Archiv für die Kategorie: “Tiere”
Wieder so ein verregneter Apriltag, an dem an Arbeiten im Freien nicht zu denken ist. Habe mich gerade mal zu den Tieren durchgerungen und sie mit allem wichtigen versorgt. Und schon setzt der Regen wieder ein. Schrecklich. Gerade jetzt im Fruehjahr, wo doch eigentlich so viel zu tun waere. Aber was soll’s, dann muss man eben nach anderen Moeglichkeiten suchen, sich sinnvoll zu beschaeftigen. Mal wieder den Rechner angeworfen und gesucht. Wie waere es, den diversen Nuetzlingen etwas unter die Arme zu greifen? Etwas, was schnell umzusetzten ist und nicht viel Material erfordert. Hummeln, genau, den Hummeln koennte ich noch ein wenig helfen. Den Rest des Eintrages lesen »
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Sie sind wieder da, die Wildgaense. Ich habe sie gerade eben ueber uns hinwegziehen sehen. Nicht viele, aber eindeutig Wildgaense. Zwei Formationen von vielleicht jeweils 20 bis 30 Tieren. Warum schreibe ich nun darueber? Die kommen und gehen doch jedes Jahr, wird sich der ein oder andere denken, was sollte also daran besonders sein? Ganz einfach. Welch ein Ereignis dieser Zug der Wildgaense ist, kann nur der erahnen, der wie wir aus der Stadt kommt. Dort ist mir naemlich, so weit ich mich erinnern kann, nie ein Schwarm Wildgaense am Himmel aufgefallen. Normalerweise schaut man ja nicht gen Himmel, und die Geraeuschkulisse in den Staedten uebertoent alles. Gegen den Krach von Automotoren, gegen Sirenengeheul und gegen das dumpfe Rauschen von tausenden menschlicher Stimmen kann das Geschnatter von Wildgaensen am Himmel nicht mithalten.
Auf dem Land aber ist das anders. Schon im Herbst letzten Jahres haben uns riesige Schwaerme Wildgaense ueberflogen. Hunderte von ihnen, in immer neuen Formationen, machmal war ueber eine viertel Stunde lang ihr Geschnatter zu hoeren. Und das tagelang. Ein wunderschoener Anblick. Das war der Moment, an dem man so langsam die Gartengeraete einmotten, die allerletzten Ernten einfahren und sich auf den langen trostlosen Winter vorbereiten sollte. Umso mehr freut es mich, dass sie wieder da sind. Kann also nicht mehr lange dauern, bis der Fruehling kommt und ich endlich meine Gartengeraete wieder aus dem Schuppen holen und auf die bevorstehende Saison vorbereiten kann.
Ich bin ja nun in ornithologischer Hinsicht ein ziemlicher Stuemper. Hatte ich glaube ich schon mal erwaehnt. Deswegen habe ich mal auf die Schnelle im Internet nachgesehen, was es denn ueber Zugvoegel zu wissen gibt. Wobei das Erstaunlichste am Zug der Voegel zu sein scheint, dass wir Menschen immer noch so gut wie nichts genaues darueber wissen. Klar, wir wissen, dass sie fliegen. Wir wissen auch, wohin sie fliegen, aber wie sie sich orientieren, was der ausschlaggebende Faktor ueberhaupt fuer den Flug ist, ob sie zwischendurch fressen oder nicht oder ob sie Fluessigkeit aufnehmen ist lange noch nicht geklaert. Zugvoegel sind in der Lage, die Groesse ihrer Organe zu reduzieren, sie sind sogar in der Lage, selbst Wasser zu erzeugen, indem sie anstatt Fett Muskelgewebe in Energie umwandeln. Dabei wird Wasser frei. Was es alles gibt!
Man vermutet sogar, sie wuerden waehrend des Fluges schlafen. Wie das? Sie schicken ganz einfach eine Haelfte des Gehirns zu Bett, waehrend die andere Haelfte wach bleibt. Es sieht dann zwar nur ein Auge, reicht aber wohl aus. Es kommt noch doller. Man nimmt sogar an, das Fliegen eines Zugvogels wuerde weniger Energie verbrauchen, als das Sitzen auf einem Ast. Die Küstenseeschwalbe soll sogar in der Lage sein, Tage oder Wochen ohne Landung in der Luft zu bleiben.
Was sagt mir das? Der Mensch ist eben doch eine Fehlkonstruktion der Natur. Wuerde ich doch auch beim Sitzen am Rechner mehr Energie verbrauchen als bei der Gartenarbeit. Ich kaeme doch glatt in die Versuchung, mich gar nicht mehr von hier fortzubewegen und mir die ganze Plackerei zu ersparen.
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Geschrieben von admin in Bienen, Dies und Das, Gartenansichten, Im Internet gefunden, Schaedlinge, Tiere, Ungeklaerte Fragen, Versuche, tags: Arbeiten, clips aus dem Internet, Pflanzenschutz, video
Ich weiss, ich habe viel zu sehr unseren Garten und die Ertraege im Sinn, also das, wozu unser Garten letztendlich ja da ist, so dass mir viele Kleinigkeiten einfach durch die Lappen gehen. Dabei sind viele dieser Kleinigkeiten doch so wichtig, dass ich mich mehr darum kuemmern muesste. Wie zum Beispiel die Foerderung von Nuetzlingen aller Art. Gut, ich habe Nistkaesten gebastelt, ich habe einen grossen Haufen totes Holz aufgeschichtet, in dem sich allerlei Getier tummeln kann (so sie es denn wollen), ich versuche verzweifelt meine Bienen am Leben zu erhalten, aber um die anderen Insekten, die zu einem Garten und ueberhaupt in die Natur gehoeren, kuemmere ich mich viel zu selten. Dabei kann es doch so einfach sein, Wildbienen, Faltern und Schmetterlingen, Florfliegen, Asseln, Ohrenkneifern und was es sonst noch so alles gibt, einen Lebensraum und eine Moeglichkeit der Fortpflanzung im eigenen Garten zu bieten. Ein Paar Baumscheiben mit Loechern, ein Stapel Bambusroehrchen, ein Rahmen mit Lehm, es gibt viele Moeglichkeiten, der Natur und ihren Bewohnern ein klein wenig unter die Arme zu greifen. Ganz besonders hier in der Gegend, die mit Feldern bis zum Horizont und all den damit verbundenen landschaftlichen Verschlechterungen der Lebensumstaende Insekten nicht mehr viel Raum laesst. Jedenfalls nicht so, wie er frueher einmal vorhanden war. Den Rest des Eintrages lesen »
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Es geht ja in meinem Adventskalender um Technik, Technik im Garten und auf dem Feld. Einige recht interessante Erfindungen und Neuerungen habe ich auch schon gezeigt. In meinem heutigen Video gehe ich aber noch einen kleinen Schritt weiter. Gartengeraete fuer den Einmalgebrauch und spaeterem Verzehr. Das gibt es nicht, denken Sie?
Aber klar gibt es das. Nehmen wir einmal an, es waere mal wieder an der Zeit, ihre Obstbaeume zu schneiden. Normalerweise nehmen sie dazu eine gute Gartenschere oder, wenn staerkere Kaliber zu beschneiden sind, eine Astschere. Die sind aus Metall, haben eventuell einen Plastikgriff, wurden eingeschweisst in einer Plastikverpackung geliefert. Viel Plastik, viel Recourcenverbrauch fuer so eine kleine Gartenschere. Alles Gruende, sich nach einer Alternative umzusehen. Waere es da nicht besser, auch in diesem Punkt mehr oekologisches Denken an den Tag zu legen? Den Rest des Eintrages lesen »
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Das mit unseren Eroberern, aeh, Freunden auf der anderen Seite des Atlantiks was nicht ganz stimmen kann, vermuten ja schon viele in unserem Land. Die Nachrichten, die uns ueber den grossen Teich erreichen, sind manchesmal witzig, auch mal erschreckend, oft verwirrend und noch viel haeufiger von einem Militarismus und Allmachtsgedanken gepraegt, dass es einem schon Angst und Bange werden kann.
Braucht ein Land dieser Erde mal wieder Hilfe, sie sind zur Stelle. Mit durchschlagskraeftiger Munition aus Abfall, fuer den man ja sonst keine Verwendung hat, mit netten und hilfreichen gruen schwarz angemalten Aushilfsentwicklungshelfern in ihren chicen Uniformen, mit Auspustegeraeten fuer brennende Oelquellen oder auch nur, um den dahintersteckenden Gedanken von Freiheit und Chancengleichheit in alle Welt zu tragen. Grosszuegig werden selbst die Aermsten mit Saatgut versorgt, das wie der Teufel waechst und so gut wie unkaputtbar ist, und dessen Unbedenklichkeit wohl eher durch Knobeln belegt wurde als durch wissenschaftliche Untersuchungen. Und natuerlich die erhabene Esskultur unserer unseres grossen Vorbildes, welche selbstlos und voellig ohne Hintergedanken in die ganze Welt exportiert wird, um den Hunger auf der Welt zu beseitigen. Ich glaube, dass muss ich nicht weiter ausfuehren. Jeder weiss, wovon ich schreibe.
Man koennte meinen, diese Nation wuerde nur nach aussen hin den Eindruck machen, militaristisch und von einem “gesunden” Mass” an Gewaltbereitschaft gepraegt zu sein. Aber keineswegs. Auch im Heimatland der Freiheit tobt ein Krieg! Das wussten Sie nicht? Den Rest des Eintrages lesen »
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