Archiv für die Kategorie: “Beikraut”


Sicher gibt es verschiedene Moeglichkeiten, im Hobbygarten Erdbeeren zu kultivieren. Die einen schwoeren auf eine wild wuchernde Erdbeerwiese, die anderen pflanzen in Reihe und mulchen um die Erdbeeren herum dick mit Stroh. Ich moechte heute einmal unsere Methode vorstellen, mit der wir in den vergangenen Jahren durchweg gute Erfahrungen gemacht haben. Bei der Pflanzung ist zwar ein wenig mehr Aufwand zu betreiben (und ein wenig mehr Geld auszugeben), dafuer ist der Pflegeaufwand in den naechsten Jahren erheblich geringer. Den Rest des Eintrages lesen »

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Zu Anfang haben sich unsere Bohnen in diesem Jahr nicht sonderlich gut gemacht. (Nicht zum ersten Mal haben wir mit Bohnen unsere Probleme.) Viel zu wenige sind gekeimt, und viele von denen, die gekeimt sind, standen lange Zeit ohne grossartiges Wachstum herum. Ich hatte insgeheim nicht viel Hoffnung auf eine gute Ernte. Zur Zeit der extremen Trockenheit bis Ende Juli habe ich sie mit Wasser versorgt, habe regelmaessig das Unkraut entfernt und gehofft, dass die Schnecken oder anderes Getier nicht doch noch den Weg zu ihnen finden und auch noch die letzten Hoffnungen zunichte machen wuerden. Aber es tat sich nichts. Weder Schnecken noch Kaninchen noch sonstige ungebetene Gaeste liessen sich blicken, so dass die kleinen Pflaenzchen sich mit der Zeit doch zu stattlichen Pflanzen gemausert haben. Den Rest des Eintrages lesen »

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In all den Jahren, in denen wir jetzt schon gaertnern, haben wir noch keines erlebt, in dem sich so wenig Unkraut in unserem Garten breit gemacht hat wie in diesem Jahr. Es wird wohl daran liegen, dass wir durch das tiefe Umgraben voellig samenlose Erde nach oben geholt haben, waehrend wir all die Unkrautsamen, die obenauf lagen, tief unter die Erde verfrachteten. In diesem Jahr mag das gut sein, was sich in den folgenden Jahren daraus entwickelt sei dahingestellt, wenn durch erneutes Umgraben all die Samen wieder an die Oberflaeche befoerdert werden.

unbekannte-unkrautpflanzeDieses Unkraut scheint sich zu einer ziemlichen Plage zu entwickeln. Jedenfalls handelt es sich nicht um Vogelmiere.

Nicht, dass wir in diesem Jahr nicht mit Unkraut zu kaempfen gehabt haetten und auch noch haben. Allerdings beschraenkt es sich bisher fast ausschliesslich auf Loewenzahn. Auf der Wiese steht ziemlich viel Loewenzahn, und als wir unser Stueck Garten umgegraben haben, stand der Loewenzahn gerade in der Bluete. So hat er sich natuerlich im gesamten Garten verbreitet. Loewenzahn gehoert aber wohl nicht zu den problematischen Unkraeutern. Wenn er noch klein ist, laesst er sich ziemlich einfach mitsamt der Wurzel aus der Erde ziehen und waechst auch nicht wieder an. Ein paar Minuten taeglich reichen, um die Loewenzahnflut in Grenzen zu halten.

Auch das Gras der urspruenglichen Wiese kommt nicht allzusehr durch. Hier und da mal einige Grashalme, aber nicht mehr. Eigentlich erstaunlich, da wir grosse Teile der Grasnarbe moeglichst tief unten in die Furche gelegt und zugeschuettet haben. Ich haette erwartet, viel mehr von diesem Gras an der Oberflaeche wiederzufinden.

unbekanntes-unkrautUm welches Unkraut es sich hier handelt, konnten wir noch nicht herausfinden.

Alles in allem bisher also ein sehr ruhiges Gartenjahr in Bezug auf Unkraut. In letzter Zeit finden wir allerdings verstaerkt ein Unkraut, das wir in unserem Garten in Aachen noch nie bemerkt haben. Vielleicht ist es uns nicht besonders aufgefallen, da es nicht in grosser Zahl vorhanden war. Ich kann mich jedenfalls nicht bewusst daran erinnern. Wir konnten nicht feststellen, um welch ein Unkraut es sich handelt. Es breitet sich am Boden kriechend aus, hat eine ziemlich lange sehr tief reichende Wuzel die, wenn man es aus der Erde zieht, abreisst, was den Schluss nahelegt, das es aus dem verbleibenden Wurzelstueck wieder neu austreiben koennte. Vielleicht kennt einer unserer Leser dieses Unkraut, mit dem wir in der letzten Zeit vermehrt zu tun haben. Wir finden es auch recht haeufig auf der Wiese. Vielleicht kann uns auch einer unserer Leser eine Internetseite nennen, auf der die gaengigsten Unkraeuter, oder vielleicht auch einige mehr, mit Bild zu finden sind.

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Zuweilen lesen wir in den oertlichen Lokalblaettchen, die an alle Haushalte kostenlos verteilt werden, die ein oder andere fuer uns Gaertner interessante Nachricht. Eine aus den letzten Tagen moechte ich kurz erwaehnen. Die kann jedem Hausbesitzer und Gaertner, der ein wenig zu viel Ordnung in seinem Garten oder seinem Haus moechte, teuer zu stehen kommen. Da lesen wir unter der Ueberschrift “Die Giftspritze gegen das Unkraut kann sehr teuer werden: 50000 Euro”.

Was hat es damit auf sich? Ganz einfach. Unsere cleveren Volksvertreter muessen wohl ein Gesetz erlassen haben, ob nun neu oder schon etwas aelter weiss ich nicht, dass der Einsatz von chemischen Unkrautbekaempfungsmitteln auf Pflastersteinen, Gehwegplatten oder Garageneinfahrten verboten ist und mit einer Geldbusse von bis zu 50000 Euro geahndet werden kann. Sinn des ganzen Gesetzes ist es, die Umwelt zu schonen. Aber noch viel mehr soll damit der Eintrag dieser netten Mittelchen in die Kanalisation verhindert werden. Versiegelte Flaechen wie gepflasterte Hoefe oder Einfahrten werden in der Regel ueber die Kanalisation entwaessert. Das fuehrt unweigerlich dazu, dass ein Teil der chemischen Keulen auf diesem Wege auch in die Kanalisation und damit in die Klaeranlagen gelangen, wo sie erhebliche Probleme bereiten koennen. Eine Anwendung von chemischen Unkrautvernichtern fuer Privatmenschen und auf Privatgrundstuecken ist nur auf Antrag moeglich.

Tolles Gesetzt. Ich meine, mal abgesehen davon, dass es sich fuer jeden auch nur halbwegs oekologisch denkenden Buerger von selbst verbietet, mit der chemischen Keule den paar Grashalmen und den paar Loewenzahnblaettchen zu Leibe zu ruecken, warum wird denn nicht gleich der Verkauf solcher Mittelchen an Privatleute verboten? Waere doch viel einfacher und viel besser zu ueberwachen.

Vielleicht bin ich da aber auch ein wenig zu optimistisch zu glauben, wir wuerden in einem Land leben, in dem es eine zunehmend groesser werdende Gruppe oekologisch denkender Menschen gibt. Wenn ich so mit dem Fahrrad durch die Lande fahre, und das muss ich recht haeufig um die Kinder in den Kindergarten oder sonstwo hinzubringen, dann sehe ich oft genug, viel zu oft Buerger denen auch wirklich jeder Grashalm auf der Garageneinfahrt, dem auch wirklich jedes keimende Unkraut in einer Ritze ein Dorn im Auge ist, der mit kriegerischer Genauigkeit niedergemacht und ausgeloescht werden muss. Ganz zu schweigen von den mitgehoerten Gespraechen in Gartencentern wo die Verkaeufer aber auch fuer jeden noch so ausgefallenen Kundenwunsch das passende Mittelchen parat haben. Sei es Algen im Teich, Moos auf den Gehwegplatten, Maeuse im Keller oder Pilze auf den Rosen. Ich frage mich immer, was solche Menschen dazu treibt. Wenn ich diese sterilen blankgeputzten Vorzeigefassaden sehe, dann kommt mir immer das Grausen. Da lebe ich doch lieber in einem Haus und auf einem Grundstueck, auf dem jedes “Unkraut” eine faire Chance hat. Was ich nicht mit mechanischen Mitteln wie Aussreissen oder Wegschuffeln beseitigen kann, wenn es denn ueberhaupt stoert, kann stehen bleiben. Ich kann mich sogar daran erfreuen, wie im Somme aus jeder Ritze wieder neues Leben spriesst.

Eine Sache wuerde mich aber doch brennend interessieren. Wenn es solche Gesetze schon einmal gibt, wurde jemals jemand dafuer verurteilt, dagegen verstossen zu haben? Das wage ich allen Ernstes zu bezweifeln. Eine Kraehe hackt der anderen kein Auge aus, oder wo kein Klaeger da kein Richter.

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Ein Gartenblogger wie ich einer bin, der hat es schon nicht leicht. Vor allen Dingen dann, wenn er ueberhaupt keinen vernuenftigen Garten sein Eigen nennen kann. Es juckt mir in den Fingern. Ich wuerde gerne so richtig loslegen, dies und das noch ausprobieren, so richtig in die Gartensaison einsteigen, es bleibt allerdings beim Traeumen. Das kleine Stueckchen Garten, wenn man es denn so nennen kann, das wir bisher der Pferdewiese abgetrotzt und urbar gemacht haben, reicht gerade mal, um ein wenig Gartenluft zu schnuppern. Fuer mehr aber auch nicht. So moechte ich heute, mangels Gartenneuigkeiten mal wieder eines unserer Gartenvideos zeigen. Ich bin mit der Videokamera durch den Garten gegangen und habe einige Eindruecke eingefangen. Sehen Sie wie in unserem neuen Garten die ersten Pflanzen wachsen (oder auch nicht).

 

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