Archiv für die Kategorie: “Im Internet gefunden”


Einer Sache bin ich mir vollkommen sicher. In Zukunft muss ich die Zeit, die ich mit Arbeit im Garten verbringe, erheblich reduzieren. Viel zu viel Handarbeit, viel zu viel rueckenschaedigende Beschaeftigung, viel zu viel Arbeit, die sich mit entsprechender Technik, mit entsprechenden Hilfsmitteln viel leichter und viel schneller erledigen liesse, als ich das in den vergangenen Jahren gemacht habe. Angefangen vom Umgraben (sofern es noetig ist) ueber Schubkarren von Kompost, die zu verteilen sind, bis hin zur Getreideaussaat und der Getreideernte mit der Schere. Es war lustig, das alles mal gemacht zu haben, aber auf Dauer kann und moechte ich so nicht weitermachen. Alleine schon deswegen, weil unser Garten mittlerweile eine Groesse angenommen hat, die ohne Einsatz von Hilfsmitteln, ohne den Einsatz von Maschinen nicht mehr zu bewaeltigen ist.

Ohne Unkrautbekaempfung geht es nicht

Das gilt auch fuer die Unkrautbekaempfung. Bisher bin ich dem Unkraut, wenn ueberhaupt, mit der Hand oder aber mit einer Hacke zu Laibe gerueckt. Das geht auch, keine Frage. Ist nur alles eine Frage des Zeitaufwandes. Es gibt aber eine Schwelle, an der man sich eingestehen muss, so nicht weitermachen zu koennen. Den Rest des Eintrages lesen »

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So ganz unverhofft kommt das Ende meines Bienenexperimentes nun nicht. Schon bei meinem letzten Blick, der Behandlung mit Oxalsaeure im De-zember war abzusehen, dass mindestens ein Volk den Winter nicht uebersteht. Das Volk in der Segeberger Beute, also die klassische Bienenhaltung. Damals fand ich ja nur noch eine Hand voll Bienen in der Kiste, mit Sicherheit nicht genug, um ueber den Winter zu kommen.

Dieser Tage habe ich mir die Sache nochmal angesehen. Mein Imkerlotse hat mir naemlich erzaehlt, ich solle, sofern das Volk nicht mehr existiert, die restlichen toten Bienen waschen, um herauszufinden, ob sie nun an der Varroamilbe eingegangen sind oder nicht. Es hat wochenlang geregnet. Da hat mich nichts hinaus zu den Bienen getrieben. Dann aber ein paar Tage trockenes Wetter, und ich habe mir die Beute einmal genauer angesehen. Den Rest des Eintrages lesen »

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Niemand soll hier annehmen, im Winter gaebe es im Garten nichts zu ernten. Keineswegs. Neben Moehren, die noch zu Hunderten in der Erde auf ihr Ende warten, gibt es auch noch Wurzelpetersilie (mit der hier aber niemand wirklich etwas anzufangen weiss). Es beschraenkt sich auch nicht nur auf von weissen Fliegen bewohnten Gruenkohl oder von Laufenten zerschnabbelten Rosenkohl. Ich haette noch Lauch und Rote Bete anzubieten. Rettich und Ulmer Ochsenhoerner habe ich auch noch im Angebot. Obwohl, bei letzteren bin ich mir nicht mehr sicher, ob sie noch geniessbar sind. Die letzten, die wir von ihnen verarbeiten wollten, waren holzig.

Eine Gemueseart habe ich aber noch, auf die ich besonders stolz bin. Das sind Pastinaken. Hatten wir im letzten Jahr zum ersten Mal versucht. Ehrlich, ich hatte mir nicht sonderlich viel Erfolg versprochen. Bei Moehren haben wir uns schon damit abgefunden, dass ohne ein Gemueseschutznetz nichts geht. Diese haesslichen kleinen Moehrenfliegen machen uns sonst einen Strich durch die Rechnung. Pastinaken gehoeren, wie Moehren, zu den Doldenbluetlern, warum sollten die Fliegen also, nachdem sie bei den Moehren, die durch ein Netz geschuetzt waren, nicht unverrichteter Dinge weiter zu den Pastinaken wandern? Aber einen Versuch war es ja wert. Den Rest des Eintrages lesen »

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Haben haben haben, erst einmal alles haben, auch wenn ich keine Ahnung davon habe, was ich damit machen soll. Grauenhaftes Verhalten von mir. Ich kann aber nichts dagegen tun. Wenn ich mir was in den Kopf gesetzt habe, dann halte ich dran fest.

So einige Baeume sind ja schon im Garten gepflanzt, auch schon allerhand Beerenstraeucher, ich haette eigentlich zufrieden sein sollen. Trotzdem, mir fehlten noch Reben. So richtig leckere Trauben aus dem eigenen Garten waeren schon ein Genuss. Und vor allem gesund.

Trauben und Kraeuter sind sehr stark mit Chemie belastet

Ich meine, mal gelesen zu haben, dass Trauben, neben frischen Kraeutern die am meisten mit Chemie belasteten Dinge sind, die so im Supermarkt-Frischeregal angeboten werden. Kann ich mir auch vorstellen. Tafeltrauben muessen perfekt aussehen, sonst kommen sie in die Presse. Kraeuter muessen in kleinen Toepfchen moeglichst schnell heranwachsen, dann noch den Transport und die Tage im Supermarkt klaglos ueberstehen, da ist es schon gut moeglich, dass chemische Mittelchen eine Rolle spielen.

Gute Gruende also, eigene Trauben im Garten zu haben. Den Rest des Eintrages lesen »

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Schoen, dass Sie auf meiner Seite gelandet sind. Dann muessen Sie sich entweder verirrt haben, oder aber, Sie interessieren sich fuer Themen wie Selbstversorgung, Garten, Tierhaltung, eben allem, was Ihrem Leben eine neue, unkonventionelle Richtung geben koennte. Den ersten Fall lasse ich geflissentlich unter den Tisch fallen und gehe von letzterem aus ;) .

Ist ja auch ein interessantes Thema, welches in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen hat. Sie sind vielleicht auf der Suche nach Anregungen, wie Sie mehr aus Ihrem Garten machen koennen, Ihnen gehen die dauernden Lebensmittelskandale auf die Nerven, die in schoener Regelmaessigkeit durch die Presse geistern, oder aber, Sie gehoeren zur Fraktion derer, die mehr und mehr zu der Erkenntnis kommen, unser Lebensstil, so wie wir ihn seit einem guten Jahrhundert praktizieren, sei ein Irrweg.

Sie sind in guter Gesellschaft.

Immer mehr Wachstum, immer hoeherer Energieverbrauch, immer mehr Essen aus den Reagenzglaesern der Industrie, immer unverschaemter werdende Volksverdummung von Seiten derer, die die Entscheidungen treffen, immer hoehere Renditen und immer hoehere Aktienkurse koennen doch nicht das sein, wozu wir hier sind.

Das freut mich. Denn mir und der Familie geht es genau so. Ein bisschen was von allem nagt an unserer Seele, ein wenig von allem bringt uns zum Nachdenken. Aber beim Nachdenken soll es nicht bleiben. So sind wir auf die Idee gekommen, unserem Leben nach unseren Moeglichkeiten eine neue Richtung zu geben, weg von dem, was uns in der Vergangenheit begleitet hat. So einiges haben wir auch schon erreicht und noch viel mehr steht auf unserem Arbeitsplan, also, die Ideen werden uns sicher nicht ausgehen. Den Rest des Eintrages lesen »

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