Archiv für die Kategorie: “Ernte”


Wenn mich heute jemand fragen wuerde, welches die wichtigsten Dinge in meinem Leben sind, dann wuesste ich wie aus der Pistole geschossen zwei. Jedenfalls was den Zeitaufwand betrifft. Da ist zum einen der Garten und unser Vorhaben, uns so weit es eben geht selbst von dem zu ernaehren, was wir so im Garten anbauen und was uns die Tiere so liefern. Zum anderen sind da die Kinder. Wobei letztere eindeutig mehr Zeit in Anspruch nehmen als der Garten und der ganze Rest vom Leben zusammen. Man glaubt kaum, wieviel Zeit zwei Kinder mit anhaengenden Freunden kosten. Manch einer wundert sich vielleicht, warum manches etwas schleppend vorankommt, warum manchesmal der ein oder andere Kommentar tagelang unbeantwortet bleibt (oder gar nicht beantwortet wird) oder warum ich meine gegerbten Kaninchenfelle immer noch nicht zu einer Muetze verarbeitet habe. Der Grund ist klar. Die Zeit.

Kinder und Gartenarbeit, Gegensaetze ziehen sich eben doch nicht an

Jetzt waere es natuerlich ideal, Garteninteressen mit Kinderinteressen unter einen Hut zu bringen. Aber das ist nicht so einfach wie man glauben mag. Den Rest des Eintrages lesen »

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Wer hobbygaertnert, der isst natuerlich auch gerne. Vor allem selbstangebautes Gemuese. Die einen schwoeren auf die althergebrachten Sorten, andere wiederum versuchen immer wieder etwas Neues. Zu denen zaehle ich. Ein besonderes Augenmerk liegt bei mir auf asiatischen Gemuesesorten. Ich habe viel Zeit in Asien verbracht und so ist mir die asiatische Kueche sehr ans Herz gewachsen. Gibt doch kaum etwas besseres, als eine grosse Portion Fried Rice, eine Pekingsuppe, minced beef (irgendwo mal in Laos probiert und nie mehr vergessen) mit Zitronengras oder eine Portion Dal mit Fladenbrot und danach ein Stueck Durian oder einige frische Rambutan.

Bewaehrt hat sich Pak Choi

Pak Choi gehoert schon seit Jahren zum Anbauprogramm und ist mein Favorit. Frisch aus dem Garten geduenstet in der Pfanne ist er einfach koestlich. Und das will schon was heissen, bei meinen begrenzten Kochkuensten. Einziger Kompromiss den ich mache, immer eine Portion Speck mit dazu. Da kommt das Deutschtum in mir hervor. :) Den Rest des Eintrages lesen »

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Spinat esse ich, und auch der Rest der Familie, recht gerne. Nicht unser Lieblingsessen, aber so ab und an koennen wir schon eine Portion davon verdruecken. Entweder im Nudelauflauf, als selbstgemachten Rahmspinat oder eben auf der “Pizza Spinaci” (hoffentlich bald auf Teig aus eigenem Weizen).

Wenn Spinat nur nicht so aufwendig waere

Spinat hat aber einen grossen Nachteil. Er ist in der Ernte und in der Verarbeitung ziemlich aufwendig, so dass ich mich schon oft gefragt habe, ob es ueberhaupt Sinn macht, Spinat selbst im Garten anzubauen. Diese Gedanken mache ich mir anscheinend nicht alleine. In den Gaerten, die ich so beobachte, sehe ich hoechst selten nennenswerte Mengen Spinat wachsen. Wenn ueberhaupt, dann nur fuer eine Portion Salat oder ein ueppiges Mittagessen. Die Arbeit, Spinat in groesseren Mengen anzubauen und danach einzufrieren machen sich nicht allzuviele Hobbygaertner.

Trotzdem steht in jedem Jahr Spinat auf unserem Anbauplan. Auch wenn es viel Arbeit macht (oder vielleicht gerade deswegen ;) ). Wer an einer “Moechtegern-Selbstversorgung” arbeitet, der darf vor nichts zurueckschrecken, schon gar nicht vor Arbeit. Den Rest des Eintrages lesen »

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Ich und meine Experimente! Die Idee war gut. So sehe ich das jedenfalls. Aber an der Durchfuehrung muss ich noch arbeiten. Der ein oder andere mag sich erinnern, ich habe vor einigen Wochen fast das gesamte Stueck, auf dem Gemuese wachsen soll, mit Spinat eingesaet. Ausgespart habe ich eine kleine Flaeche, auf der mit Spinat verwandte Gemuesesorten wie Mangold und Bete ihren Platz finden sollen. Auf dem kompletten Rest waechst nun Spinat. So weit so gut. Das Wetter war nicht schlecht fuer Spinat. Viel Regen, nicht zu hohe Temperaturen. Mittlerweile haben sich die Spinatreihen so weit gemausert, dass ich die ersten Blaettchen als Salat essen konnte.

Laufenten und kleine Spinatpflanzen vertragen sich nicht

Fast ueberall waechst Spinat. Auf einer Seite des Beetes ist allerdings so gut wie kein Spinatpflaenzchen zu sehen. Dort hatten die Laufenten eine Weile ihr Domizil unter den Hecken zu Nachbars Wiese, bis wir sie mit einem mobilen Zaun in ihre Grenzen gewiesen haben. Das waere noch nicht weiter tragisch gewesen. Bedenken muss man allerdings dabei, dass fuenf Enten mit ihren Quadratlatschen ziemlich viel platttreten koennen.  Unter anderem auch kleine Spinatpflanzen. Aber das ist ein anderes Thema, zu dem ich noch mal an einem anderen Tag ein paar Worte schreibe. Den Rest des Eintrages lesen »

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Man sollte nicht meinen, es gaebe nichts mehr im Garten zu ernten. Keineswegs. Vor einigen Tagen habe ich noch Haferwurzeln geerntet, die nicht so sehr unter dem Winter gelitten haben wie unsere Moehren. Ich kann noch mit Topinambur und Feldsalat dienen und auch noch mit Zuckerwurzeln. Eine kleine, aber feine Gemueseernte habe ich allerdings noch nicht erwaehnt. Eine, an der ich nun schon seit drei Jahren ohne Erfolg bastele. Zum ersten Mal habe ich dieses Gemuese in unserem alten Schrebergarten in Aachen versucht. Dort sind sie allerdings kaum gewachsen. Ich habe gerade mal ein paar Wurzeln mehr aus der Erde geholt, als ich im Fruehjahr vergraben habe. Muss an der sehr sandigen Erde gelegen haben.

Im letzten Jahr habe ich es erneut versucht und, kaum zu glauben, ich habe es auf eine ganze Schuessel voller Knollen gebracht, genug um richtig zu kosten. Ich rede von Den Rest des Eintrages lesen »

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