Sag niemand, in anderen Laendern gaebe es niemanden, der sich ueber die Zunft der Hobbygaertner Gedanken machen wuerde. Ganz im Gegenteil. Dort gibt es Erfindungen, auf die bei uns anscheinend noch niemand gekommen ist. Dabei liegt so manche Loesung doch so nahe.
Ist doch in jedem Jahr das selbe leidige Problem mit viel zu dichter Aussaat. Das geht mir so, und ich vermute, auch vielen anderen Hobbygaertnern gleichfalls. Ist die Saat erst einmal aufgegangen, (wenn sie denn aufgeht), muss man sich wieder buecken um all die ueberfluessigen Keimlinge aus der Erde zu ziehen. Eine unnuetze Verschwendung von Saatgut, Arbeit und Zeit (und eine Belastung fuer geschundene Ruecken). Genau dafuer wurden ja Saatbaender entwickelt. Prinzipiell eine tolle Sache. Nur, bei meinen Versuchen waren Saatbaender nie so erfolgreich wie die Saat ohne Band. Mag aber auch an meinem Unvermoegen liegen. Den Rest des Eintrages lesen »
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Trotz herrlichem Sonnenschein sieht unser Garten im Moment noch ziemlich “grau” aus. Denn wir haben keine Blumenzwiebeln oder Fruehlingsblueher gesetzt. Uns war bisher jedes Fleckchen Erde zu kostbar, um darauf Blumen zu pflanzen. Jedenfalls solche, die laenger an einem Ort bleiben. Ist aber auch nicht weiter tragisch. Wir betreiben bewusst einen Gemuesegarten. Deshalb waechst schon ein wenig Schnittlauch, der Rhabarber entfaltet langsam seine ersten Blaetter, an einigen Beeren zeigt sich Leben. Aber in einigen Wochen wird gesaet und bepflanzt, und somit nutzen wir jede freie trockene Minute dazu, unsere Beete umzugraben um damit der Gruenduengung noch genuegend Zeit zu geben zu verrotten. Den Rest des Eintrages lesen »
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Es mag ja Menschen geben, denen Dicke Bohnen Saubohnen oder Puffbohnen nicht schmecken. Fuer uns als Rheinlaender sind sie eine Delikatesse und gehoeren in jedem Jahr auf den Speiseplan. Zuerst gekocht, dann mit Speck und Zwiebeln in der Pfanne kurz angebraten und mit Salzkartoffeln serviert, darauf wollen wir nicht verzichten.
Dicke Bohnen kann man schon sehr zeitig im Fruehjahr saeen. Eigentlich gilt, je frueher umso besser. Denn wer frueh saet erntet frueh, und damit hat die Schwarze Bohnenlaus nicht so lange Zeit, Schaden anzurichten. Wir hatten schon Jahre, da waren unsere Dicken Bohnen so voll mit schwarzen Laeusen, das war schon nicht mehr schoen anzusehen, trotz frueher Aussaat. In den vergangenen Jahren haben wir versucht, diese Blattlaeuse mit einem Gemisch aus Wasser, Spiritus und Spuelmittel zu bekaempfen. Das hat auch gut funktioniert. Nur hatten wir den Eindruck, besonders im letzten Jahr, dass durch diese Behandlung viele Blueten gar nicht erst bestaeubt wurden und sich infolge dessen auch nur sehr wenige Schoten gebildet haben. Mag ja andere Gruende haben, ist uns eben nur so vorgekommen. An anderer Stelle haben wir gelesen, man solle Bohnenkraut in der Naehe aussaeen. Wir haben das vor einigen Jahren versucht. Das Bohnenkraut ist gar nicht erst gekeimt. Wir sollten vielleicht einige Pflaenzchen vorziehen und diese spaeter zwischen die beiden Bohnenreihen auspflanzen. Bohnenkraut gehoert zu jeder Bohnenmahlzeit, kann also nicht schaden. Mal sehen wie sich unsere Bohnen in diesem Jahr entwickeln.

Um einmal einen Ueberblick ueber die verschiedenen Sorten zu bekommen, haben wir uns fuer dieses Jahr den Anbau von drei gaengigen Sorten vorgenommen. Den Rest des Eintrages lesen »
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Die Sonne scheint und uns haelt nichts mehr in den vier Waenden. Wir muessen raus in den Garten und die ersten Saaten ausbringen. Das erste was in diesem Jahr in die Erde kommt ist Gartenmelde. Wir haben dies schon im Vorjahr versucht, aber nichts davon geerntet. Vielleicht lag es daran, dass wir viel zu spaet ausgesaeet haben. Letztendlich haben wir nur eine grosse Schuessel voll Samen ernten koennen.

Auf unserem Erdbeerbeet wurde im letzten Jahr ein vielleicht 1,3 Meter langes Stueck frei, da wir die dort stehenden immertragenden Erdbeeren entfernt haben.
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Die Vorbereitungen laufen. Heute sind unsere beim Biogartenversand bestellten Pflanzkartoffeln angekommen. Wir haben wieder viel zu viel bestellt. So ueberschlagen sind das 120 bis 130 Kartoffeln. Selbst eng gepflanzt wissen wir noch nicht, wo wir diese alle unterbringen sollen.

Jetzt gilt es, diese Kartoffeln vorzukeimen. In den vergangenen Jahren haben wir sie immer in Eierkartons oder anderen Pappschachteln mit den Augen nach oben in einem unbeheizten Raum an ein Fenster gestellt. Das hat auch gereicht. Wir hatten relativ gute Kartoffelernten, so sie denn nicht von der Krautfaeule dahingerafft wurden und vorzeitig geerntet werden mussten. In diesem Jahr haben wir uns auf Sorten beschraenkt, mit denen wir entweder sehr gute Erfahrungen gemacht haben, oder aber die laut Katalog besonders krautfaeuletolerant sein sollen. Da ist zum einen die Sorte “Sarpo Mira” zu nennen.
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