Sicher gibt es verschiedene Moeglichkeiten, im Hobbygarten Erdbeeren zu kultivieren. Die einen schwoeren auf eine wild wuchernde Erdbeerwiese, die anderen pflanzen in Reihe und mulchen um die Erdbeeren herum dick mit Stroh. Ich moechte heute einmal unsere Methode vorstellen, mit der wir in den vergangenen Jahren durchweg gute Erfahrungen gemacht haben. Bei der Pflanzung ist zwar ein wenig mehr Aufwand zu betreiben (und ein wenig mehr Geld auszugeben), dafuer ist der Pflegeaufwand in den naechsten Jahren erheblich geringer. Den Rest des Eintrages lesen »
Ich habe mal wieder die Gelegenheit genutzt und bin ein wenig in der Umgebung herumgefahren. Brauchte sowieso Erdbeerpflanzen, die ja noch bis spaetestens Ende des Monats in die Erde sollten, und bin zum naechstgelegenen vernuenftigen Gartencenter gefahren. Auch so ein Problem uebrigens hier auf dem Lande. Das naechste Gartencenter ist fast 20 Kilometer entfernt. Da muss man schon ueberlegen was man alles braucht, um nicht fuer lau durch die Gegend zu fahren. Ich hatte keinen der Soehne dabei und habe die Gelegenheit genutzt, mir einmal die Obstplantagen in der Naehe von Korschenbroich anzusehen. Ich konnte nicht genau feststellen zu wem die Aecker gehoeren. Entweder gehoeren sie zu Schloss Dyck oder zur Markthalle Busch. Den Rest des Eintrages lesen »
Ich bin ja nicht besonders zimperlich, wenn es ums Essen geht. Es muss keine Sternekueche sein. Mir reicht auch eine gut buergerliche Kueche. Ausser Rosinen kann so ziemlich alles auf meinem Teller landen, was in Mitteleuropa Gang und Gaebe ist. Auch bei den Koestlichkeiten anderer Laender sage ich selten “nein”. Ganz im Gegenteil. Solange es sich mit meinem Verstaendnis von Nahrungsmittel in Einklang bringen laesst, bin ich nicht abgeneigt, auch mal in andere Toepfe zu schauen. Bei einer Sache hoert allerdings alles auf. Und das sind Insekten und deren verschiedene Lebensformen. Denen kann ich nichts abgewinnen. Die gehoeren nicht auf meinen Teller und auch nicht in meinen Magen.
Unser Schrebergarten in Aachen war wirklich schoen. Keine Frage. Er hatte aber einen grossen Nachteil. Das war das Fehlen von Obstbaeumen. Der Apfelbaum und der Pflaumenbaum waren noch viel zu jung, um Fruechte ernten zu koennen. Wir haben mit fast allem Gemuese Erfolg gehabt. Aber eben kein Obst von eigenen Baeumen. Hier in unserem neuen Zuhause ist das ein klein wenig anders. Hier stehen schon einige Baeume, von denen wir auch hoffen, ein wenig ernten zu koennen. Zwei Walnussbaueme z.B. wobei an einem auch schon Nuesse haengen. Sind nicht riesig, vielleicht vier Meter hoch. Aber das wird sich in wenigen Jahren aendern. Ein ganz besonderes Prachtstueck, fuer unsere Verhaeltnisse jedenfalls, ist ein Suesskirschbaum. Den Rest des Eintrages lesen »
Wir haben uns super mit den Huehnern arrangiert. Das muss man sagen. Sie legen fleissig Eier, bleiben wo sie hingehoeren und fliegen nicht in Nachbars Gaerten herum, wo wir sie muehevoll einsammeln muessen. Vielleicht haben wir stillschweigend ein Abkommen geschlossen. Sie kommen uns nicht ins Gehege, und wir kommen ihnen nicht ins Gehege, soweit es eben geht. Sie machen einen kerngesunden Eindruck, haben noch alle Federn, freuen sich jedesmal, wenn wir in die Naehe des Stalls kommen (es gibt meist eine Hand voll Weizen, und den scheinen sie besonders zu moegen), und der Chef der Bande gibt sich alle Muehe, uns morgens aus den Betten zu holen. Sie haben einen gesunden Appetit, was wir am Futterverbrauch merken. Wenn wir am Morgen die Huehnerklappe oeffnen, sprinten sie aus ihrem “Verlies”, als ob drinnen der Fuchs als Untermieter wohnen oder es lichterloh brennen wuerde. Die Eier schmecken super, obwohl, einen wirklichen Unterschied koennen wir zu den gekauften Eiern geschmacklich nicht feststellen. Der grosse Unterschied liegt wohl in der Frische. Waehrend gekaufte Eier z.B. als Spiegelei gebraten immer sehr zerlaufen, bleibt bei unseren frischen Eiern das Eiweiss schoen fest und verlaeuft nicht. So ein Spiegelei sieht noch wirklich aus wie ein Spiegelei wie man es sich vorstellt. Also alles in allem, wir sind stolz auf unsere Huehner. Und jetzt DAS.
So haben wir uns mit dem Status Quo arrangiert und haetten auch problemlos so weitermachen koennen. Einer der Hennen scheint das allerdings nicht zu gefallen. Vor mehr als einer Woche ist uns aufgefallen, dass eine der Hennen ziemlich viel Zeit in einem der “Eimernester” verbracht hat. Wir haben uns zuerst nichts dabei gedacht. Nomalerweise legen unsere Huehner ihre Eier am Morgen. Aeusserst selten, dass mal eines noch ein Ei am Nachmittag legt. Ist aber schon vorgekommen. So hat es uns nicht weiter gewundert, dass eine Henne schon mal nachmittags im Eimer sass. Irgendwann ist uns die Sache dann aber doch “spanisch” vorgekommen, und wir haben es einmal genauer beobachtet. Und da fiel es uns wie Schuppen aus den Haaren. Klar doch. Huehner sind ja nicht nur zum Eierlegen da. Da gabs doch noch was, ach so, jaja. Die muessen sich ja auch vermehren, und das tun die doch dadurch, dass sie wochenlang auf den Eiern sitzen bleiben. Das Ergebnis davon sind dann so kleine putzige flauschige Kuegelchen, die piepsend vor sich her stolpern. Jetzt haben wir das Problem. Das ist jetzt zehn Tage her. Bleiben also noch gerade mal 10 Tage bis, so hoffen wir, unser “kleiner Bauernhof” die ersten Nachkommen begruessen kann. Jetzt muessen wir einmal nachlesen, was zu tun ist, damit die kleinen Huehnererdenbuerger sich auch wohlfuehlen.
Wenn ich das recht verstanden habe, sollte man der Glucke mit ihrem Nachwuchs ein eigenes kleines Gehege zur Verfuegung stellen, damit sie ungestoert vom aggressiven Kerlchen den Kueken all das beibringen kann, was so ein gefiederter Zweibeiner alles wissen muss, um sich in dieser Welt zurecht zu finden. Das ist also wieder eine neue Aufgabe fuer uns Stadtmenschen. Wir lernen jeden Tag dazu. Ich habe einmal nachgesehen, was man dagegen tun kann wenn der Huehnerhalter keinen Nachwuchs gebrauchen kann und wie man das nennt. Das nennt man “entglucken”. Junge Junge, was es alles fuer Worte in der deutschen Sprache gibt. Habe ich in meinem Leben noch nicht gehoert. Ich seh’s schon kommen. Wir werden noch zu perfekten “Kleinbauern”.
Und damit sich auch jeder Leser vorstellen kann, wie unsere Huehner so leben und wie man mit so einem aggressiven Kerlchen richtig umgeht, habe ich einmal einen kurzen Videofilm von unserem Huehnerstall und allem was damit zusammenhaengt gedreht. Bitte nicht lachen. So ein Hahn ist eben fuer uns Stadtmenschen immer noch ein wildes Tier. Da darf ich schon mal ein wenig Angst haben. Viel Spass.