Archiv für die Kategorie: “Neues Haus”


Ich bin immer noch dabei, die Stromverbraucher im Haus etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Wohin fliesst all der Strom, den ich so taeglich bei meinem Gang zum Zaehler ablese? Wo geht er hin? An meinen paar Tassen Tee und den damit verbundenen Kosten fuer den Wasserkocher kann es nicht liegen. Selbst bei wirklich wenig “Leben in der Bude”, selbst wenn niemand zuhause ist, liegt der Stromverbrauch immer noch bei gut 5 bis 6 Kilowatt am Tag. Das erscheint mir erstaunlich viel. Wenn wir ganz normal zuhause leben, nicht backen und nicht mit der Kreissaege arbeiten, liegt der Verbrauch bei 7 bis 10 Kilowatt am Tag. Kommt noch ein Backtag hinzu, kommt noch Duschen oder Baden fuer die Kinder hinzu, geht es auch schon mal rauf auf 10 bis 15 Kilowatt. Und dabei gibt es keine einzige Gluehbirne, keinen einzigen wirklichen Stromfresser wie einen elektrischen Heizofen oder eine Waermedecke (zum Glueck brauchen wir noch keine). Der Fernseher ist ein Modell uralt mit winziger Diagonalen, der vor Jahren im Hotel ausrangiert wurde, also wer ist der grosse Stromfresser?

Viele werden da sofort auf die Waschmaschine tippen. Grosser Motor, viel Wasser zu erwaermen, da muss doch bestimmt einiges an Strom verbraucht werden. Das haben wir uns auch gedacht, unseren Stromverbrauchsmesser einmal einige Zeit an die Waschmaschine gehangen und dabei Erstaunliches festgestellt. Den Rest des Eintrages lesen »

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Da faellt mir doch gerade auf, dass es mir total durchgegangen ist, unsere beiden neuen Mitbewohner vorzustellen. Der eine ist maennlich, vornehmlich weiss, mit einer schwarzen Schnauze, schwarzen Augen, einem schwarzen Band auf dem Ruecken und einigen schwarzen Flecken auf den Seiten. Die andere ist schwarz mit einem silbrigen Einschlag, der sich in der Zukunft noch verstaerken soll. Der erste hoert auf den namen Kanini, die zweite auf den Namen Stupsi. Haben sich jedenfalls die Kinder so ausgedacht. Es handelt sich dabei allerdings nicht, wie man vielleicht vermuten koennte, um zwei neue Geschwisterchen (dafuer fehlt uns auch die Zeit :) ). Nein, es sind die Kaninchen, die wir den Soehnen beim Einzug in unser neues Haus versprochen haben. Den Rest des Eintrages lesen »

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Was ist eigentlich aus unseren Kueken geworden? Tja, das ist so eine Sache. Wir haben uns wirklich Muehe gegeben, haben keine Kosten gescheut, um ihnen einen guten Start ins Leben zu ermoeglichen, haben sogar eine Nacht im Schuppen neben einem Ei verbracht, bei Affenhitze und das noch neben einer Waermelampe. Wir haben das Kueken auf die Welt gebracht, ihm einen Namen gegeben (ganz im Gegensatz zu all den anderen Huehnern und Kueken). Wir haben dieses eine Kueken so vorsichtig wie es nur ging bei der Glucke untergebracht und stundenlang beobachtet, dass ihm auch ja kein Haar gekruemmt wird. Alles vergebens. Den Rest des Eintrages lesen »

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Ich mache jetzt erst einmal einige Tage Pause. Fahre mit dem Grossen nach Friesland segeln. Einen kurzen Gartenrundgang moechte ich aber noch vorstellen. Gartenrundgang im Juli. Abgesehen davon hat unser alter Rechner den Geist aufgegeben und ich bin dabei, den neuen so zurecht zu basteln um damit arbeiten koennen. Deshalb auch die schlechte Bildqualitaet. Mir fehlen noch die passenden Programme da meine alten auf Windows 7 nicht so recht laufen wollen.

Viel Spass. Weiter geht es Ende des Monats.

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Bisher ueberwiegen die Vorzuege des Landlebens bei weitem. Die frische Luft, die Ruhe, die Natur. Es gibt aber auch immer wieder Dinge, die einen in die Verzweiflung treiben koennen. Es sind eher die Kleinigkeiten, die einem den allerletzten Nerv rauben koennen. Da war es doch in den letzten Tagen ziemlich heiss hier. Schon fast unertraeglich heiss. Kaum ein Luftzug, kaum eine Erfrischung. Tagsueber war an ein Arbeiten im Freien unter der brennenden Sonne nicht zu denken. Es war am besten, gar nicht hinaus zu gehen und den gesamten Tag in den “vier Waenden” zu verbringen, wo es wenigstens ein klein wenig kuehler war als draussen. Wenn es da nur nicht diese elenden Viecher geben wuerde. Ganz besonders an den wirklich heissen Tagen. Ich meine die Stubenfliegen. Junge, was haben wir mit diesen Viechern gekaempft. Keine Ahnung, wo die auf einmal alle herkamen. In Heerscharen sind sie in die Wohnung gestroemt, als ob alle Stubenfliegen in weitem Umkreis auch auf der Suche nach ein wenig Abkuehlung gewesen waeren. Kaum liegt man auf der Couch und will ein wenig vor sich hin doesen, da kann man sicher sein, es dauert keine Minute und die ersten Fliegen haben sich gerade die Nase oder die Augen ausgesucht, um dort nach irgendetwas Fressbarem zu suchen. Diese Viecher treiben einen in die Verzweiflung. Ein Summen hier, ein Summen dort, ein Kribbeln hier, ein Kribbeln dort. Die eine zieht ihre Kreise um die Ohren, die andere um die Nase. Wieder andere landen auf dem grossen Zeh und wieder andere meinen, auf der nackten Brust waere der richtige Platz zum Mittagessen oder fuer ein Nickerchen. Anfangs haben wir sie immer wieder verscheucht. Die sind nur so hartnaeckig. Kaum wieder im Flug kann man davon ausgehen, dass sie nach der naechsten Schleife an genau demselben Platz wieder landen. Erst nach wiederholtem Verscheuchen kapieren sie dann, dass sie nicht erwuenscht sind und suchen sich einen anderen Ort aus, an dem sie genauso wenig gerngesehen sind. An ein Nickerchen oder einen ruhigen Schlaf unsererseits war da nicht zu denken.

Erste Reaktion war der Kauf einer Fliegenklatsche. So verbringen wir jeden Tag viel Zeit damit, die Fliegen aus der Wohnung zu befoerdern. Tot oder lebendig. Hunderte haben schon dran glauben muessen. Verdammt noch mal, ich habe auch noch anderes zu tun als zu versuchen, die Gattung Stubenfliege auszurotten. Und wenn man meint, man haette sie alle erwischt, dann kommen, wie aus dem Nichts, wieder neue dazu. Da hilft kein geschlossen halten der Tueren, da hilft kein Muelleimer nach draussen stellen, da hilft kein Bruellen und kein Schreien, da hilft kein Aergern und kein Toben. Gutes Zureden genausowenig wie das Drohen mit dem Sensenmann. Die Viecher stoert es einfach nicht. Die Welt ist so gross, und gerade hier muessen sie sich heimisch fuehlen.

Zweite Reaktion war der Kauf eines Fliegenfaengers. Diese klebrigen Fliegenfaenger die wie ueberdimensionale Luftschlagen aussehen. Nexa Lotte Fliegenfaenger. Wir haben wirklich geglaubt, wir koennten unser Fliegenproblem damit in den Griff bekommen. Es scheint aber, die Evolution hat diesen Viechern schon beigebracht, sich davon fern zu halten. Der Erfolg ist naemlich so gut wie gleich null. Die wenigen Fliegen die kleben geblieben sind, muessen betrunken gewesen sein. Irgendeine Lockwirkung konnten wir nicht feststellen. Da erschlage ich in einer halben Stunde mehr Fliegen als unsere drei Fliegenfaenger in einer ganzen Woche fangen. Ein Reinfall.

So verbringen wir jeden Abendgeraume Zeit mit der Fliegenjagd. Und doch werden es nicht weniger. Ist das eine hartnaeckige Spezies.

Der Fairness halber muss ich aber sagen, dass auch die Fliegen einen positiven Nutzen in unserer Familie haben. Wenn meine Frau gestresst von einem verlorenen Arbeitstag nach Hause kommt, dann bekomme mal ausnahmsweise nicht ich die Pruegel ab. Sie nimmt sich die Fliegenklatsche, und laesst ihre Wut erst einmal an diesen Viechern aus. Ich sollte ihnen dankbar sein.

Ich muss leider aufhoeren und noch die letzten Fliegen erschlagen. Ich will wenigstens ruhig schlafen.

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