Archiv für die Kategorie: “Tierhaltung”


Das Fruehjahr naht und damit auch die Zeit, sich der Gartenplanung fuer das kommende Jahr zu widmen. Sicher, schaut man nach draussen, dann glaubt man kaum, es waere schon so weit. Aber das Fruehjahr kann schnell kommen.

So muss auch ich mich so langsam aber sicher mit der Planung unseres Selbstversorgergartens befassen. Genau dazu brauche ich Ihre Hilfe und Ihre Vorschlaege. Es gibt naemlich einen kleinen Unterschied, ob jemand nur einen Gemuesegarten zu planen hat, oder aber einen Garten, der eine vierkoepfige Familie ein Jahr sicher ernaehren koennen soll. Dazu noch die Tiere, die bei uns leben, moeglichst vollstaendig mit dem versorgt, was sie brauchen.

In meinem heutigen Artikel soll es um die generelle Planung eines Selbstversorgergartens gehen, um die grundsaetzlichen Dinge. Ziel ist es, eine Planung zu erstellen, die auf viele Jahre angewendet werden kann. Eine Planung, die so wenig wie moeglich Arbeit verursacht und trotzdem passable Ernten erbringt.

Ein grosser Selbstversorgergarten will geplant sein

Zuerst aber moechte ich kurz erlaeutern, wie ich mir unseren Garten vorgestellt habe, wie ich mir ausgerechnet habe, moeglichst viel dessen, was wir brauchen, selbst zu erzeugen. Den Rest des Eintrages lesen »

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So manch eine Gemuesesorte waechst im Garten, ohne dass man auch nur einen Finger dafuer krummmachen muss. Einmal ausgesaet, sind sie Selbstlaeufer. Dazu gehoeren z.B. Stielmus und Mangold. Keine Schaedlinge, kein Problem. Dann gibt es wieder andere, bei denen muss man schon ein wenig nachhelfen, um eine vernuenftige Ernte einfahren zu koennen. Da fallen mir Bohnen oder aber Zwiebeln ein. Es gibt aber noch eine dritte Gruppe, an denen koennten wir glatt verzweifeln. Dazu zaehlen Blumenkohl, fuer den wir bis zur ersten vernuenftigen Ernte Jahre gebraucht haben, Lauch, bei dem ohne Netzabdeckung nichts geht oder aber auch Rosenkohl.

Kein Jahr ohne Rosenkohl

Wenn ich mich recht erinnere, dann haben wir es in keinem Jahr ausgelassen, Rosenkohl anzubauen. Der schmeckt einfach koestlich und bringt im Winter das ein oder andere Vitamin auf den Teller. Aber mit dem Anbau haben wir noch nie so richtig Erfolg gehabt. Den Rest des Eintrages lesen »

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Es war mal wieder so weit. Einige unserer Kaninchen sollten geschlachtet werden. Gross und alt genug waren sie,  und dafuer halten wir sie ja auch. Wie auch beim letzten Mal haben wir diese Arbeit von einem Profi erledigen lassen. Versteht sich von selbst. Jetzt verdient so ein Landmetzger sein Geld natuerlich nicht nur mit Kaninchen. Diese sind eher Beiwerk und werden so zwischendurch erledigt. Das eigentliche Geschaeft macht ein Metzger mit den groesseren Tieren. Und bei besagtem Metzger vornehmlich Rinder und Kaelber. Schweine duerfen, so habe ich erfahren, dort nicht geschlachtet werden. Schweine sind Allesfresser und duerfen nicht zusammen mit Rindern in einem Betrieb verarbeitet werden.

Eigentlich hatte ich einen ruhigen Tag geplant.

Ich hatte mich auf einen ruhigen Tag eingestellt, wollte mir ansehen wie meine Kaninchen geschlachtet werden und vielleicht auch einen Film darueber drehen. (Darueber werde ich spaeter noch berichten). Aber es kam ganz anders. Den Rest des Eintrages lesen »

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Mein Blog richtet sich nicht nur an Garten und Naturfreunde, sondern auch an Selbstversorger. Hat sich ja in den letzten Monaten immer mehr in diese Richtung entwickelt. Zur Selbstversorgung gehoert nach meinem Verstaendnis auch die Tierhaltung. Jeder nach seinen Moeglichkeiten. Wer Platz fuer eine Kuh oder ein Schwein hat, keine Scheu, es gehoert dazu. Wer weniger Platz hat, wie wir, muss auf kleinere Tierarten ausweichen. Wir halten Kaninchen, vielleicht die Schweine des kleinen Mannes, Enten und Huehner.

Unsere Tierhaltung ist natuerlich kein Gnadenhof fuer altersschwache Tiere. Wir halten Tiere, um sie zu essen. So kommt jeder angehende Selbstversorger, der auch Tiere haelt, irgenwann an den Punkt, an dem es heisst, sich von einem oder mehreren Tieren zu trennen. Sprich, zu schlachten. Damit haben wir ja auch schon Erfahrungen gesammelt. Und wir mussten feststellen: Wer das nicht gelernt hat, oder jemanden kennt, der sich damit auskennt, kann schon an einem simplen Huehnchen verzweifeln.

Nehmen wir doch einfach das Federkleid. Das muss natuerlich gerupft werden. Per Hand ist das eine ziemliche Rupferei. Auch wenn die Temperatur des Wassers gestimmt hat, in das man das Tier vorher getaucht hat. Ich habe Federn noch nach Wochen auf dem Hof herumliegen sehen. Ich hatte Federn in der Unterhose und Federn im Wohnzimmer. Frag mich niemand, wie die dahin gekommen sind. So waere es doch angenehm, diese Arbeit auch von einer Maschine erledigen zu lassen. Dazu gibt es auch ganz ausgefeilte Geraete. Man kann so ein Geraet aber auch selbst bauen. Wie der Herr im heutigen Video.

Hinter meinem heutigen Kalendertuerchen verbirgt sich eine Konstruktion, die einfach genial ist. Uebrigens wieder ein Hinweis an Agria, Honda und wie sie alle heissen. Ein Anbaugeraet fuer Einachser, mit dem man Huehner rupfen kann. So etwas kann es doch gar nicht geben, denken Sie? Weit gefehlt. Der Herr in meinem heutigen Video hat genau so eine Maschine entwickelt. Genial einfach, eine Zapfwelle, einige Holzboecke und einige Plastikrohre. Man muss nur Ideen haben. Den Rest des Eintrages lesen »

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Das sah nun wirklich nicht so aus, wie ich es erwartet hatte und auch nicht so, wie ich es bei einer Vorfuehrung von Herrn Liebig gesehen habe. Ich spreche von meinen Bienen. An beiden Voelkern war naemlich noch eine wichtige Arbeit zu erledigen, bevor sie in die Winterruhe entlassen werden koennen. Es geht um die Behandlung mit Oxalsaeure, respektive Bienenwohl. Diese Behandlung dient dazu, die Bienenvoelker vor dem Winter noch einmal gegen die Varroamilbe zu behandeln.

Warum eine Behandlung der Bienen mit Oxalsaeure?

Diese Behandlung, die ca. drei Wochen nach den ersten richtigen Frostnaechten durchgefuehrt werden sollte, habe ich lange vor mir her geschoben. Einfach deswegen, weil wir keinen wirklichen Frost hatten. Aber erst zu diesem Zeitpunkt kann man einigermassen sicher sein, dass das Bienenvolk brutfrei ist. Warum brutfrei? Ganz einfach. Die verwendete Oxalsaeureloesung wirkt nur gegen Milben auf den Bienen selbst, trifft aber nicht die Milben, die sich an der Brut aufhalten. Wuerde also wenig Sinn machen, zu frueh zu behandeln und damit die Milben auf den Bienen zu erwischen, nicht aber die Milben, die nach der Behandlung neu mit der Brut schluepfen.

Da, so habe ich jedenfalls nachgelesen, Bienen nach der Wintersonnenwende um den 21. Dezember aber schon wieder mit dem Brutgeschaeft beginnen koennen, habe ich mich dazu entschlossen, meine Bienen Mitte Dezember, also noch ganz knapp im Zeitfenster von Mitte November bis Mitte Dezember zu behandeln. Was ich dabei gesehen habe, war nicht sonderlich ansprechend. Den Rest des Eintrages lesen »

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