Archiv für April 2010

Als haette ich nicht genug am Hals. Wirklich. Wir leben in einem Haus das nur zu einem Drittel bewohnbar ist, wir haben einen Garten der nur in unseren Koepfen existiert, zwei kleine Kinder und einen Hahn der mich nicht mag und mir andauernd an den Kragen will. Wir haben eine Menge Plaene und Vorstellungen wie unser Leben einmal aussehen soll, aber nicht die Zeit ernsthaft daran zu arbeiten. Und bei all dem muss ich mir auch noch ein neues Steckenpferd aussuchen. Habe ich doch vor einigen Wochen bei Daniel einen Bericht ueber die Bienenkiste gelesen. Und was mache ich? Den Rest des Eintrages lesen »

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Es gibt viele verschiedene Varianten, einen Gemuesegarten zu betreiben. Keine Frage. Von der ganz akkuraten Variante bei der jede Pflanze ihren genau festgelegten Platz bekommt und alles fast klinisch sauber aussieht, bis hin zu einem Permakulturgarten in dem sich die Pflanzen mehr oder weniger ihren eigenen Lebensraum suchen oder erkaempfen muessen. Vom Gemuesegarten in dem seit Jahren keine Bodenbearbeitung mehr stattgefunden hat, vom “Mulch total Garten” in dem versucht wird, mit moeglichst viel organischem Material die Erde bedeckt zu halten und sie damit so zu verbessern, dass eine Bodenbearbeitung nicht mehr noetig ist, bis hin zu einem Gemuesegarten der in jedem Fruehjahr umgegraben wird, in dem jedes Unkraut bekaempft wird, in dem die Beete sich wie mit dem Lineal gezogen aneinanderreihen und die Kohlrabi wie die Zinnsoldaten in der Vitrine in Reih und Glied stehen. Welche der vielen Varianten ein Gaertner benutzt, ist jedem selbst ueberlassen. Den Rest des Eintrages lesen »

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Haben wir doch heute eine lustige Begebenheit beobachten koennen. Unser Huehnerfutter ging so langsam zur Neige, und wir brauchten dringend neues. So bin ich mit den Kindern zum naechsten Landhandel gefahren. Unterwegs wurden wir von einer Polizeistreife ueberholt. Und das ist selten, eine Polizeistreife mit Blaulicht hier im Dorf, wo das schrecklichste Vergehen der letzten Jahre einige Kiddies waren, die mit frisierten Rollern aufgegriffen wurden. Einen Kilometer weiter steht dann die Streife an der Strasse, mitten zwischen den Feldern, und einer der Polizisten laeuft recht staksig hinter einer kleinen Herde von zotteligen Schafen her. Vielleicht 20 Tiere, die wohl irgendwo ausgebrochen sein mussten und jetzt ueber die Felder und Strassen ihren Ausflug machten. Die mussten schon ziemlich weit gekommen sein, denn das naechste Haus oder der naechste Bauernhof waren gut 2 Kilometer entfernt. Der andere Polizist fummelte hektisch mit dem Funkgeraet herum.

Wir sind weiter zum Landhandel, haben uns zwei Saecke Huehnerfutter besorgt, und als wir auf dem Rueckweg wieder an die Stelle kamen, waren es schon zwei Streifenwagen die mit Blaulicht am Wegesrand standen. Die Schafe waren schon ein ganzes Stueck weiter gekommen, und hinter ihnen her liefen nun zwei Polizisten mitten durch die Felder. Wir konnten uns ein Grinsen nicht verkneifen, zuzusehen wir die beiden Polizisten in Uniform hinter diesen Tieren herliefen, die Stiefel voller Schlamm, rechts ihre Dienstwaffe und den huebschen Hut auf dem Kopf. Ich habe jeden Moment darauf gewartet, dass die ihre Pistolen zuecken und dem Ausflug ein jaehes Ende bereiten. :) Ob es nun eingewanderte Baeren sind die erlegt werden, oder umherstreifende verkehrsbehindernde Schafe.

Was muessen die sich gedacht haben. Aufhalten konnten sie die Herde wohl nicht. Unter Kontrolle halten auch nicht. Ihnen blieb nichts anderes uebrig, als hinter den Tieren herzutrotten und mit ihren Streifenwagen die Strassen abzusperren, wenn sich die kleine Herde wieder mal anschickte, eine Strasse zu ueberqueren. Ich weiss es nicht, mir schien aber, dass Schafe hueten nicht in der Grundausbildung der Polizeibeamten abgehandelt wird. Fuer so einen Landpolizisten ein ungeheuerliches Manko.

Und da sag noch einer, so ein Polizistenleben sei nicht aufregend. Wer hatte wohl mehr Schiss in der Hose, die Schafe oder die “Bullen”?

Jetzt stellt sich doch die Frage, wer den Einsatz bezahlt. Es koennte ja sein, dass auch unsere Huehner einmal den Weg aus ihrem Gehege finden. (Ich musste schon einige Male einzelne Huehner einsammeln die ueber den Zaun geflogen waren. Einmal sogar die gesamte Schar, weil ich vergessen hatte, das Gatter zu schliessen. Sie waren allerdings noch auf unserem Grundstueck. Und wenn sie dann ueber die Felder und Strassen laufen, und die Polizisten sie wieder einfangen muessen, wer bezahlt das Schauspiel dann?

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Was ist da bloss in uns gefahren am letzten Wochenende? Strahlender Sonnenschein, angenehme Temperaturen, und wir haben nichts anderes zu tun, als uns mit Heckenschere, Kettensaege und Astschere, Spaten und was sonst noch an Gartengeraet verfuegbar war ueber die Pflanzen, die wir mit dem Haus und dem Garten uebernommen haben, herzumachen. Das war ein Schlachtfest. Das kann ich euch sagen. Alles was auch nur annaehernd nicht in unseren “Kram” passte wurde niedergemacht. Den Rest des Eintrages lesen »

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“Rhabarber, ja kenne ich. Roten, gruenen und rosafarbigen”. Das duerfte die Antwort der meisten Gaertner sein, wenn auf Rhabarbersorten angesprochen wird. Lassen Sie sich eines Besseren belehren. Ich habe mich einmal ein wenig im Internet umgesehen und bin zu einer erstaunlichen Anzahl von unterschiedlichen Rhabarbersorten gekommen. Sie werden staunen, wie viele es gibt! Den Rest des Eintrages lesen »

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