Posts Tagged “clips aus dem Internet”

Heute wieder das oertliche Blaettchen im Briefkasten. Lese ich immer mal gerne drin. Ab und zu gibt es in der Rubrik “Die gute Tat” mal etwas, was mich interessiert, manchmal finde ich Veranstaltungen, die ich mit den Kindern besuchen kann, oder aber, ich lese was so alles in der Gegend wieder vorgefallen ist, wo es Hauseinbrueche gab, wo Unfaelle passierten oder aber, wo wieder einmal irgendwelche Kiddies Plastikrohre unter einer Autobahnbruecke angezuendet haben, was zu einem Brueckenabriss und Hunderten von Kilometern Staus fuehrt.

Heute aber hat es mir fast den Atem verschlagen, als ich einen Artikel auf der ersten Seite gelesen habe. Den Rest des Eintrages lesen »

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Ich lass mal wieder mein gehobenes Alter, jedenfalls im Verhaltnis zu der jungen Dame im Film, raushaengen. Es freut mich wirklich, dass auch die Jugend von heute sich mit dem Anbau von Nahrungspflanzen - wichtig, Nahrungspflanzen - auseinandersetzt. Unser Land ist gerettet.

Besser haette ich es auch nicht erklaeren koennen.

Einen “kraeuterigen” schoenen Abend noch!

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Sie sind wieder da, die Wildgaense. Ich habe sie gerade eben ueber uns hinwegziehen sehen. Nicht viele, aber eindeutig Wildgaense. Zwei Formationen von vielleicht jeweils 20 bis 30 Tieren. Warum schreibe ich nun darueber? Die kommen und gehen doch jedes Jahr, wird sich der ein oder andere denken, was sollte also daran besonders sein? Ganz einfach. Welch ein Ereignis dieser Zug der Wildgaense ist, kann nur der erahnen, der wie wir aus der Stadt kommt. Dort ist mir naemlich, so weit ich mich erinnern kann, nie ein Schwarm Wildgaense am Himmel aufgefallen. Normalerweise schaut man ja nicht gen Himmel, und die Geraeuschkulisse in den Staedten uebertoent alles. Gegen den Krach von Automotoren, gegen Sirenengeheul und gegen das dumpfe Rauschen von tausenden menschlicher Stimmen kann das Geschnatter von Wildgaensen am Himmel nicht mithalten.

Auf dem Land aber ist das anders. Schon im Herbst letzten Jahres haben uns riesige Schwaerme Wildgaense ueberflogen. Hunderte von ihnen, in immer neuen Formationen, machmal war ueber eine viertel Stunde lang ihr Geschnatter zu hoeren. Und das tagelang. Ein wunderschoener Anblick. Das war der Moment, an dem man so langsam die Gartengeraete einmotten, die allerletzten Ernten einfahren und sich auf den langen trostlosen Winter vorbereiten sollte. Umso mehr freut es mich, dass sie wieder da sind. Kann also nicht mehr lange dauern, bis der Fruehling kommt und ich endlich meine Gartengeraete wieder aus dem Schuppen holen und auf die bevorstehende Saison vorbereiten kann.

Ich bin ja nun in ornithologischer Hinsicht ein ziemlicher Stuemper. Hatte ich glaube ich schon mal erwaehnt. Deswegen habe ich mal auf die Schnelle im Internet nachgesehen, was es denn ueber Zugvoegel zu wissen gibt. Wobei das Erstaunlichste am Zug der Voegel zu sein scheint, dass wir Menschen immer noch so gut wie nichts genaues darueber wissen. Klar, wir wissen, dass sie fliegen. Wir wissen auch, wohin sie fliegen, aber wie sie sich orientieren, was der ausschlaggebende Faktor ueberhaupt fuer den Flug ist, ob sie zwischendurch fressen oder nicht oder ob sie Fluessigkeit aufnehmen ist lange noch nicht geklaert. Zugvoegel sind in der Lage, die Groesse ihrer Organe zu reduzieren, sie sind sogar in der Lage, selbst Wasser zu erzeugen, indem sie anstatt Fett Muskelgewebe in Energie umwandeln. Dabei wird Wasser frei. Was es alles gibt!

Man vermutet sogar, sie wuerden waehrend des Fluges schlafen. Wie das? Sie schicken ganz einfach eine Haelfte des Gehirns zu Bett, waehrend die andere Haelfte wach bleibt. Es sieht dann zwar nur ein Auge, reicht aber wohl aus. Es kommt noch doller. Man nimmt sogar an, das Fliegen eines Zugvogels wuerde weniger Energie verbrauchen, als das Sitzen auf einem Ast. Die Küstenseeschwalbe soll sogar in der Lage sein, Tage oder Wochen ohne Landung in der Luft zu bleiben.

Was sagt mir das? Der Mensch ist eben doch eine Fehlkonstruktion der Natur. Wuerde ich doch auch beim Sitzen am Rechner mehr Energie verbrauchen als bei der Gartenarbeit. Ich kaeme doch glatt in die Versuchung, mich gar nicht mehr von hier fortzubewegen und mir die ganze Plackerei zu ersparen. ;)

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Jetzt gaertnere ich doch schon so einige Jahre froehlich vor mich hin. Mal mit Erfolg, mal mit weniger Erfolg. Und schon oft habe ich mich gefragt, was denn wohl das Geheimnis des erfolgreichen und gluecklichen Gaertnerns ist. Sie haben sich das sicher auch schon haeufiger gefragt. Und sicher haben Sie, wie ich, schon so einige Buecher gelesen, Sie haben im Internet gestoebert und sich mit anderen Hobbygaertnern ausgetauscht. Aber die wahre und einzig richtige Antwort haben Sie noch nicht bekommen. Ich auch nicht.

Die einen schwoeren darauf, die Natur nach Moeglichkeit ihren eigenen Weg gehen zu lassen, die anderen schwoeren darauf, der Natur ein wenig unter die Arme zu greifen und wieder andere meinen, nur wenn man versuche, der Natur seinen Willen aufzuzwingen, koenne man im Garten richtige Erfolge feiern. Es gibt Gaertner, die die Chemie zur Hilfe nehmen und andere, die Chemie als Teufelszeug am liebsten verboten sehen wuerden. Die einen glauben an den postiven Einfluss des Mondes, und wieder andere kochen in der hintersten Ecke ihrer Gartenlaube obskure Sueppchen aus verschiedenen Pflanzenresten in der Hoffnung, es wuerde gegen allerlei Unbill helfen. Es gibt sogar welche die glauben, man muesse nur die Samen mit Lehm und Erde mischen, diese zu Kugeln formen und trocknen. Zur rechten Zeit dann als sogenannte Samenbomben in den Garten geworfen, und schon wuerde sich das Gaertnerglueck wie von selbst einstellen.

So vielfaeltig wie die Menschen selbst sind auch die Vorstellungen davon, wie der Erfolg im Garten sicherzustellen ist. Sie wissen, was ich meine.

Letztens war ich mal wieder bei youtube unterwegs und bin ueber einen Film mit dem bezeichnenden Namen “The Secret of Gardening Exposed!” gestossen. Sollte da wirklich jemand den Stein der Weisen gefunden haben? Sollte da wirklich jemand herausgefunden haben, was das Geheimnis des erfolgreichen Gaertnerns ist und sollte da wirklich jemand so dusselig sein, dieses enorm wichtige Wissen auch noch freiwillig, kostenlos und uneigennuetzig ins Netz zu stellen?

Jeder andere wuerde doch mit diesem Wissen ein Vermoegen machen wollen. Jeder andere wuerde darauf aus sein, den Nobelpreis zu gewinnen oder aber als groesster Entdecker seit jenem schlauen Kerlchen, der vor Urzeiten das Rad erfunden hat, in die Geschichtsbuecher einzugehen. Da kann doch was nicht stimmen, wenn jemand eine solche Entdeckung gemacht hat und sie auch noch der Oeffentlichkeit zur Verfuegung stellt.

Aber, ich war geplaettet. Es ist tatsaechlich so. Das Geheimnis des erfolgreichen Gaertnerns und das Geheimnis eines jeden erfolgreichen Gaertners ist gelueftet. Kaum zu glauben, dass es tausende von Jahren gedauert hat, bis diese doch so einfache, aber logische Weisheit ans Licht gekommen ist. Dabei ist es noch umso erstaunlicher, dass nicht ich diese Weltenformel herausgefunden habe. Wer meine Filme kennt, wird wissen, wovon ich spreche.

Erfahren Sie also nun das Geheimnis des erfolgreichen Gaertnerns. Erfahren Sie, wie auch Sie allen Gartenfrust ein fuer alle Male an den Nagel haengen koennen. Schauen Sie sich den folgenden kurzen Film an. Sie werden begeistert sein, wie simpel und unwiderlegbar, wie universell gueltig und wie erstaunlich es ist, dass es so lange gedauert hat, bis es ans Tageslicht gekommen ist. ;) (Laecheln nicht vergessen) Den Rest des Eintrages lesen »

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Ich weiss, ich habe viel zu sehr unseren Garten und die Ertraege im Sinn, also das, wozu unser Garten letztendlich ja da ist, so dass mir viele Kleinigkeiten einfach durch die Lappen gehen. Dabei sind viele dieser Kleinigkeiten doch so wichtig, dass ich mich mehr darum kuemmern muesste. Wie zum Beispiel die Foerderung von Nuetzlingen aller Art. Gut, ich habe Nistkaesten gebastelt, ich habe einen grossen Haufen totes Holz aufgeschichtet, in dem sich allerlei Getier tummeln kann (so sie es denn wollen), ich versuche verzweifelt meine Bienen am Leben zu erhalten, aber um die anderen Insekten, die zu einem Garten und ueberhaupt in die Natur gehoeren, kuemmere ich mich viel zu selten. Dabei kann es doch so einfach sein, Wildbienen, Faltern und Schmetterlingen, Florfliegen, Asseln, Ohrenkneifern und was es sonst noch so alles gibt, einen Lebensraum und eine Moeglichkeit der Fortpflanzung im eigenen Garten zu bieten. Ein Paar Baumscheiben mit Loechern, ein Stapel Bambusroehrchen, ein Rahmen mit Lehm, es gibt viele Moeglichkeiten, der Natur und ihren Bewohnern ein klein wenig unter die Arme zu greifen. Ganz besonders hier in der Gegend, die mit Feldern bis zum Horizont und all den damit verbundenen landschaftlichen Verschlechterungen der Lebensumstaende Insekten nicht mehr viel Raum laesst. Jedenfalls nicht so, wie er frueher einmal vorhanden war. Den Rest des Eintrages lesen »

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