So langsam nimmt die kleine Obstplantage in unserem Garten Formen an. Man braucht nicht viel Phantasie, um sich schon vorzustellen, wie sie in einigen Jahren aussehen wird. Sieben Apfelbaeumchen habe ich ja schon zu Beginn des Jahres gepflanzt. Die haben sich auch ganz gut gemacht. Wenn man von den riesigen Cosmeen einmal absieht, die ich leichtfertig zwischen die Apfelbaeume gepflanzt habe. Mein Gedanke war, anstatt die Erde unter und zwischen den Baeumchen andauernd zu hacken, um Unkrautwuchs zu unterbinden, pflanze ich etwas drauf, dass das Unkraut unterdrueckt und mir das Hacken erspart. Die Idee war auch nicht schlecht. Nur meine Pflanzenwahl war weniger optimal. Wie gesagt, solch riesige Cosmeen werden dort nicht wieder stehen. Dann schon eher Ringelblumen oder kleine Tagetes. Am besten gefallen hat mir aber die Kapuzinerkresse, die ich an einigen Stellen unter den Apfelbaeumchen ausgepflanzt habe. Diese haben jeglichen Gras- und Unkrautwuchs zuverlaessig unterbunden. Aber mal sehen, vielleicht finde ich ja noch andere Bluemchen oder auch essbare Pflanzen, die die Baumstreifen bedecken und das Unkraut klein halten.
Welche Sorten habe ich gepflanzt?
Einen zweiten Streifen fuer weitere Obstbaeume verschiedener Sorten habe ich den Sommer ueber mit Stroh und einem schwarzen Mulchvlies abgedeckt und vor einigen Wochen pflanzbereit hergerichtet. Und genau auf diesen Streifen wurden vor kurzem 10 weitere Obstbaeume gepflanzt.
Herbstzeit ist Pflanzzeit. Jedenfalls fuer Baeume und Straeucher. Was jetzt noch in die Erde kommt hat noch Zeit, ein paar Wurzeln zu bilden und kann im naechsten Jahr voll durchstarten. So moechte auch ich diesen Herbst nutzen und noch schnell so einiges an nuetzlichen Pflanzen in die Erde bringen. Weitere Obstbaeume kommen leider erst in einigen Tagen. Die habe ich mir wieder in einer renommierten Baumschule bestellt, wo sie nach Terminabsprache frisch fuer mich vom Feld geholt werden. Was ich aber schon mal pflanzen kann, sind einige Wildobststraeucher. Da gibt es naemlich hinten am Ende unseres Grundstuecks noch viel ungenutzte Flaeche, die mich schon seit unserem Einzug vor fast zwei Jahren stoert. Den Rest des Eintrages lesen »
Als ich mit meinen Filmen ueber unseren Garten und unseren Versuch, uns weitestgehend selbst mit Nahrungmitteln zu versorgen, begonnen habe, konnte ich wirklich nicht ahnen, wie gross das Interesse daran einmal werden wuerde. Mittlerweile haben meine Filme bei youtube aber durchschnittlich erheblich hoehere “Einschaltquoten” als meine Internetseite selbst. Einen erheblichen Anteil an den “Einschaltquoten” ruehrt von meinen Gartenrundgaengen her. Aber auch andere Filme stechen in ihrer Beliebtheit hervor. Die Filme, in denen mein kleiner Einachser eine Rolle spielt, sind auch sehr beliebt. Ebenfalls die Filme, in denen ich meine Versuche zeige, aus einer Wiese einen Garten zu machen, werden sehr haeufig angesehen. Zum absoluten Renner aber hat sich mein Film ueber die erste Schlachtung unerer Kaninchen entwickelt.
Deswegen moechte ich heute noch einmal einen Gartenrundgang mit der Videokamera durch unseren Garten machen. Der Film ist, wie immer, viel viel zu lang geworden. Ich musste ihn sogar in zwei Teile teilen. Ich glaube aber, fuer Gemuesegartenfans ist der Film durchaus sehenswert.
Ich bin aber auch auf die Kritik an meinen Filmen eingegangen. Es wurde desoefteren der Wunsch geaeussert, ich solle meine Filme in besserer Videoqualitaet hochladen. Deswegen mein heutiger Film in HD Qualitaet.
Es gibt ja so einige Begriffe, die sich wie ein roter Faden durch meinen Blog ziehen. Die Fressfeinde tauchen immer wieder auf, dann mein Wunsch aus eigenem Getreide eigenes Brot zu backen und natuerlich der Begriff “Wir brauchen mehr Anbauflaeche”. Besonders letzterer hat sich zu einer Art Manie bei mir entwickelt. Jedes auch noch so entfernte Fleckchen Erde auf unserem kleinen Grundstueck, was nicht in irgendeiner Form einer sinnvollen Nutzung zugefuehrt werden kann, ist mir ein Dorn im Auge. Wie gesagt, ist eine Manie von mir.
Was wir aber haben, ist eine Wiese. Daraus so etwas wie Gartenland zu machen, hat sich in der Vergangenheit als nicht sonderlich leicht herausgestellt. Mittlerweile habe ich alle nennenswerten Moeglichkeiten ausprobiert und davon moechte ich heute berichten.
Fuer die Variante mittels Muskelkraft bin ich langsam zu alt, die Hilfe eines oertlichen Landwirtes in Anspruch zu nehmen macht nur bei grossen Stuecken Sinn. Oft aber braucht man gar keine grosse Flaeche, die urbar gemacht werden soll. So verhaelt es sich z.B. bei Obstbaeumen, die nur einen schmalen Streifen Gras und unkrautfreier Flaeche benoetigen. Im Fruehjahr habe ich die ersten Apfelbaeume auf einem Streifen von 20 mal 1 Meter gepflanzt. Eine zweite Reihe mit weiteren Obstbaeumen soll in Kuerze folgen.
Ordnung muss sein.
Ich kann es nicht verleugnen, ich bin ein ordnungsliebender Mensch. Neue Obstbaeume einfach auf die Wiese zu pflanzen, ist nicht mein Ding. Das soll schon eher so aussehen, wie auf den Obstplantagen der Profis. Schoen in Reihen auf denen die Baeume ohne Konkurrenz durch Unkraut sich moeglichst gut entwickeln koennen. Wie aber macht man auf einfache Art und Weise aus einer Wiese urbares Gartenland? Den Rest des Eintrages lesen »
Wir haben unseren Garten mit einigen Obstbaeumen uebernommen. Keine Ahnung, um welche Sorten es sich dabei handelt. Der Vorbesitzer hat sich nicht sonderlich darum gekuemmert. Unter anderem auch ein schon recht grosser Birnbaum. Im letzten Jahr hing er voller Birnen, von denen wir keine einzige ernten konnten. In diesem Jahr soll das nicht so sein. Die Vorzeichen stehen allerdings schlecht. Wie auch im letzten Jahr, haengt der Baum uebervoll mit grossen, eher runden Birnen. Diese sind allerdings noch ziemlich hart und schmecken nicht sonderlich gut. Ich weiss mir keinen Rat, wie ich weiter vorgehen soll. Lasse ich sie am Baum bis sie, hoffentlich in einigen Wochen wirklich reif sind, bleibt wieder keine uebrig. Denn die ersten beginnen schon wieder zu faulen und fallen ab. Es werden von Tag zu Tag mehr. Pfluecke ich sie jetzt schon, kann ich sie niemandem vorsetzen. Die Kinder moegen sie nicht und selbst ich, der eigentlich gerne Birnen ist, mag sie nicht sonderlich. Sie sind noch zu hart, herb und nur mit viel Muehe geniessbar.
Reichlich Birnen, nur essen koennen wir sie noch nicht.
Ich habe schon mal versucht, einige zu ernten und dann in der Kueche zu lagern. Koennte ja sein, sie reifen nach und entwickeln dann ihr typisches Birnenaroma. Aber auch nach zwei Wochen Lagerzeit ist daraus keine “wirkliche” Birne geworden. Immer noch hart und sauer.
‘Genaus so werden immer mehr Birnen befallen, faulen und fallen ab.
Wann erntet man eigentlich Birnen? Bleiben sie bis zur Vollreife am Baum, dann bin ich mir sicher, auch in diesem Jahr keine einzige ernten zu koennen. Oder gibt es da einen Kniff bei der Lagerung? Es gibt doch bestimmt jemanden da draussen, der sich mit Birnen besser auskennt als ich und mir weiterhelfen kann. Vielleicht kann mir auch jemand die Sorte sagen, um die es sich handelt.