Wohl jeder hat schon mal von der Varroamilbe gehoert. Einem Bienenparasiten der in den siebziger Jahren aus Asien nach Deutschland eingeschleppt wurde. Die hiesigen Bienen haben keine natuerlichen Abwehrmechanismen gegen die Milben, so dass an ihrer Stelle der Hobbyimker etwas gegen den Befall durch die Varroamilbe unternehmen muss, so er nicht den Verlust seiner Voelker in Kauf nehmen moechte. Dazu werden in der Regel organische Saeuren wie Ameisensaeure, Milchsaeure und Oxalsaeure benutzt. Milchsaeure wird zu Behandlung von Jungvoelkern im Sommer verwendet, Ameisensaeure bei bestehenden Voelkern im Sommer nach der letzten Honigernte und Oxalsaeure im Winter, wenn im Bienenstock keine Brutwaben vorhanden sind.
Es ist Sommer (jedenfalls kalendarisch), also Zeit meine Bienen mit Ameisensaeure zu behandeln. Jetzt waere Bienenhaltung nicht Bienenhaltung, gaebe es da nicht verschiedene Vorgehensweisen. Den Rest des Eintrages lesen »
Also, entweder mein Imkerlotse hat sich verschaetzt, oder meine Bienen sind besonders “gefraessig”. Jetzt stelle ich ihnen doch schon seit fast drei Wochen jeden zweiten Tag Zuckerloesung hinein, und genau so lange sind bei jedem meiner Besuche die beiden Futterbehaelter leer. Ratzikale leer. Von den beiden Kanistern Zuckerloesung, die ich vorraetig hatte, ist einer aufgebraucht, und der andere reicht gerade noch fuer zwei weitere Fuetterungen. Ich meine, das merkt man den beiden Voelkern aber auch an.
Bienen fuettern
Waehrend noch vor einer Woche die Arbeit an den Bienen immer recht flott von der Hand ging, ist mir heute wirklich zum ersten Mal etwas mulmig geworden. Den Rest des Eintrages lesen »
Es tut mir leid, wenn bei dem ein oder anderen Leser der Eindruck entstanden ist, ich wolle mit meiner Bienenhaltung in der Segeberger Beute und der Bienenkiste einen Systemvergleich anstellen. Dem ist natuerlich nicht so. Dazu fehlt mir ganz sicher die Grundlage und auch die Erfahrung. Meine Ueberschrift war vielmehr so gemeint, jedem Leser die Moeglichkeit zu geben, beide Vorgehensweisen mitzuerleben (hierauf liegt die Betonung), zu sehen welche Arbeiten bei beiden Bienenhaltungssystemen anfallen und wie das Ergebnis ist. Dies vollkommen wertungsfrei und ohne mir anmassen zu wollen, ein fachmaennisches Urteil abgeben zu koennen. Mir ist ganz sicher klar, Den Rest des Eintrages lesen »
Eigentlich klang die zu erledigende Arbeit an den Bienen fuer den heutigen Tag nicht besonders anspruchsvoll. Futterbehaelter herausnehmen, Zuckerloesung einfuellen, Behaelter wieder hineinstellen und fertig. Haette auch so sein koennen, wenn da nur nicht “immer diese Bienen” waeren.
Vor einigen Wochen war das Volk in der Segeberger Beute ja noch klein. Da waren die Arbeiten relativ einfach, wenn man bei mir als Anfaenger ueberhaupt von einfach sprechen kann. Jetzt, nachdem das Volk doch erheblich gewachsen ist, wird mir doch schon manchmal mulmig, wenn ich den Deckel abnehme. Ich gebe zu, ich war heute zum ersten Mal am fruehen Morgen bei den Bienen, habe den Deckel abgenommen, hineingeschaut und den Deckel sofort wieder aufgelegt. Da sassen so viele Bienen drin, das war mir doch etwas zu heikel. Mein Imkerlotse hat mal erwaehnt, man solle doch, wenn moeglich, an einem sonnigen Tag, an dem viel Flugbetrieb herrscht, an den Bienen die noetigen Arbeiten unternehmen. Klar, wenn einige Tausend von denen unterwegs sind, bleiben weniger uebrig, die “mir das Leben schwer machen” koennen. So habe ich eben gewartet. Am Nachmittag sah es etwas besser aus. Von Entspannung allerdings keine Rede. Da musste ich eben durch.
Sowohl die Bienen in der Segeberger Beute, als auch die Bienen in der Bienenkiste mussten gefuettert werden. Da gab es keinen Weg drum herum. Beide Futterbehaelter waren leergefressen (ja, ich weiss, die “fressen” die Zuckerloesung nicht). Trotzdem sassen Hunderte von Bienen noch darauf und “kratzten” wohl die letzten Reste heraus. Da muss man erst einmal einen Punkt finden, an dem man richtig anfassen kann. Zuerst habe ich mir ja ueberlegt, die Zuckerloesung einfach so hineinzugiessen. Das haette aber zu viele Bienenleben gekostet. Nach einigem Ueberlegen habe ich das Stroh mit den Bienen einfach in der Naehe auf der Erde aus den Behaeltern geklopft. Dann konnte ich nachfuellen.
Bei der Bienenkiste ist mir extrem aufgefallen: Die haben ziemlich viel gebaut, seit ich das letzte Mal einen Blick hineingeworfen habe. War es vor einigen Tagen gerade mal eine Traube Bienen von der Groesse einer Pampelmuse, wuerde ich sagen, hatte sich die Menge verdoppelt. Das deute ich als ein gutes Zeichen. Wenn auch die Voraussetzungen unter denen ich mit der Bienenkiste anfange, nicht unbedingt die besten sind, sondern sogar eher als schlecht zu bezeichnen sind. Wie ich erfahren habe, soll es ziemlich unwahrscheinlich sein, dass ich dieses Volk ueber den Winter bekomme. Aber das ist ein Thema fuer ein separates Posting.
Bleibt mir nun noch viel Spass bei meinem heutigen Video zu wuenschen.
Seit einigen Tagen sind wir nun auch stolze Besitzer einer mit Bienen gefuellten Bienenkiste. Das hat wirklich lange gedauert. Besorgt hatten wir die Bienenkiste schon im letzten Jahr. Nur hat es nicht mehr zu den noetigen Bienen gereicht. Vielleicht auch besser so. Nachdem wir ja auch mit einer ganz normalen Segeberger Beute in die konventionelle Imkerei eingestiegen sind und so die ein oder andere Erfahrung schon sammeln konnten, bin ich eigentlich auch froh darum, dass wir erst in diesem Jahr zu Bienen in der Bienenkiste gekommen sind.
Die heutigen Arbeiten an den Bienen
Heute geht es also wieder einmal um Bienen. Beginnen moechte ich mit den noetigen Arbeiten an der Segeberger Beute, die ja schon so einige Zeit bei uns im Garten steht. Den Rest des Eintrages lesen »