Archiv für die Kategorie: “Selbst gemacht”


Manchmal koennte ich heulen. Der Fruehling kommt mit grossen Schritten, und wir haben immer noch kein einziges Fleckchen Garten, auf dem wir etwas anpflanzen koennten. So viele Arbeiten, die noch zu erledigen sind, und so wenig Zeit fuer all das. Wir basteln an allen Ecken und Enden und kommen doch nicht wirklich vorwaerts. Der Heuhnerstall muss fertig werden. Die Huehner sind bestellt und sollen um den 23.03 hier ankommen. Wir haben immer noch keinen festen Boden im Huehnerstall und auch keinen Zaun gezogen. Dieser liegt mangels Zeit noch unangetastet auf dem Hof. Eine Sache aber hat vor allem anderen Vorrang. Den Rest des Eintrages lesen »

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Da stand ich also mit meinen drei Schuettmetern Holz, zwei oder drei Baeume in grossen Stuecken, die ich irgendwie zu Kaminholz machen musste. Es gibt wirklich tolle Geraete die einem “Landmenschen” die Arbeit erleichtern. Holzspalter in diversen Formen, Funktionsweisen und Preisen. Es gibt liegende Holzspalter, es gibt stehende, es gibt welche die elektrisch und welche die mit einem Benzinmotor angetrieben werden. Es gibt Wippsaegen, es gibt Kreissaegen und was weiss ich noch alles. Ein Gang durch einen Baumarkt reicht aus, um sich ein Bild zu verschaffen. Mal abgesehen vom Preis den man nicht mal so eben aus der Portokasse bezahlt, ist das auch nicht das “wahre Holzhackerfeeling”. Und das wollte ich haben. Den Rest des Eintrages lesen »

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Wir haben uns ja vorgenommen, unsere Lebensweise zu aendern. Dazu zaehlt auch, weniger fossile Brennstoffe zu verbrauchen. Die Heizung ist nur noch auf 15 Grad eingestellt, wir tragen dicke Pullover und hocken abends nahe am Holzofen. Aber auch so ein Holzofen braucht was zu fressen. Im Holzlager haben wir zwar einige Kubikmeter zersaegter Balken und Bretter liegen, muessen aber auch fuer die Zukunft sorgen. Da kam das Angebot eines Bekannten gerade recht, der uns einen Anhaenger voll Holz vorbeibringen wollte. Einen Baum, der den letzten Sturm nicht ueberlebt hat. Da haben wir zugeschlagen. Das Holz muss ja noch mindestens 2 Jahre trocknen, bevor es in unseren Ofen wandert.

Dass unser Bekannter kein Tannenbaeumchen vorbeibringt war uns klar. Dass ein Baum nicht solch eine Konifere sein wird, die wir ueberall im Garten stehen haben war uns klar. Uns war auch bewusst, dass das Holz nicht in Scheiten kommt, sondern von uns noch zerhackt werden muss. Als aber der Haenger auf dem Hof stand, da waren wir doch ein wenig schockiert. Das muss ich zugeben. Da waren Brocken dabei, die wir kaum in den Bollerwagen heben konnten, um ihn zum Holzschuppen zu fahren. Junge Junge, da haben wir uns was eingebrockt. Einige Festmeter aus dem Baumarkt waeren bestimmt einfacher gewesen. Schon trocken und fertig fuer den Ofen.

Jetzt liegt im Schuppen ein Berg von Holz. Da sind Stuecke dabei, die locker 40 Zentimeter hoch sind und einen Durchmesser von 60 Zentimetern haben. Und daraus sollen wir Brennholz machen. Ohne hydraulischen Holzspalter.

anhaenger-voll-holz

Mir tun jetzt schon die Knochen weh vom Transport in den Holzschuppen. Und das nicht zu knapp. Der Ruecken hat Aehnlichkeit mit einem Besenstiel, die Knie melden sich bei jedem Herzschlag, und die Schulltern fluestern mir ins Ohr, ich solle mich nun endlich ins Bett begeben. Ich glaube, das werde ich jetzt auch machen.

Morgen berichte ich dann darueber, wie wir diese Holzkloetze zu Holzscheiten verarbeitet haben. Vorausgesetzt ich kann mit meinen Fingern die Tastatur noch bedienen.

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Die Temperaturen steigen, die Stimmungen steigen, jedenfalls ein klein wenig, da wird es doch Zeit, draussen wieder ein Projekt in Angriff zu nehmen. Da wir fuer die Kinder einen schnellen Erfolg brauchen, damit sie sehen was das “Landleben” so mit sich bringt, haben wir uns fuer den Bau eines Huehnerstalles entschieden. Oder besser gesagt, wir bauen keinen neuen Stall, brauchen wir nicht. Wir haben genuegend Raeumlichkeiten im Garten. Die alten Pferdestaelle. Einen haben wir uns ausgesucht, den wir zu einem Huehnerstall umbauen wollen. Wir haben einige Buecher gelesen, aber ohne so einen Huehnerstall einmal aus der Naehe gesehen zu haben, tun wir uns ein wenig schwer damit, richtige Voraussetzungen fuer die lieben Tierchen zu schaffen. Den Rest des Eintrages lesen »

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Zwei Tage Arbeit, mehrere Besuche im Baumarkt und schon ist unsere Werkbank fertig.

Wir haben versucht, moeglichst mit Materialien zu arbeiten, die wir hier zur Verfuegung hatten. Darunter vor allen Dingen ein Stapel Holzbalken. Vielleicht mit 6 mal 8 Zentimeter etwas zu dick fuer unser Vorhaben. Aber eben umsonst. Die erste Aufgabe war, zwei Stuecke Balken an der Rueckwand zu befestigen. Zwei Stuecke deswegen, weil die gesamte Wand mehr als vier Meter lang ist. Die Rueckwand besteht aus Gasbetonsteinen, und die besitzen Hohlraeume. Das mussten wir bei der Platzierung unserer Schrauben beruecksichtigen, damit wir nicht ins Leere bohren. Den Rest des Eintrages lesen »

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