Wir sind mal wieder bei einem meiner Lieblingsthemen, wenn nicht sogar meinem absoluten Favoriten aller Themen. Wir brauchen mehr Anbauflaeche! Diesmal geht es aber nicht darum, wo ich noch weitere Baeume pflanzen kann, wo ich noch mehr Platz fuer Futterrueben und sonstiges Tierfutter herbekomme, es geht darum, unseren Garten auf die geplante Groesse zu bringen. Geplant ist naemlich, eine Vierfelderwirtschaft, von denen jede Parzelle rund 120 Quadratmeter besitzt.
So ist der Plan, und so soll es auch werden
Drei davon sind schon fertig. Auf einem waechst schon Weizen, auf einem schon diverse Gruenduengungen, und auf einer weiteren kaempft gerade der Spinat mit dem Unkraut, mit ungewissem Ausgang. Was noch fehlt, ist die vierte Parzelle (natuerlich im Wechsel), auf der in Zukunft dann Kartoffeln wachsen sollen. Dieses Stueck ist naemlich noch Wiese. Ungefaehr 160 bis 180 Quadratmeter Wiese, die ich noch in Ackerland umwandeln muss. Das ist bekannterweise nicht so einfach. Den Rest des Eintrages lesen »
Ein Gartenblogger wie ich einer bin, der hat es schon nicht leicht. Vor allen Dingen dann, wenn er ueberhaupt keinen vernuenftigen Garten sein Eigen nennen kann. Es juckt mir in den Fingern. Ich wuerde gerne so richtig loslegen, dies und das noch ausprobieren, so richtig in die Gartensaison einsteigen, es bleibt allerdings beim Traeumen. Das kleine Stueckchen Garten, wenn man es denn so nennen kann, das wir bisher der Pferdewiese abgetrotzt und urbar gemacht haben, reicht gerade mal, um ein wenig Gartenluft zu schnuppern. Fuer mehr aber auch nicht. So moechte ich heute, mangels Gartenneuigkeiten mal wieder eines unserer Gartenvideos zeigen. Ich bin mit der Videokamera durch den Garten gegangen und habe einige Eindruecke eingefangen. Sehen Sie wie in unserem neuen Garten die ersten Pflanzen wachsen (oder auch nicht).
Nicht viele Hobbygaertner werden die Moeglichkeit haben, ihren Garten komplett neu anlegen zu koennen. Die allermeisten werden einen Garten besitzen, der vorher schon in der ein oder anderen Form auch als Garten genutzt wurde. Wir haben aber zum Glueck (oder auch Pech, wie man es nimmt) die Chance dazu. Es gibt kein einziges Beet auf dem wir etwas anpflanzen koennten, zwei vereinzelte vernachlaessigte Johannisbeerstraeucher, zwei Haselnussstraeucher und einige, allerdings noch junge Obstbaeume genau auf der Grenze zum Nachbarn. Der Rest ist entweder ein vermooster Rasen oder eine Pferdewiese. Und daraus soll in den naechsten Jahren ein Garten entstehen aus dem wir uns weitestgehend ernaehren koennen. Das ist ein hartes Stueck Arbeit.
Um Gemuese im Garten mit Erfolg anbauen zu koennen, bedarf es einiger Voraussetzungen, die erfuellt werden muessen. Darueber gibt es zwar unterschiedliche Meinungen wie vorzugehen ist. Da moegen wir vielleicht ein wenig altmodisch sein, aber wir vertreten die Meinung, dass ohne ein gehoeriges Mass an Bodenbearbeitung und Planung der Erfolg nicht gewaehrleistet ist. Den Rest des Eintrages lesen »
Es gibt viele verschiedene Varianten, einen Gemuesegarten zu betreiben. Keine Frage. Von der ganz akkuraten Variante bei der jede Pflanze ihren genau festgelegten Platz bekommt und alles fast klinisch sauber aussieht, bis hin zu einem Permakulturgarten in dem sich die Pflanzen mehr oder weniger ihren eigenen Lebensraum suchen oder erkaempfen muessen. Vom Gemuesegarten in dem seit Jahren keine Bodenbearbeitung mehr stattgefunden hat, vom “Mulch total Garten” in dem versucht wird, mit moeglichst viel organischem Material die Erde bedeckt zu halten und sie damit so zu verbessern, dass eine Bodenbearbeitung nicht mehr noetig ist, bis hin zu einem Gemuesegarten der in jedem Fruehjahr umgegraben wird, in dem jedes Unkraut bekaempft wird, in dem die Beete sich wie mit dem Lineal gezogen aneinanderreihen und die Kohlrabi wie die Zinnsoldaten in der Vitrine in Reih und Glied stehen. Welche der vielen Varianten ein Gaertner benutzt, ist jedem selbst ueberlassen. Den Rest des Eintrages lesen »
Wieder einmal versuchen wir, Buschbohnen direkt ins Freiland zu saeen. Wieder einmal schreiben wir, weil uns in der Vergangenheit nicht besonders viel Erfolg damit beschieden war. Wenn sie denn ueberhaupt gekeimt sind, dann wurden sie abgefressen, abgefressen und noch mal abgefressen. In manchen Jahren haben wir es dreimal hintereinander versucht, Bohnen direkt zu saeen und erst im dritten Anlauf, nachdem wir sie mit allen erdenklichen und unerdenklichen Mitteln gegen alle moeglichen Kaninchen, Schnecken und wer sonst noch dafuer verantwortlich sein koennte, geschuetzt haben, erreichten einige dann ein erntereifes Stadium. Man sieht, fuer eine eigentlich so einfach Saat wie Bohnen, eine Menge Probleme. Den Rest des Eintrages lesen »