Geschrieben von admin in Dies und Das, tags: Beete
Auch der fleissigste Gaertner braucht mal eine Pause. So haben wir vor kurzem den Brueckenkopfpark in Juelich besucht. Mit Mann und Maus einen schoenen Nachmittag verbracht. Uebrigens eine tolle Sache wenn Sie Kinder haben. Klettergerueste, Scaterbahn, Zoo, alles was das Kinderherz begehrt.

Und auch fuer den Gartenliebhaber gibt es einiges zu entdecken. Allerdings leider kein Gemueseanbau. Dafuer steht direkt am Eingang die Loesung aller Platzprobleme in Ihrem Garten. Wir waren Hin und Weg von dieser geradezu genialen Loesung auf kleinstem Raum soviel Anbauflaeche zu haben wie man sich nur wuenschen kann. Nennen wir die Konstruktion einfach einmal “Geranienbaum”.
Ein Geruest aus Stahl in Form eines Tannenbaums. Daran befestigt eine Unmenge Plastikpflanztoepfe in die Loecher geschnitten wurden aus denen jetzt Geranien wachsen. Sieht bestimmt in einigen Wochen super aus. Wir konnten allerdings keine Bewaesserungsanlage entdecken.
Auf neun Ebenen wachsen dort jeweils 10, wenn wir richtig gezaehlt haben, Geranien aus den Loechern im Pflanztopf. Und was mit Geranien geht, warum sollte das nicht auch mit Gurken oder Haengeerdbeeren funktionieren? Oder in etwas groesseren Toepfen vielleicht Kuerbis. Zwischendrin einmal eine Kapuzinerkresse oder eine Tomate. Was waere mit Moehren? Die Moehrenfliege fliegt nicht so hoch. Sie bleibt in Bodennaehe. Also kein laestiges Abdecken mit Netz, keine nichtwirkende Mischkultur mit Zwiebeln:). Welch eine Vorstellung, solch einen Geranienbaum im Garten zu haben. Wir muessten noch eine Bewaesserungsanlage installieren, mit der auch gleichzeitig etwas Fluessigduenger zu den Pflanzen geleitet werden kann. Und fuer die Profis muesste das Ganze auch noch drehbar sein, damit auch ja jedes Pflaenzchen so viel Licht wie moeglich bekommt, am besten computergesteuert:).

Gibt’s nicht jemanden, der uns so einen Baum aus Stahlschrott, moeglichst verzinkt oder Edelstahl, zusammenschweissen kann? Als Bezahlung gibts 10 Kilo Biokartoffeln aus dem eigenen Garten.
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Langsam aber sicher kommen wir mit unseren noch freien Beeten voran. Heute wieder eine grosse Zahl Paprika und Tomatenpflanzen getopft oder ins Freiland gepflanzt. Es bleiben nur noch wenige Beete die noch zu bestellen sind.
Auf diesen werden vor allen Dingen Bohnen ihren Platz finden. Uns scheint es fuer Bohnen noch etwas zu kalt zu sein. Ist auch keine Eile geboten. Im vergangenen Jahr haben wir noch wesentlich spaeter Bohnen ausgesaet oder vorgezogene gepflanzt, und wir haben noch reichlich ernten koennen. Sollten die Temperaturen allerdings in den naechsten Tagen etwas ansteigen, dann werden wir auch Bohnen legen.
Damit waeren dann so gut wie alle Flaechen bestellt. Uns bleibt nur noch Den Rest des Eintrages lesen »
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Uns faellt schon seit Jahren auf, dass auf unseren Beeten die Aussaaten sehr ungleich keimen. Den Bereich mit der sandigen angefahrenen Erde haben wir mit Gehwegplatten in Streifen von 120 Zentimetern aufgeteilt. Diese Beetbreite hat sich auch gut bewaehrt. Im Laufe der Zeit haben sich die Platten gesetzt und durch regelmaessige Kompostgaben das Niveau auf den Beeten erhoeht. Dadurch ist die Erde in den Beeten in der Mitte gut 10 bis 15 Zentimeter hoeher als an den Raendern. Wir saeen in der Regel in Beetrichtung, der Sonne wegen. Dabei haben wir festgestellt, dass die Saaten an den Raendern erheblich schlechter keimen als in der Mitte. Es gibt keinen Unterschied an dem was wir tun. Auf dem Bild sieht man unseren Abessinischen Kohl den wir vor einigen Wochen gesaeet haben. Man kann deutlich erkennen, dass die aeusseren Reihen im Wachstum weit zurueckliegen. Wir koennen uns keinen Reim darauf machen.

Auf einem kleinen Stueckchen Garten haben wir Rattenschwanzrettich ausgesaet. Ist auch gut gekeimt und und waechst schnell. Einige der Keimlinge zeigen allerdings eine gelbe Farbe. Diese gelbe Farbe aendert sich auch nicht. Woran kann das liegen?

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Heute hatten wir ein paar Minuten Zeit fuer den Garten. Das Wetter ist mit 10 Grad schon fast mild zu nennen. Untaetig herumzusitzen und die frische Luft zu geniessen ist allerdings nicht unser Ding. Jedenfalls nicht meins. Und so habe ich mich an die Arbeit gemacht.
Wir gaertnern in unserem Garten nicht ueberall auf gleich guter Erde. Als wir den Garten uebernommen haben, hat uns der Verein eine LKW Ladung Mutterboden spendiert. Dazu haben wir mit einem Bagger ein vielleicht 40 bis 50 Zentimeter tiefes Loch ausgehoben und die angelieferte Erde hineingekarrt (wir denken noch mit Schmerzen an diese Arbeit zurueck). Das ist der Teil der mit Schneckenzaun umgeben ist. Eigentlich sollte es dabei bleiben. Ist es aber nicht. Im Laufe der Zeit wurden immer mehr Beete angelegt. Die schwere lehmige Erde wurde in muehsamer Arbeit mit dem Spaten, der Spitzhacke oder der Brechstange gelockert, die Lehmklumpen zerschlagen und teilweise auch gesiebt. Wir haben zum Teil Sand zugegeben, wir haben Unmengen Kompost auf den Beeten verteilt, und doch sind wir noch weit von einem halbwegs guten Gartenboden entfernt.
Wir haben ein kleines Video zusammengestellt, das die verschiedenen Boeden im Garten zeigt.
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19.01.2009 Am Nachmittag scheint fuer einige Zeit die Sonne. Wir muessen raus in den Garten. Nach so langer Zeit mit Eis und Schnee zieht es in die Natur. Im Garten zu sein ohne etwas zu tun ist hart. So beginnen wir mit den ersten Arbeiten. Das Beet, auf dem wir Dicke Bohnen säen wollen beginnen wir umzugraben. Die Erde ist noch recht nass, aber es geht. Wir muessen ja nicht alles heute erledigen. Ein kleines Stueck reicht fuer den Anfang. Auf dem rechten Beet steht Winterroggen zur Gruenduenung. Wir hatten im letzten Jahr erhebliche Probleme diese Beete fuer die Saat oder die Pflanzung vorzubereiten. Die vielen Roggenpflanzen haben die Erde so durchwurzelt, es gab kaum ein Durchkommen. Um in diesem Jahr nicht wieder vor demselben Problem zu stehen, werden wir, soweit es das Wetter erlaubt, den Roggen mit einer Hacke bearbeiten so das vielleicht viele der Pflanzen absterben und die Erde in einigen Wochen leichter umzugraben ist.
Uebrigens, die Verwendung von Pflastersteinen zur Beetumrandung ist nicht zu empfehlen. Sie fallen um, oder sacken ein. Rasenkanten, die man fuer wenig Geld in jedem Baumarkt bekommt haben sich wesentlich besser bewaehrt. Und sie sind leichter zu verlegen. Wir haben die allermeisten Beete umrandet. Je stabiler die Umrandung ist, je einfacher ist die Handhabung. Rundherum einfach mit dem Rasentrimmer entlanggehen und fertig.
Die 5 Kubikmeter Kompost, die wir im Fruehjahr in die Beete eingearbeitet haben, tuen dem Boden gut. Damit sind wir dem Ziel, eine lockere gut durchlueftete Erde zu haben, ein Stueckchen naeher gekommen. (obwohl es noch Jahre dauern kann bis wir vielleicht einmal ohne Umgraben auskommen werden) Wir ueberlegen noch, ob wir uns in diesem Jahr diese Muehe noch einmal machen sollen.

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