Archiv für die Kategorie: “Neues Haus”


Unglaublich, solche Temperaturen und so viel Sonnenschein im April. Das laedt doch foermlich dazu ein, die “Sommer-draussen-Saison” einzulaeuten. Dazu noch Ostern, was will man mehr. Zufaellig hatte ich auch noch ein paar Flaschen Bier herumstehen (das ist ziemlich selten). Aber so ab und zu goenne ich mir nach einem harten Tag im Garten eine Flasche Bier. Genau das haben wir auch gestern abend gemacht. Die Kinder im Bett, endlich Ruhe (bis auf die Nachbarn mit ihrer Geburtstagsfeier). Einen gemuetlichen Stuhl hervorgeholt, einen weiteren um die Fuesse abzulegen, neben uns ein kleines Tischchen, darauf die Flasche Bier, keine Wolke am Himmel, nur die Sterne funkelten und natuerlich die Flugzeuge, die ueber unser Dorf gelegentlich im Anflug auf Duesseldorf Airport kreisen. Wir waren eigentlich noch bei der ersten Flasche Bier, an unserer Geistesverfassung kann es also nicht gelegen haben, als wir ploetzlich einen Schatten vom Garten kommend ueber unseren Hof flitzen sahen. Fuer eine Katze zu klein, fuer eine Maus zu gross. Klar, auch in uns stecken kleine Entdecker (wir verbringen vielleicht zu viel Zeit mit den Kindern), und so mussten wir der Sache auf den Grund gehen. Den Rest des Eintrages lesen »

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Es ist doch irgendwie in jedem Jahr dasselbe. Spaetestens Mitte November ist im Garten nichts mehr zu tun. Es ist zu kalt, zu nass, es waechst nichts mehr und uns Gaertnern bleibt nichts anderes uebrig, als uns in die eigenen “Vier Waende” zu verkriechen, Gartenbuecher zu lesen, Plaene zu schmieden und die Bilder der vergangenen Saison wehmuetig zu betrachten. Es folgen Monate des Gaertnergrauens. Schnee, Eis, Wind und Sturm, alles andere als einladende Umstaende, sich im Garten zu schaffen zu machen.

Dann, mal etwas frueher, mal etwas spaeter sehen wir die ersten Sonnenstrahlen. Die Tage werden wieder laenger, die ersten zweistelligen Temperaturen lassen sich am Thermometer ablesen, und wir Gaertner koennen es kaum erwarten, endlich wieder im Garten zu schuften, Saaten in die Erde zu bringen, Kartoffeln zu legen oder den ersten Besuch im Gartencenter einzuplanen. Aber es ist noch nicht so weit. Es vergehen noch Wochen, bis wir wirklich wieder loslegen koennen. Das ist des Gaertners schlimmste Zeit im Jahr. Da hilft es auch nicht, auf der Fensterbank Tomaten oder Paprika zu saeen, da hilft es auch nicht Pflaenzchen zu pikieren oder das letzte Laub aus dem vergangenen Jahr aufzurechen. Dieses Warten kann einen Kirre machen. Es kribbelt in den Fingern. Es muss endlich losgehen.

Jedenfalls geht es mir so. Das fruehe Fruehjahr ist die schlimmste Zeit. Morgens ist der Boden noch gefroren, fuer´s Rasenmaehen ist es noch zu frueh, Hecken schneiden macht noch keinen Sinn, Umzugraben oder gar den Einachser rauszuholen macht ebensowenig Sinn. Des Gaertners Leben beschraenkt sich auf die wenigen winzigen Pflaenzchen, die in Anzuchtkisten auf der Fensterbank schier endlos langsam vor sich hin wachsen.

Jetzt aber ist es beschlossene Sache. Der Winter ist vorbei. Jedenfalls in unserer Gegend. Und dabei haben uns die Kinder der hiesigen Grundschule geholfen. Und das wirklich tatkraeftig und vor allen Dingen laut. Altweiberfastnacht. Das muss in der Schule gefeiert werden. Ich bin ja kein Karnevalsjeck. Nie gewesen. Ich bin zwar eingefleischter Rheinlaender, aber mit Karneval habe ich nun rein gar nichts am Hut. Ist eines der Feste, mit denen “man mich jagen kann”. Am liebsten ginge die ganze Karnevalschose an mir vorueber, ohne dass ich auch nur einen einzigen Jecken gesehen habe, ohne dass ich auch nur eine einzige Minute Karnevalssitzung in der Glotze miterleben musste (das ist schon wirklich schwer in diesen Zeiten).

Fuer die Kinder aber ist Karneval eine tolle Sache. Ausbrechen aus der Schulroutine, endlich mal in eine andere Rolle schluepfen, endlich mal nach Herzenslust Krach machen und endlich mal, als Erwachsener wuerde man sagen, “die Sau raus lassen”. So gibt es hier im Nachbardorf, wo sich die Grundschule befindet, in jedem Jahr einen kleinen Altweiberumzug. Alle Schueler ziehen mit ihren Kostuemen und mit Krachmachern aller Art ins naechste Dorf und treiben mit ihrem Getoese und Radau den Winter aus. Winter, “mach dich vom Acker”, im wahrsten Sinne des Wortes. Wir haben die Nase voll. Wollen endlich wieder mit T- Shirt herumlaufen, wollen endlich wieder im Garten mit Wasser spritzen, wollen endlich wieder “richtig leben”.

Der weisse am Ende des Filmes ist einer von meinen Soehnen. Der wollte unbedingt Mumie werden. Ich habe ihm ein Kostuem geschneidert. Die anderen meinten, er saehe aus wie Batman in Unterwaesche.

Manchmal wuenschte ich, ich koennte noch mal Kind sein und von vorne anfangen.

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Jeder Hobbygaertner wird wohl so einige Dinge haben, die er im und am Garten ueberhaupt nicht leiden kann. Fuer den einen sind es die Schnecken, fuer die er nur Hass uebrig hat und denen er mit allem Eifer versucht, das Leben schwer zu machen. Dem anderen ist es das Unkraut, dem er mit Entschiedenheit den Kampf angesagt hat. Wo auch immer eines aus der Erde spriesst, wird es niedergemacht. Wieder anderen passen die Baeume auf Nachbars Grundstueck nicht, die zu viel Schatten werfen, und wieder anderen geht der jaehrliche Kampf mit der Krautfaeule auf die Nerven. Natuerlich habe auch ich so meine Kandidaten im Garten, mit denen ich nun wahrlich ueberhaupt nichts anfangen kann. Alleine der Gedanke daran laesst mich schon erschaudern. Das sind bei mir Den Rest des Eintrages lesen »

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Meinen Unmut ueber die Strom- und Gasrechnungen in den letzten 12 Monaten habe ich hier schon kundgetan. Es gibt aber eine Rechnung, die mich noch weit mehr schockiert hat, als die beiden vorherigen zusammen. Das ist die Rechnung fuer unseren Wasserverbrauch. Dafuer muessen wir naemlich ziemlich genau 700 Euro berappen. Jetzt bitte nicht lachen, das hat mich wirklich schockiert. Wenn ich mir je einmal einen Gedanken uebers Wasser gemacht habe, dann habe ich nur an das Frischwasser gedacht. Dass es ja auch einen Abfluss gibt, habe ich irgendwie nie beruecksichtigt. Wir haben eben in den vergangenen Jahren solche Rechnungen nicht selbst begleichen muessen.

Wie setzt sich unsere Wasserrechnung zusammen?

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Im letzten Artikel “Strom sparen, alternative Energien” habe ich ueber unseren Stromverbrauch geschrieben. Heute moechte ich mir einige Gedanken zu unseren Heizkosten machen. Wir beheizen unser Haus mit Erdgas. Es sind zwei Gasbrenner installiert, einer im Keller fuer die Wohnung unten, und einer unterm Dach fuer die Wohnung oben. Und ich muss sagen, in Bezug auf unseren Gasverbrauch bin ich nicht einmal so unzufrieden. Fuer ein Haus Baujahr 1928 haben wir recht gut abgeschnitten. Wenn ich mich so umhoere, wie hoch die Gas- oder Heizoelrechnungen von Bekannten und Freunden sind, dann brauchen wir uns nicht zu beklagen. Wir sind mit 1110 Kubikmetern Gas ausgekommen, also um die 780 Euro.

780 Euro Gasrechnung, wir koennen zufrieden sein.

Dafuer haben wir aber auch einige Abstriche machen muessen. Mit Gas wurde z.B. die obere Etage gerade mal so weit geheizt,  dass die Temperatur um die 15 Grad lag. Die Etage war ja bis vor einigen Tagen auch noch eine ”Umbaustelle”. Auf der unteren Etage, auf der wir leben, wurde nur das Wohnzimmer und die beiden Kinderzimmer geheizt. Kueche und Badezimmer blieben in den vergangenen 12 Monaten unbeheizt. Das war schon manchesmal ziemlich hart. In der Kueche haben wir ueber Wochen den Kuehlschrank abstellen koennen. Die Raumtemperatur lag unter 10 Grad. Dafuer halten wir uns ja auch selten in der Kueche auf, und wenn, dann wird gekocht. Beim Kochen gibt der Gasherd so viel Waerme ab, dass es auszuhalten gewesen ist. Viel haerter war allerdings das unbeheizte Bad. Da wurde es ganz schoen kalt an den “Vier Buchstaben”. Den Rest des Eintrages lesen »

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