oft mit Gemuese und Obst befasse, nicht auf solch eine Idee komme.

Dieses Video hatte 1.676.165 Aufrufe in knapp einem Monat. Ich freue mich schon wie ein Kind wenn sich mal ueber hundert Besucher auf unsere Internetseite versurfen, und selbst unsere eigenen Gartenfilme schaffen es auf gerade mal 150 Aufrufe, in einem ganzen Jahr wohlgemerkt.  Da muss ich doch wirklich was falsch machen. Erst habe ich Bedenken, mich mit einer Gemuesefloete auf die Domplatte zu stellen, und jetzt habe ich auch die Chance verpasst, mit sprechendem Obst beruehmt zu werden.

Ich muss doch mal schnell nachsehen, ob in der Gefriertruhe noch ein Rest Korn liegt. Vielleicht kommt mir dann die Bombenidee. Oder haben Sie eine?

Uebrigens, der Autor hat noch viele weiter Filme im Angebot. Einfach mal auf dem Youtube Channel nachsehen. Viel Spass. Ach so, mit einem Korn im Blut ist das besser zu ertragen.

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Manchmal koennte ich heulen. Der Fruehling kommt mit grossen Schritten, und wir haben immer noch kein einziges Fleckchen Garten, auf dem wir etwas anpflanzen koennten. So viele Arbeiten, die noch zu erledigen sind, und so wenig Zeit fuer all das. Wir basteln an allen Ecken und Enden und kommen doch nicht wirklich vorwaerts. Der Heuhnerstall muss fertig werden. Die Huehner sind bestellt und sollen um den 23.03 hier ankommen. Wir haben immer noch keinen festen Boden im Huehnerstall und auch keinen Zaun gezogen. Dieser liegt mangels Zeit noch unangetastet auf dem Hof. Eine Sache aber hat vor allem anderen Vorrang. Den Rest des Eintrages lesen »

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Da stand ich also mit meinen drei Schuettmetern Holz, zwei oder drei Baeume in grossen Stuecken, die ich irgendwie zu Kaminholz machen musste. Es gibt wirklich tolle Geraete die einem “Landmenschen” die Arbeit erleichtern. Holzspalter in diversen Formen, Funktionsweisen und Preisen. Es gibt liegende Holzspalter, es gibt stehende, es gibt welche die elektrisch und welche die mit einem Benzinmotor angetrieben werden. Es gibt Wippsaegen, es gibt Kreissaegen und was weiss ich noch alles. Ein Gang durch einen Baumarkt reicht aus, um sich ein Bild zu verschaffen. Mal abgesehen vom Preis den man nicht mal so eben aus der Portokasse bezahlt, ist das auch nicht das “wahre Holzhackerfeeling”. Und das wollte ich haben. Den Rest des Eintrages lesen »

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Wir haben uns ja vorgenommen, unsere Lebensweise zu aendern. Dazu zaehlt auch, weniger fossile Brennstoffe zu verbrauchen. Die Heizung ist nur noch auf 15 Grad eingestellt, wir tragen dicke Pullover und hocken abends nahe am Holzofen. Aber auch so ein Holzofen braucht was zu fressen. Im Holzlager haben wir zwar einige Kubikmeter zersaegter Balken und Bretter liegen, muessen aber auch fuer die Zukunft sorgen. Da kam das Angebot eines Bekannten gerade recht, der uns einen Anhaenger voll Holz vorbeibringen wollte. Einen Baum, der den letzten Sturm nicht ueberlebt hat. Da haben wir zugeschlagen. Das Holz muss ja noch mindestens 2 Jahre trocknen, bevor es in unseren Ofen wandert.

Dass unser Bekannter kein Tannenbaeumchen vorbeibringt war uns klar. Dass ein Baum nicht solch eine Konifere sein wird, die wir ueberall im Garten stehen haben war uns klar. Uns war auch bewusst, dass das Holz nicht in Scheiten kommt, sondern von uns noch zerhackt werden muss. Als aber der Haenger auf dem Hof stand, da waren wir doch ein wenig schockiert. Das muss ich zugeben. Da waren Brocken dabei, die wir kaum in den Bollerwagen heben konnten, um ihn zum Holzschuppen zu fahren. Junge Junge, da haben wir uns was eingebrockt. Einige Festmeter aus dem Baumarkt waeren bestimmt einfacher gewesen. Schon trocken und fertig fuer den Ofen.

Jetzt liegt im Schuppen ein Berg von Holz. Da sind Stuecke dabei, die locker 40 Zentimeter hoch sind und einen Durchmesser von 60 Zentimetern haben. Und daraus sollen wir Brennholz machen. Ohne hydraulischen Holzspalter.

anhaenger-voll-holz

Mir tun jetzt schon die Knochen weh vom Transport in den Holzschuppen. Und das nicht zu knapp. Der Ruecken hat Aehnlichkeit mit einem Besenstiel, die Knie melden sich bei jedem Herzschlag, und die Schulltern fluestern mir ins Ohr, ich solle mich nun endlich ins Bett begeben. Ich glaube, das werde ich jetzt auch machen.

Morgen berichte ich dann darueber, wie wir diese Holzkloetze zu Holzscheiten verarbeitet haben. Vorausgesetzt ich kann mit meinen Fingern die Tastatur noch bedienen.

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