Posts Tagged “Arbeiten”

Einer Sache bin ich mir vollkommen sicher. In Zukunft muss ich die Zeit, die ich mit Arbeit im Garten verbringe, erheblich reduzieren. Viel zu viel Handarbeit, viel zu viel rueckenschaedigende Beschaeftigung, viel zu viel Arbeit, die sich mit entsprechender Technik, mit entsprechenden Hilfsmitteln viel leichter und viel schneller erledigen liesse, als ich das in den vergangenen Jahren gemacht habe. Angefangen vom Umgraben (sofern es noetig ist) ueber Schubkarren von Kompost, die zu verteilen sind, bis hin zur Getreideaussaat und der Getreideernte mit der Schere. Es war lustig, das alles mal gemacht zu haben, aber auf Dauer kann und moechte ich so nicht weitermachen. Alleine schon deswegen, weil unser Garten mittlerweile eine Groesse angenommen hat, die ohne Einsatz von Hilfsmitteln, ohne den Einsatz von Maschinen nicht mehr zu bewaeltigen ist.

Ohne Unkrautbekaempfung geht es nicht

Das gilt auch fuer die Unkrautbekaempfung. Bisher bin ich dem Unkraut, wenn ueberhaupt, mit der Hand oder aber mit einer Hacke zu Laibe gerueckt. Das geht auch, keine Frage. Ist nur alles eine Frage des Zeitaufwandes. Es gibt aber eine Schwelle, an der man sich eingestehen muss, so nicht weitermachen zu koennen. Den Rest des Eintrages lesen »

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Wenn ich doch nur nicht alles ausprobieren muesste! Was wuerde mein Leben ruhig und friedlich ablaufen, wenn mir nicht immer wieder neue Projekte in den Sinn kaemen, ohne die es sich, ganz nuechtern betrachtet, viel einfacher leben liesse.

Wir haben doch vor einigen Tagen sieben Kaninchen schlachten lassen. Jetzt bestehen die natuerlich nicht nur aus Fleisch und Knochen, sondern besitzen ja auch noch ein Fell. Und wer so ein richtiger “Moechtegern-Selbstversorger” werden will, der kann solche Felle natuerlich nicht einfach entsorgen. Dafuer sind sie doch viel zu schade. Tierfelle kann man doch gerben oder gerben lassen. Waere doch viel zu schade, diese Moeglichkeit ungenutzt zu lassen. Als “Moechtegern-Selbstversorger” traegt man natuerlich heutzutage auch selbst hergestellte Kleidung. Das ist jawohl das Mindeste, was von einem erwartet wird ;) .

Ein richtiger “Moechtegern-Selbstversorger” stellt natuerlich auch seine Kleidung selbst her. ;)

Jetzt habe ich immer noch keine Wiese gefunden, um mir eigene Schafe zu halten, meine Versuche, Baumwolle im Garten anzubauen sind auch nicht allzuweit gediehen, und zum Hanfanbau im Garten moechte ich mich, aus verstaendlichen Gruenden, nicht aeussern. Dann muss ich wohl auf meine Kaninchenfelle ausweichen. Selbst wenn es sich nur um sieben Felle handelt, fuer eine neue Muetze oder ein paar warme Schluppen fuer meine Frau sollte es aber reichen.

Dazu habe ich mir vom Schlachter die Felle aufheben lassen. So stand ich also hier, eine Tuete mit ziemlich blutverschmierten Kaninchenfellen in der Hand und wusste nicht so recht, was ich damit anfangen sollte. Den Rest des Eintrages lesen »

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Haben haben haben, erst einmal alles haben, auch wenn ich keine Ahnung davon habe, was ich damit machen soll. Grauenhaftes Verhalten von mir. Ich kann aber nichts dagegen tun. Wenn ich mir was in den Kopf gesetzt habe, dann halte ich dran fest.

So einige Baeume sind ja schon im Garten gepflanzt, auch schon allerhand Beerenstraeucher, ich haette eigentlich zufrieden sein sollen. Trotzdem, mir fehlten noch Reben. So richtig leckere Trauben aus dem eigenen Garten waeren schon ein Genuss. Und vor allem gesund.

Trauben und Kraeuter sind sehr stark mit Chemie belastet

Ich meine, mal gelesen zu haben, dass Trauben, neben frischen Kraeutern die am meisten mit Chemie belasteten Dinge sind, die so im Supermarkt-Frischeregal angeboten werden. Kann ich mir auch vorstellen. Tafeltrauben muessen perfekt aussehen, sonst kommen sie in die Presse. Kraeuter muessen in kleinen Toepfchen moeglichst schnell heranwachsen, dann noch den Transport und die Tage im Supermarkt klaglos ueberstehen, da ist es schon gut moeglich, dass chemische Mittelchen eine Rolle spielen.

Gute Gruende also, eigene Trauben im Garten zu haben. Den Rest des Eintrages lesen »

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Schoen, dass Sie auf meiner Seite gelandet sind. Dann muessen Sie sich entweder verirrt haben, oder aber, Sie interessieren sich fuer Themen wie Selbstversorgung, Garten, Tierhaltung, eben allem, was Ihrem Leben eine neue, unkonventionelle Richtung geben koennte. Den ersten Fall lasse ich geflissentlich unter den Tisch fallen und gehe von letzterem aus ;) .

Ist ja auch ein interessantes Thema, welches in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen hat. Sie sind vielleicht auf der Suche nach Anregungen, wie Sie mehr aus Ihrem Garten machen koennen, Ihnen gehen die dauernden Lebensmittelskandale auf die Nerven, die in schoener Regelmaessigkeit durch die Presse geistern, oder aber, Sie gehoeren zur Fraktion derer, die mehr und mehr zu der Erkenntnis kommen, unser Lebensstil, so wie wir ihn seit einem guten Jahrhundert praktizieren, sei ein Irrweg.

Sie sind in guter Gesellschaft.

Immer mehr Wachstum, immer hoeherer Energieverbrauch, immer mehr Essen aus den Reagenzglaesern der Industrie, immer unverschaemter werdende Volksverdummung von Seiten derer, die die Entscheidungen treffen, immer hoehere Renditen und immer hoehere Aktienkurse koennen doch nicht das sein, wozu wir hier sind.

Das freut mich. Denn mir und der Familie geht es genau so. Ein bisschen was von allem nagt an unserer Seele, ein wenig von allem bringt uns zum Nachdenken. Aber beim Nachdenken soll es nicht bleiben. So sind wir auf die Idee gekommen, unserem Leben nach unseren Moeglichkeiten eine neue Richtung zu geben, weg von dem, was uns in der Vergangenheit begleitet hat. So einiges haben wir auch schon erreicht und noch viel mehr steht auf unserem Arbeitsplan, also, die Ideen werden uns sicher nicht ausgehen. Den Rest des Eintrages lesen »

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Wenn ich doch nur nicht so masslos waere! Egal was es ist, wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, dann halte ich daran fest, komme was wolle. Ueber kurz oder lang wird es dann umgesetzt. Das kann dauern, aber vergessen ist in solchen Dingen ein Fremdwort fuer mich.

Da habe ich doch vor einigen Wochen weitere Obstbaeume gepflanzt. Damit waren es immerhin schon 16 Obstbaeume verschiedener Sorten. Dazu kommen noch weitere Baeume, die schon bei unserem Einzug standen und die ich auch nicht umsetzen oder faellen musste. Eigentlich sollte man annehmen, damit haetten wir genug. Als ich dann aber so vor meiner kleinen Obstplantage im Garten stand, kam mir prompt die Idee, ich koenne doch noch weitere Baeume pflanzen. Platz war noch ein wenig vorhanden, auf dem sonst nur Gras wachsen wuerde. So etwas sehe ich ja nun gar nicht gerne. Ungenutzte Flaeche ist mir eben ein Dorn im Auge.

Ein Blick in den Prospekt der Baumschule meines Vertrauens, der Baumschule Morjan in Erkelenz, gab mir natuerlich recht. So viele Sorten, so viele Baeumchen, die ich noch gerne im Garten wachsen sehen wuerde. Da kann man doch einfach nicht nein sagen. Den Rest des Eintrages lesen »

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