Archiv für die Kategorie: “Kräuteranbau”


So langsam geht die Zeit der Wohnzimmergaertnerei zu Ende. Hoffe ich jedenfalls :) . Die Temperaturen steigen, die ersten Saaten wachsen und auch die ersten Setzlinge stehen schon im Garten. Gut, wachsen tun sie nicht, sind aber auch noch nicht von den Schnecken verzehrt worden. :)

Bisher aber war alles nur Vorgeplaenkel und nichts verglichen mit dem, was sich im Garten noch tun soll. Das weiss jeder Hobbygaertner. Um aber spaeter im Jahr auch wirklich was zu ernten zu haben, muessen natuerlich schon im Vorfeld die Grundlagen gelegt werden. Sprich, es muessen Pflanzen herangezogen werden. Das ist nicht einfach, jedenfalls bei mir nicht. Den Rest des Eintrages lesen »

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Da spricht die junge Dame vom fehlenden “Gruenen Daumen”! Pah, wenn ich mir das kleine Kraeuterbeet so ansehe, dann frage ich mich wirklich, wie sie auf diesen Gedanken kommt. Der ein oder andere mag mein Webfundstueck vom 12.03.2012 gelesen haben. Eine junge Dame, nicht gerade der klassischen Generation der Schreber- und Hobbygaertner angehoerend, die sich im Anbau von Kraeutern im heimischen Wohnzimmer versucht.

Ich weiss gar nicht, worueber sie sich beklagt. Sieht doch alles ganz prima aus. Besonders die Kapuzinerkresse. Waehrend meine schon seit geraumer Zeit wie tot in der Erde liegen und einfach nicht keimen will, hat sich dort schon fast ein Dschungel aus kleinen Pflaenzchen entwickelt. Und selbst die anderen Kraeuter wachsen doch recht gut. Was will man mehr.

Trotzdem, vielleicht hat ja jemand mal etwas Zeit und kann ihr erklaeren, was weiter zu tun ist und ihr die Angst vor den Pflanzen nehmen. Sonst ist das Experiment schnell vorbei. :) Das waere doch schade!

Wie auch immer, 33000 Videoaufrufe mit nur einem Video in 2 Tagen, das schaffe ich mit all meinen Filmen gerde mal in zwei Wochen. Ich weiss, was ich falsch mache. Ich baue zu weing Kraeuter an. ;)

Hier also die Fortsetzung dieses Experimentes. Den Rest des Eintrages lesen »

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Haben haben haben, erst einmal alles haben, auch wenn ich keine Ahnung davon habe, was ich damit machen soll. Grauenhaftes Verhalten von mir. Ich kann aber nichts dagegen tun. Wenn ich mir was in den Kopf gesetzt habe, dann halte ich dran fest.

So einige Baeume sind ja schon im Garten gepflanzt, auch schon allerhand Beerenstraeucher, ich haette eigentlich zufrieden sein sollen. Trotzdem, mir fehlten noch Reben. So richtig leckere Trauben aus dem eigenen Garten waeren schon ein Genuss. Und vor allem gesund.

Trauben und Kraeuter sind sehr stark mit Chemie belastet

Ich meine, mal gelesen zu haben, dass Trauben, neben frischen Kraeutern die am meisten mit Chemie belasteten Dinge sind, die so im Supermarkt-Frischeregal angeboten werden. Kann ich mir auch vorstellen. Tafeltrauben muessen perfekt aussehen, sonst kommen sie in die Presse. Kraeuter muessen in kleinen Toepfchen moeglichst schnell heranwachsen, dann noch den Transport und die Tage im Supermarkt klaglos ueberstehen, da ist es schon gut moeglich, dass chemische Mittelchen eine Rolle spielen.

Gute Gruende also, eigene Trauben im Garten zu haben. Den Rest des Eintrages lesen »

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Es gibt ja so einige Begriffe, die sich wie ein roter Faden durch meinen Blog ziehen. Die Fressfeinde tauchen immer wieder auf, dann mein Wunsch aus eigenem Getreide eigenes Brot zu backen und natuerlich der Begriff “Wir brauchen mehr Anbauflaeche”. Besonders letzterer hat sich zu einer Art Manie bei mir entwickelt. Jedes auch noch so entfernte Fleckchen Erde auf unserem kleinen Grundstueck, was nicht in irgendeiner Form einer sinnvollen Nutzung zugefuehrt werden kann, ist mir ein Dorn im Auge. Wie gesagt, ist eine Manie von mir.

Was wir aber haben, ist eine Wiese. Daraus so etwas wie Gartenland zu machen, hat sich in der Vergangenheit als nicht sonderlich leicht herausgestellt. Mittlerweile habe ich alle nennenswerten Moeglichkeiten ausprobiert und davon moechte ich heute berichten.

Fuer die Variante mittels Muskelkraft bin ich langsam zu alt, die Hilfe eines oertlichen Landwirtes in Anspruch zu nehmen macht nur bei grossen Stuecken Sinn. Oft aber braucht man gar keine grosse Flaeche, die urbar gemacht werden soll. So verhaelt es sich z.B. bei Obstbaeumen, die nur einen schmalen Streifen Gras und unkrautfreier Flaeche benoetigen. Im Fruehjahr habe ich die ersten Apfelbaeume auf einem Streifen von 20 mal 1 Meter gepflanzt. Eine zweite Reihe mit weiteren Obstbaeumen soll in Kuerze folgen.

Ordnung muss sein.

Ich kann es nicht verleugnen, ich bin ein ordnungsliebender Mensch. Neue Obstbaeume einfach auf die Wiese zu pflanzen, ist nicht mein Ding. Das soll schon eher so aussehen, wie auf den Obstplantagen der Profis. Schoen in Reihen auf denen die Baeume ohne Konkurrenz durch Unkraut sich moeglichst gut entwickeln koennen. Wie aber macht man auf einfache Art und Weise aus einer Wiese urbares Gartenland? Den Rest des Eintrages lesen »

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Juli, August und auch noch der September sind fuer Hobbygaertner die allerschoensten Monate. Kein Tag, an dem in diesen Monaten nichts zu ernten ist. Meist kann man sich vor all dem (hoffentlich) chemiefreien Gemuese gar nicht retten. Die leckersten Dinge, frisch auf den Tisch, man schwimmt in einem Meer aus frischem Gemuese und weiss nicht, was man zuerst essen soll. Diese Monate sind die Monate, auf die man das ganze Jahr hingearbeitet hat, die man all die Monate vorher geplant hat und auf die man all die Monate, seit der letzten Ernte, gewartet hat. In diesen Monaten zeigt sich, ob sich all die Muehe gelohnt hat und ob all die Planungen und Vorbereitungen richtig waren. Es sind aber, jedenfalls bei mir, auch die Monate, in denen mir klar wird, woran ich noch arbeiten muss, was ich in der naechsten Saison anders oder besser machen muss.

Es ist erstaunlich. Ich habe ja schon vieles ausprobiert, und doch fallen mir in jedem Jahr Dinge ein, die ich im naechsten Jahr aendern muss, weil sie sich entweder als nicht sinnvoll, vollkommen unpraktisch oder schlichtweg als falsch herausgestellt haben.

Aber zurueck zur Ernte. Ich denke, jeder Hobbygaertner ist stolz auf das, was er erntet. Mit eigener Haende Arbeit, gesaet oder gepflanzt, gehaetschelt und gepflegt, gegossen und beschnitten, das ist ein ganz eigenes Erlebnis. Was bin ich froh, unser Gemuese nicht im Supermarkt kaufen zu muessen. Sicher, es saehe da besser aus. Besser als ich es je hinbekommen wuerde. Ich braeuchte mir keine Gedanken um Raupen im Blumenkohl zu machen, ich brauchte mir nicht die Muehe machen, Schuesseln voller Gurken haltbar machen zu muessen. Schildlaeuse im Kohl waeren ein Fremdwort und Schneckenfrass an immer den dicksten und schoensten Erdbeeren kaeme auch nicht vor.

Trotzdem, ich pfeiffe auf all das Supermarktgemuese. Selbst wenn meine Kochkuenste nicht ausreichen, um aus meinem eigenen Gemuese ein drei Sterne - Menue zu basteln, ich wollte nicht tauschen. Denn, das was ich daraus mache schmeckt so was von herrlich, besser geht es nicht.

Und weil Ernten so eine schoene Sache ist, habe ich einmal kurz mit der Kamera festgehalten, was ich heute so erbeutet habe. Das kann sich naemlich sehen lassen.

Viel Spass.

Uebrigens, heute Mittag gab es frische Rosmarin - Bratkartoffeln mit Lauchzwiebeln und Knoblauch. Dazu eine riesige Portion aus Blumenkohl und Brokkoli und eine grosse Schuessel Gurkensalat mit einigen Dillspitzen. Ein selbst hergestelltes Joghurt verfeinert mit selbst hergestelltem Gelee aus schwarzen Johannisbeeren. Zur Entspannung danach einen leckeren Zitronenverbenentee. Das hatte ich mir verdient.

Schade nur dass ich nicht noch mehr Anbauflaeche habe. Dann waere das Oel fuer die Bratkortoffeln auch noch aus eigenem Anbau gewesen. Ach so, Speck war auch noch mit drin. Da stellt sich mir die Frage, ob man auch aus Kaninchen Speck raeuchern kann? :)

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