Archiv für September 2010

Ich habe unseren neu erbauten Kompostplatz nun eine ganze Weile beobachtet und darauf gehofft, es wuerden sich Kompostwuermer, die in keinem guten Komposthaufen fehlen duerfen, von selbst einstellen. Trotz reichlich Pferdemist tat sich aber nichts. Kein Wurm weit und breit. Daraufhin habe ich Kompostwuermer bei Wurmwelten bestellt. Und haette ich mich nicht so dusselig angestellt, wuerden diese auch schon fleissig bei der Vermehrung sein. Ich habe allerdings die AGBs nicht sonderlich gut durchgelesen und uebersehen, dass bei Neukunden Vorkasse geleistet werden muss. So hat es eben einige Wochen laenger gedauert.

Vor einigen Tagen aber stand der Postbote mit dem Paket Wuermer vor der Tuer. Den Rest des Eintrages lesen »

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Ich glaube, ich habe noch gar nicht von unseren weiteren Kaninchenabenteuern berichtet. Denn ganz so problemlos ist das nun doch nicht gelaufen. Die ersten beiden Kaninchen haben wir vor einigen Wochen bekommen, 12 Euro das Stueck. Riesenschecken, aber noch nicht geschlechtsreif. So hat uns der Zuechter jedenfalls versichert. Die hatten sich auch gut eingelebt, bis eines davon ploetzlich immer ruhiger wurde und sich in einer Ecke verkrochen hat. Zuerst haben wir uns nichts dabei gedacht. Da sich dieses Verhalten aber nicht gelegt hat, bin ich dann doch mit dem Tier zum Tierarzt gefahren. Der Kinder wegen. Waere ja nicht auszudenken, wenn das Tier stirbt, ohne dass wir alles Menschenmoegliche haetten unternommen.
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Der ein oder andere mag sich fragen, warum hier auf diesem Blog in den letzten Monaten so wenig ueber Gartenthemen berichtet wurde. Tja, das tut mir auch wirklich ausserordentlich leid.

Und dabei hatte ich mir die Sache nach unserem Umzug aufs Land doch gewaltig anders vorgestellt. Eigentlich hatten wir geplant, einen grossen Garten anzulegen, der ausreichen wuerde, um unsere Familie groesstenteils uebers Jahr zu ernaehren. Ich hatte geplant, mich um alternative Energien zu kuemmern, ich hatte geplant, genuegend Obstbaeume anzupflanzen und noch vieles mehr. In diese Richtung sollte der Zug fahren. Und was ist draus geworden? Unser Garten existiert bisher nur in unserer Phantasie, es ist noch kein Obstbaum gepflanzt, kein Beerenstrauch in der Erde, keine Solarpanel auf dem Dach. Wir kaufen weiter unsere Lebensmittel zu einem grossen Teil im Supermarkt, zum Brot backen fehlt uns meist die Zeit, wir beziehen weiterhin unseren Strom aus de Steckdose.

Woran liegt das nun? Den Rest des Eintrages lesen »

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Was haben wir uns auf leckere Maiskolben gefreut! Es ist ja nicht sehr viel, was in unserem kleinen Garten in diesem Jahr waechst. Umso mehr freuen wir uns eben auf die wenigen Dinge die es zu ernten gibt. In den vergangenen Jahren ist Mais immer sehr gut gelaufen. Bis auf die Tatsache, dass immer nur ein Kolben pro Pflanze bis zur Ernte in einem annehmbaren Zustand war, die anderen waren immer super koestlich, und wir konnten ausreichend ernten, um noch genuegend einzufrieren. Was uns aber in diesem Jahr an den Maiskolben herangewachsen ist, sieht nicht so toll aus und laedt nicht unbedingt dazu ein, herzhaft hineinzubeissen.

Wir haben schon einige Jahre Mais angebaut, aber so etwas ist uns noch nie unter die Augen gekommen.

Wir haben schon einige Jahre Mais angebaut, aber so etwas ist uns noch nie unter die Augen gekommen.

Unser Mais ist zu gut 20 Prozent von einem Pilz namens Ustilago maydis, auch Maisbeulenbrand befallen. Dieser auessert sich bei uns durch bis zu walnussgrossen weissen Pilzen, die aus einzelnen Maiskoernern noch an der Pflanze herangewachsen sind. Und diese sehen alles andere als lecker aus. Wir haben uns etwas schlauer gemacht und einige interessante Neuigkeiten ueber diesen Pilz erfahren. Den Rest des Eintrages lesen »

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Nachdem von unseren urspruenglich acht Kueken nach meinem letzten Post nur noch vier uebrig waren, muss ich heute traurigerweise mitteilen, das auch noch ein weiteres vor einiger Zeit spurlos verschwunden ist. Kein Anzeichen irgendeines Kampfes mit einem Raubtier, keine einzige Feder, einfach nichts. Wir haben die gesamte Umgebung abgesucht, auf den Nachbargrundstuecken, in unserem Garten jeden Stein herumgedreht aber nichts gefunden. Einfach spurlos verschwunden. Damit bleiben uns nur noch drei.

Raubtiere wie Fuchs und Bussard muss es hier in der Gegend reichlich geben. So haben uns jedenfalls die Nachbarn erzaehlt. Viele von denen, die im Dorf Huehner halten, haben schon unangenehme Bekanntschaft mit ihnen gemacht. Diese drei uebriggebliebenen Kueken aber sind mittlerweile gross und ziemlich selbststaendig geworden. Zu selbststaendig. Den Rest des Eintrages lesen »

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