Posts Tagged “Energie”

Ich muss zugeben, eine Spuelmaschine ist schon eine feine Sache. Drei Monate haben wir nach unserem Einzug ins neue Haus unseren Abwasch mit der Hand erledigt, und da der Mensch ein Gewohnheitstier ist, hatten wir uns schon fast daran gewoehnt. Aber auch nur fast. Zwei Kinder, ein Haus welches noch zu grossen Teilen renoviert werden muss, einen Garten der noch nicht existiert und ein Plan fuer unsere Zukunft der noch viele Dinge enthaelt, die wir noch anpacken muessen, da bleibt nicht allzu viel Zeit, um sich um den Abwasch zu kuemmern. Und so entschlossen wir uns, doch eine Spuelmaschine anzuschaffen. Zeit sparen wir damit allemal. Ob wir allerdings damit auch Energie sparen, musste sich erst noch herausstellen. So haben wir unsere Spuelmaschine an den Stromverbrauchszaehler angeschlossen und unsere ganz normalen Gewohnheiten einmal auf den Stromverbrauch hin ueberprueft. Den Rest des Eintrages lesen »

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Wir haben mal wieder einen Stromverbraucher naeher unter die Lupe genommen. Ziel ist es, genau zu wissen, an welchen Stellen wir wieviel Strom verbrauchen und wo noch Einsparpotential besteht. Die ersten beiden Monate in diesem Jahr haben uns bezueglich unseres Stromverbrauchs doch etwas schockiert. Bis wir herausgefunden haben, dass in den Schuppen noch zwei Frostwaechter liefen, auf die wir gut haetten verzichten koennen. Nachdem wir im Januar einen Wasserschaden in einem unserer Schuppen hatten, wurden alle nicht in beheizten Raeumen liegenden Wasserleitungen erst einmal stillgelegt. Somit waren die Frostwaechter ueberfluessig. Nur, wir haben vergessen sie abzuschalten. 300 Watt pro Stunde, macht mehr als 6 Kilowatt pro Tag und Geraet. Nachdem diese abgeschaltet waren, sank unser Stromverbrauch von durchschnittlich 15 bis 20 Kilowatt pro Tag auf um die 10 Kilowatt. Immer noch zu viel, aber doch eine erhebliche Einsparung. Den Rest des Eintrages lesen »

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Haben Sie schon einmal vom “European Energy Award” gehoert? Wir bis vor einigen Wochen auch noch nicht. Bis wir im Lokalblaettchen eine kleine Meldung gelesen haben in der Hausbesitzern angeboten wurde, fuer relativ kleines Geld Thermographieaufnahmen ihrer Immobilie machen zu lassen. Und da wir ja seit einiger Zeit stolze Besitzer eines eigenen Hauses sind, haben wir sofort nachgefragt, was es damit auf sich hat. Der European Energy Award® (eea) ist das Qualitätsmanagementsystem und Zertifizierungsverfahren, mit dem die Klimaschutzaktivitäten der Kommune erfasst, bewertet, geplant, gesteuert und regelmäßig überprüft werden, um Potentiale des nachhaltigen Klimaschutzes identifizieren und nutzen zu können.

Das hoert sich doch toll an. Den Rest des Eintrages lesen »

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Da stand ich also mit meinen drei Schuettmetern Holz, zwei oder drei Baeume in grossen Stuecken, die ich irgendwie zu Kaminholz machen musste. Es gibt wirklich tolle Geraete die einem “Landmenschen” die Arbeit erleichtern. Holzspalter in diversen Formen, Funktionsweisen und Preisen. Es gibt liegende Holzspalter, es gibt stehende, es gibt welche die elektrisch und welche die mit einem Benzinmotor angetrieben werden. Es gibt Wippsaegen, es gibt Kreissaegen und was weiss ich noch alles. Ein Gang durch einen Baumarkt reicht aus, um sich ein Bild zu verschaffen. Mal abgesehen vom Preis den man nicht mal so eben aus der Portokasse bezahlt, ist das auch nicht das “wahre Holzhackerfeeling”. Und das wollte ich haben. Den Rest des Eintrages lesen »

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Wir haben uns ja vorgenommen, unsere Lebensweise zu aendern. Dazu zaehlt auch, weniger fossile Brennstoffe zu verbrauchen. Die Heizung ist nur noch auf 15 Grad eingestellt, wir tragen dicke Pullover und hocken abends nahe am Holzofen. Aber auch so ein Holzofen braucht was zu fressen. Im Holzlager haben wir zwar einige Kubikmeter zersaegter Balken und Bretter liegen, muessen aber auch fuer die Zukunft sorgen. Da kam das Angebot eines Bekannten gerade recht, der uns einen Anhaenger voll Holz vorbeibringen wollte. Einen Baum, der den letzten Sturm nicht ueberlebt hat. Da haben wir zugeschlagen. Das Holz muss ja noch mindestens 2 Jahre trocknen, bevor es in unseren Ofen wandert.

Dass unser Bekannter kein Tannenbaeumchen vorbeibringt war uns klar. Dass ein Baum nicht solch eine Konifere sein wird, die wir ueberall im Garten stehen haben war uns klar. Uns war auch bewusst, dass das Holz nicht in Scheiten kommt, sondern von uns noch zerhackt werden muss. Als aber der Haenger auf dem Hof stand, da waren wir doch ein wenig schockiert. Das muss ich zugeben. Da waren Brocken dabei, die wir kaum in den Bollerwagen heben konnten, um ihn zum Holzschuppen zu fahren. Junge Junge, da haben wir uns was eingebrockt. Einige Festmeter aus dem Baumarkt waeren bestimmt einfacher gewesen. Schon trocken und fertig fuer den Ofen.

Jetzt liegt im Schuppen ein Berg von Holz. Da sind Stuecke dabei, die locker 40 Zentimeter hoch sind und einen Durchmesser von 60 Zentimetern haben. Und daraus sollen wir Brennholz machen. Ohne hydraulischen Holzspalter.

anhaenger-voll-holz

Mir tun jetzt schon die Knochen weh vom Transport in den Holzschuppen. Und das nicht zu knapp. Der Ruecken hat Aehnlichkeit mit einem Besenstiel, die Knie melden sich bei jedem Herzschlag, und die Schulltern fluestern mir ins Ohr, ich solle mich nun endlich ins Bett begeben. Ich glaube, das werde ich jetzt auch machen.

Morgen berichte ich dann darueber, wie wir diese Holzkloetze zu Holzscheiten verarbeitet haben. Vorausgesetzt ich kann mit meinen Fingern die Tastatur noch bedienen.

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