Archiv für die Kategorie: “Dies und Das”


In den vergangenen Jahren haben wir schon eine stattliche Anzahl Kohlrabi angebaut. Wenn die Schnecken nicht schneller waren, auch durchaus mit Erfolg. Was uns aber in diesem Jahr “blueht”, das haben wir noch nicht erlebt. Da stehen neun Superschmelz Kohlrabipflanzen in unserem kleinen Garten, und bis auf eine bluehen alle, waehrend neun ganz normale Kohlrabipflanzen ohne Probleme gewachsen sind und mittlerweile schon zum Teil im Kochtopf gelandet sind. Dabei sind die Knollen noch nicht einmal Tennisball gross. Das duerfte es doch eigentlich gar nicht geben. Die sollten doch erst im zweiten Jahr bluehen. Den Rest des Eintrages lesen »

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Schon erstaunlich was wir als Gaertner so alles anstellen, wenn nicht genuegend Anbauflaeche zur Verfuegung steht. Vor einigen Wochen habe ich durch Zufall von einem Salatbaum gehoert. Muss auf der Seite permakultur.wordpress.com/ gewesen sein. Und seit dem hat mich dieser Gedanke nicht mehr losgelassen. Hoerte sich simpel an, einfach und preiswert zu realisieren. Salate oder anderes Gemuese auf engstem Raum, mit wenig Arbeit in Bezug aufs Giessen und in Bezug auf Unkraut jaeten und in Bezug auf Fressfeinde. Ich wollte auch einmal einen Salatbaum basteln. Den Rest des Eintrages lesen »

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Wir sind begeistert. Wirklich. Wir haben es tatsaechlich geschafft, 8 Kueken auf die Welt zu bringen. Nun, nicht wirklich wir. Unsere Glucke hat die meiste Arbeit selbst erledigt. Das hat sie auch prima gemacht. Bei der letzten Zaehlung vor einiger Zeit konnten wir 10 Eier im Gelege zaehlen. Ein paar Tage vorher waren es nur 9. Jetzt laufen 8 Kueken froh und munter herum. Tapseln durch alle Ritzen, kuemmern sich um keinen Drahtzaun und piepsen um die Wette. Putzmuntere kleine Kerlchen (hoffentlich besser Kerlinnen). Wie kam es aber dazu, und was hat das alles mit Geburtshilfe zu tun? Den Rest des Eintrages lesen »

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Zuerst einmal vielen Dank fuer die Rueckmeldungen bezueglich unserer Schwierigkeiten, die beiden 1000 Liter Wassertanks miteinander zu verbinden. Wobei die Loesung doch so einfach gewesen waere. Man muesste nur wissen, wie diese Tanks richtig heissen. Sie laufen unter dem Namen IBC Tanks. Weiss man einmal wonach man suchen muss, ist es sehr einfach alles auch nur erdenkliche Zubehoer dafuer zu finden. Barrel Trading zum Beispiel bietet sowohl neue Tanks, als auch Zubehoer an. Damit sollte es jedem moeglich sein, seine Wassertanks zu verbinden und das gesammelte Regenwasser im Garten zu verwenden. Aber auch in diesem E-Bay Shop findet man alle Teile die noetig sind. Vom Kugelhahn ueber verschiedene Adapter, vom Einlauffilter bis zum Schwanenhals- Wasserhahn.

ibc_faesser_verbinden

Es geht aber auch einfacher. Wir haben uns bei Tank Kompakt zwei Plastikwasserhaehne mit Gardenaanschluss besorgt. Da wir noch einen weiteren Deckel benoetigten, haben wir den gleich mitbestellt. In die originalen Verschlusskappen der IBC Tanks bohrt man dazu ein Loch entsprechender Groesse und schraubt die Ablaufhaehne nur noch mit den Dichtungen ein. Schlauch drauf und fertig. Einfacher kann man es nicht haben.

zapfhahn_fuer_ibc_fass

Wir entnehmen unser Wasser momentan nicht ueber die Haehne und den angeschlossenen Schlauch. Da unsere beiden Tanks am Einlauf noch keinen Filter eingebaut haben, laeuft jedweder Dreck, jedes Laubblatt und jede Taubenka…. ungefiltert in den Tank. Das duerfte im Laufe der Zeit dazu fuehren, dass sich im unteren Bereich eine Schlammschicht absetzten wird, die den Schlauch unter Umstaenden zusetzten wuerde, wenn wir dort das Wasser abnehmen muessten. Stattdessen benutzen wir eine Teichpumpe, die wir in die obere Oeffnung einhaengen. Damit laesst sich das Regenwasser problemlos mehr als 50 Meter weit pumpen.

Zusaetzlich sind unsere beiden Tanks durch einen schwarzen Anstrich gegen uebermaessige Algenbildung geschuetzt. Das Regenwasser ist klar und frisch und alles andere als brackig.

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Zuweilen lesen wir in den oertlichen Lokalblaettchen, die an alle Haushalte kostenlos verteilt werden, die ein oder andere fuer uns Gaertner interessante Nachricht. Eine aus den letzten Tagen moechte ich kurz erwaehnen. Die kann jedem Hausbesitzer und Gaertner, der ein wenig zu viel Ordnung in seinem Garten oder seinem Haus moechte, teuer zu stehen kommen. Da lesen wir unter der Ueberschrift “Die Giftspritze gegen das Unkraut kann sehr teuer werden: 50000 Euro”.

Was hat es damit auf sich? Ganz einfach. Unsere cleveren Volksvertreter muessen wohl ein Gesetz erlassen haben, ob nun neu oder schon etwas aelter weiss ich nicht, dass der Einsatz von chemischen Unkrautbekaempfungsmitteln auf Pflastersteinen, Gehwegplatten oder Garageneinfahrten verboten ist und mit einer Geldbusse von bis zu 50000 Euro geahndet werden kann. Sinn des ganzen Gesetzes ist es, die Umwelt zu schonen. Aber noch viel mehr soll damit der Eintrag dieser netten Mittelchen in die Kanalisation verhindert werden. Versiegelte Flaechen wie gepflasterte Hoefe oder Einfahrten werden in der Regel ueber die Kanalisation entwaessert. Das fuehrt unweigerlich dazu, dass ein Teil der chemischen Keulen auf diesem Wege auch in die Kanalisation und damit in die Klaeranlagen gelangen, wo sie erhebliche Probleme bereiten koennen. Eine Anwendung von chemischen Unkrautvernichtern fuer Privatmenschen und auf Privatgrundstuecken ist nur auf Antrag moeglich.

Tolles Gesetzt. Ich meine, mal abgesehen davon, dass es sich fuer jeden auch nur halbwegs oekologisch denkenden Buerger von selbst verbietet, mit der chemischen Keule den paar Grashalmen und den paar Loewenzahnblaettchen zu Leibe zu ruecken, warum wird denn nicht gleich der Verkauf solcher Mittelchen an Privatleute verboten? Waere doch viel einfacher und viel besser zu ueberwachen.

Vielleicht bin ich da aber auch ein wenig zu optimistisch zu glauben, wir wuerden in einem Land leben, in dem es eine zunehmend groesser werdende Gruppe oekologisch denkender Menschen gibt. Wenn ich so mit dem Fahrrad durch die Lande fahre, und das muss ich recht haeufig um die Kinder in den Kindergarten oder sonstwo hinzubringen, dann sehe ich oft genug, viel zu oft Buerger denen auch wirklich jeder Grashalm auf der Garageneinfahrt, dem auch wirklich jedes keimende Unkraut in einer Ritze ein Dorn im Auge ist, der mit kriegerischer Genauigkeit niedergemacht und ausgeloescht werden muss. Ganz zu schweigen von den mitgehoerten Gespraechen in Gartencentern wo die Verkaeufer aber auch fuer jeden noch so ausgefallenen Kundenwunsch das passende Mittelchen parat haben. Sei es Algen im Teich, Moos auf den Gehwegplatten, Maeuse im Keller oder Pilze auf den Rosen. Ich frage mich immer, was solche Menschen dazu treibt. Wenn ich diese sterilen blankgeputzten Vorzeigefassaden sehe, dann kommt mir immer das Grausen. Da lebe ich doch lieber in einem Haus und auf einem Grundstueck, auf dem jedes “Unkraut” eine faire Chance hat. Was ich nicht mit mechanischen Mitteln wie Aussreissen oder Wegschuffeln beseitigen kann, wenn es denn ueberhaupt stoert, kann stehen bleiben. Ich kann mich sogar daran erfreuen, wie im Somme aus jeder Ritze wieder neues Leben spriesst.

Eine Sache wuerde mich aber doch brennend interessieren. Wenn es solche Gesetze schon einmal gibt, wurde jemals jemand dafuer verurteilt, dagegen verstossen zu haben? Das wage ich allen Ernstes zu bezweifeln. Eine Kraehe hackt der anderen kein Auge aus, oder wo kein Klaeger da kein Richter.

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