Archiv für die Kategorie: “Beikraut”


Einer Sache bin ich mir vollkommen sicher. In Zukunft muss ich die Zeit, die ich mit Arbeit im Garten verbringe, erheblich reduzieren. Viel zu viel Handarbeit, viel zu viel rueckenschaedigende Beschaeftigung, viel zu viel Arbeit, die sich mit entsprechender Technik, mit entsprechenden Hilfsmitteln viel leichter und viel schneller erledigen liesse, als ich das in den vergangenen Jahren gemacht habe. Angefangen vom Umgraben (sofern es noetig ist) ueber Schubkarren von Kompost, die zu verteilen sind, bis hin zur Getreideaussaat und der Getreideernte mit der Schere. Es war lustig, das alles mal gemacht zu haben, aber auf Dauer kann und moechte ich so nicht weitermachen. Alleine schon deswegen, weil unser Garten mittlerweile eine Groesse angenommen hat, die ohne Einsatz von Hilfsmitteln, ohne den Einsatz von Maschinen nicht mehr zu bewaeltigen ist.

Ohne Unkrautbekaempfung geht es nicht

Das gilt auch fuer die Unkrautbekaempfung. Bisher bin ich dem Unkraut, wenn ueberhaupt, mit der Hand oder aber mit einer Hacke zu Laibe gerueckt. Das geht auch, keine Frage. Ist nur alles eine Frage des Zeitaufwandes. Es gibt aber eine Schwelle, an der man sich eingestehen muss, so nicht weitermachen zu koennen. Den Rest des Eintrages lesen »

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Wenn ich doch nur nicht so masslos waere! Egal was es ist, wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, dann halte ich daran fest, komme was wolle. Ueber kurz oder lang wird es dann umgesetzt. Das kann dauern, aber vergessen ist in solchen Dingen ein Fremdwort fuer mich.

Da habe ich doch vor einigen Wochen weitere Obstbaeume gepflanzt. Damit waren es immerhin schon 16 Obstbaeume verschiedener Sorten. Dazu kommen noch weitere Baeume, die schon bei unserem Einzug standen und die ich auch nicht umsetzen oder faellen musste. Eigentlich sollte man annehmen, damit haetten wir genug. Als ich dann aber so vor meiner kleinen Obstplantage im Garten stand, kam mir prompt die Idee, ich koenne doch noch weitere Baeume pflanzen. Platz war noch ein wenig vorhanden, auf dem sonst nur Gras wachsen wuerde. So etwas sehe ich ja nun gar nicht gerne. Ungenutzte Flaeche ist mir eben ein Dorn im Auge.

Ein Blick in den Prospekt der Baumschule meines Vertrauens, der Baumschule Morjan in Erkelenz, gab mir natuerlich recht. So viele Sorten, so viele Baeumchen, die ich noch gerne im Garten wachsen sehen wuerde. Da kann man doch einfach nicht nein sagen. Den Rest des Eintrages lesen »

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Ich komme immer mehr zu der Ueberzeugung, dass das hochgelobte “christliche Abendland” dem Untergang geweiht ist. Das kann man drehen und wenden wie man will. Der ferne Osten ist drauf und dran, uns den Rang abzulaufen. Die sind einfach schneller, die sind flexibler, die sind einfallsreicher, geschaeftstuechtiger und die sind skrupelloser. Diese verweichlichten Europaeer, von denen einst der “Fortschritt” und die “Kultur” in die gesamte Welt ausgezogen ist koennen da nicht mithalten.

Warum? Klar, stellen sie sich einmal folgenden Fall vor: Sie haben einen Akkuschrauber erfunden. Eigentlich eine tolle Erfindung. Sie sitzen am Tisch und vor Ihnen liegt der Akkuschrauber. Was sehen Sie? Klar, einen Akkuschrauber. Da liegt in diesem Moment ein Akkuschrauber, es wird auch morgen noch ein Akkuschrauber sein und auch im naechsten Jahr. Es wird sich immer um einen Akkuschrauber handeln, egal wie lange Sie ihn auch ansehen. Ein Akkuschrauber ist ein Akkuschrauber. Ist erfunden worden, um Schrauben zu schrauben. Sonst nichts.

Tja, so denkt der banale Europaeer. Vorbei die Zeiten, in denen auch in europaeeischen Koepfen Erfindungsreichtum und ein Denken ueber den Tellerrand hinaus zu finden waren. Fuenf Jahrzehnte Ueberfluss haben aus uns eine Gesellschaft gemacht, in der Stagnation und nicht Erfindungsreichtum ein Garant fuer ein Fortbestehen in Wohlstand ist.

Ganz anders im fernen Osten. Sitzt dort ein Mensch vor einem Akkuschrauber, dann sieht er erst einmal auch den Akkuschrauber. Es dauert aber nicht lange, da hat er auch schon ganz andere Einsatzmoeglichkeiten dafuer gefunden. Den Rest des Eintrages lesen »

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Sie haben doch sicher schon mal was vom Klimawandel gehoert? Klar, ist ja in aller Munde. Um das Ganze noch mal kurz zu verdeutlichen: die Durchschnittstemperatur auf Erden wird um einige Grad ansteigen. Die Niederschlagsverteilung wird sich gravierend verschieben. Orte, die bisher durch reichlich Regen beglueckt wurden, werden in Zukunft vielleicht ohne einen einzigen Tropfen auskommen muessen. Wieder andere Orte, an denen bisher Regen Mangelware war, muessen sich mit dem Gedanken abfinden, in Zukunft nicht Datteln oder Feigen zu kultivieren, sondern Mango, Litchi oder Schwarzen Tee. Unser aller Leben wird sich aendern. Ueber Jahrtausende etablierte Vorstellungen werden wir ueber den Haufen werfen muessen und uns mit neuen, vollkommen neuen Denkweisen anfreunden. Das gilt auch, oder besser gesagt in ganz besonderem Masse fuer uns Hobbygaertner.

Nachdem die “Fuehrer” der freien Voelker der Erde ja vor kurzem wieder einmal treffend unter Beweis gestellt haben, mit wieviel Umsicht, Weisheit und Fuersorge sie fuer unser aller Wohl regieren, bleibt uns wohl nicht viel anderes uebrig, als uns insgeheim auf den bevorstehenden Klimawandel vorzubereiten. Der ein oder andere Hobbygaertner mag schon mal auf den Internetseitenseiten von Saatgutversendern aus Suedamerika hineinschnuppern, der andere vielleicht schon auf der Fensterbank Durianbaeume aus Samen heranziehen, und wieder andere moegen sich schon mal insgeheim mit dem Anbau von Reis im Schwarzwald befassen.

Gar keine so schlechte Idee. Reisterassen an den Haengen des Feldbergs oder des Brockens. Wir muessen eben mit der Zeit gehen. Nicht immer nur das Negative in allem sehen. Reis schmeckt auch gut und wird ganz sicher nicht von Phytophthora infestans befallen. Versprochen.

Da waere es doch schon mal angebracht, sich mit der richtigen Kultur von Reispflanzen auseinanderzusetzen. Unkrautbekaempfung, Anhaeufeln, mit solch banalen Problemchen hat auch der gemeine Reisbauer in Asien zu kaempfen. Gut, dass sich unsere Hobbygartenkollegen in Asien darueber aber schon Gedanken gemacht haben. Und unsere Kollegen sind clever. Waehrend man bei uns diese Arbeiten noch mit Haeufelpflug und Unkrauthacke bewerkstelligen muss, sind unsere Hobbygartenkollegen aus dem fernen Asien schon viel viel weiter. Dort ist die Motorisierung schon bis in die Hobbygartenreisplantagen vorgedrungen. Kein laestiges Hacken, kein Fluchen ueber zu schwere Erde. Nein, rauf auf den Bock und los gehts.

Also, so ein Einachser wie ich einen besizte, ist ja schon eine feine Sache. Das Geschoss, welches sich hinter meinem heutigen Adventskalendertuerchen verbirgt, ist allerdings noch viel ausgereifter. So ein Gefaehrt muesste doch auch auf hiesige Verhaeltnisse anzupassen sein. Den Rest des Eintrages lesen »

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Waere das Leben ohne Winter doch schoen! Habe ich naemlich nie viel Spass dran gehabt. Monatelang Kaelte, Regen, Schnee. Monatelang Matsch und Modder. Nein, der Winter ist nicht meine Zeit. Aendern kann ich daran allerdings herzlich wenig. So stellt sich in jedem Jahr die Frage, wie ich meinen Garten am besten ueber den Winter bringe. Bis auf ein wenig Gruenkohl, einige Ochsenhoerner, ein paar Rettiche, Moehren, Haferwurzeln, Zuckerwurzeln und Stachys ist unser Garten so gut wie abgeerntet. Da gilt es, ihn fuer die bevorstehenden Wintermonate richtig vorzubereiten. Den Rest des Eintrages lesen »

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