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Ein klein wenig vorwitzig waren wir nun doch. Nach den Problemen mit unserem Moehrenbeet mussten wir doch einmal genauer nachsehen, was sich so unter dem Netztunnel in den letzten Monaten getan hat. Was zum Vorschein kam, laesst hoffen. Sicher, die Groesse laesst noch zu wuenschen uebrig. Kann ja noch kommen. Der Geschmack jedenfalls, nach sofortiger Verkostung war prima. So eine Moehre direkt aus der Erde ist schon eine leckere Sache. Dazu noch frei von Maden, was wollen wir mehr.

Dafuer, dass sie in einer relativ dunklen Gartenecke stehen koennen wir uns nicht beklagen. Mehr als drei bis vier Stunden Sonnenschein am Tag bekamen sie naemlich nicht ab. Das Gartenhaus steht zu nah dran.
Im Vordergrund uebrigens einige Knollenziest Pflanzen. Mal sehen, ob es in diesem Jahr fuer mehr reicht als in 2008.

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Jahrelang haben wir nur Karotten mit Maden geerntet. Immer wieder haben wir gehofft, einmal welche ohne Fliegenmaden zu ernten. Fehlanzeige. Seit dem letzten Jahr versuchen wir etwas Neues. Ein Gemueseschutznetz, das die Fliegen zuverlaessig von den Moehren fern halten soll. Im vergangenen Jahr hat es auch gut funktioniert. Wie aber sieht es in diesem Jahr aus? Den Rest des Eintrages lesen »
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Lauchzwiebeln, eine leckere Sache. Und eine Kultur, bei der ich keine Angst haben muss, nichts davon mitzubekommen. Ungleich Himbeeren, Brombeeren oder Gurken, der Rest der Familie fasst sie nicht an. Ich jedoch finde sie einfach lecker. Fein geschnitten im Salat oder einfach roh zum Fruehstueck. Sicher, unsere Lauchzwiebeln erreichen nicht die Dicke und die Laenge wie die aus dem Supermarktregal. Das stoert aber ueberhaupt nicht. Den Rest des Eintrages lesen »
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Zweimal haben wir schon ueber unser Moehrenbeet in diesem Jahr berichtet. Einmal am 07.05.2009 und am 20.05.2009. Und beide Male war es nicht besonders lustig, was wir zu berichten hatten. Einmal waren es Schnecken, die uns ratzeputz alle Moehren, die gerade gekeimt waren, weggefressen haben. Das zweite Mal ein Maulwurf der wie ein Beserker durch das Beet gewuehlt ist.
vorher
Nach den Schnecken haben wir neu eingesaet und reichlich mit Schneckenkorn gearbeitet. Der Maulwurf hat erstaunlicherweise unseren Moehren nicht allzuviel Schaden zugefuegt (er ist zumindest nicht mehr aufgetaucht). So sind doch ziemlich viele Pflaenzchen uebrig geblieben und die galt es auszuduennen. Vor dem Ausduennen allerdings erst einmal das wuchernde Unkraut beseitigen. Vornehmlich Graeser und Vogelmiere. Es wurde auch wirklich hoechste Zeit. Haetten wir noch laenger gewartet, wir haetten mit dem Unkraut und dessen Wurzeln saemtliche der kleinen Moehrchen aus der Erde gerissen. In den vergangenen Jahren haben wir uns nicht besonders ums Ausduennen gekuemmert. Wenn wirklich zu viele Moehren zusammenstanden, haben wir einige herausgezogen ohne uns gross Gedanken zu machen. Das hat zu reichlich kleinen, kurzen und verkuemmerten Moehren gefuehrt (obwohl, mit dem Ergebnis in 2008 waren wir immer noch zufrieden). Heute aber haben wir etwas mehr Sorgfalt walten lassen und uns Muehe gegeben, nur noch einzelne Moehren in reichlichem Abstand von mindestens 3 bis 4 Zentimetern stehen zu lassen. Was dabei herauskam sieht nicht unbedingt berauschend aus. So eine winzige Moehre von gerade mal Fingerlaenge ist schon ein ziemlich fragiles Gebilde, und wenn es dann nach unserer “Behandlung” auch noch einzeln auf der Erde liegt, man mag gar nicht daran glauben dass es noch weiter waechst.
nachher
Wir wollen ja nicht negativ sein. Nein nein nein. Wir gehen davon aus, in einigen Monaten schoene dicke saftige rote Moehren mit tollem Biogeschmack ernten zu koennen. Gut, wenn nicht noch ein anderer Fressfeind auftaucht der uns an die Moehren will. Schnecken, erledigt, Maulwurf, erledigt, Unkraut, erstmal erledigt. Moehrenfliege, erledigt. Was kann da noch kommen? Bestimmt gibt es noch einen Pilz, eine Laus oder ein Virus, das sich gerade unsere kleine Flaeche Moehren aussucht um sich zu vermehren, und das in rasender Geschwindigkeit. Uns bleibt dann nichts anderes als einen neuen Post mit dem Titel “Wir koennen sie verstehen…..” zu schreiben.
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Wirklich, wir koennen sie verstehen, die gaertner die sich nicht mehr mit Gemueseanbau herumplagen. Am 07.05.2009 berichteten wir, dass all unsere Moehren verschwunden waren. Vermutlich von Schnecken vertilgt. Wir haben diesen Rueckschlag weggesteckt und haben ganz von vorne angefangen. Das Beet wieder hergerichtet, wieder neue Moehren gesaet, reichlich Schneckenkorn (Sorry fuer die Chemie) gestreut, und es sah auch eine ganze Weile sehr gut aus. Das Wetter war unbestaendig, das Beet blieb ohne grosses Zutun unsererseits immer feucht, und wir konnten in den letzten Tagen wieder die ersten kleinen Moehrchen aus der Erde spriessen sehen. Unsere Gartenwelt war fuers Erste wieder hergestellt.
Und nun das. Als wir gestern unser Beet besahen, da mochten wir unseren Augen nicht trauen. Fast das gesamte Beet war wie umgepfluegt. Ob nun Wuehlmaus oder Maulwurf, wir konnten es noch nicht feststellen. Jedenfalls muss dieses Tier die “Mad Cow Disease” gehabt haben. Nicht einfach nur einen Gang quer durch. Nein, hin und her, kreuz und quer, der muss besoffen gewesen sein. Jetzt ist das Moehrenbeet doch nur gerade mal 1,2 Meter mal 3 Meter, darin allerdings knapp unter der Oberflaeche gut 10 Meter Gaenge. Ein Trauerspiel.
Jetzt lassen wir sie wachsen. Noch mal neu anzufangen macht keinen Sinn.
Ist auf dem Bild nicht ganz so gut zu sehen. Glauben Sie uns, es sieht aus wie auf einer Baustelle.
PS: Wir haben auf die unsanfte Methode herausgefunden, wer dafuer verantwortlich ist. Es sind nicht die Wuehlmause.

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