Posts Tagged “Gartenerde”

Ich muss ehrlich sagen, Huehner sind schon ziemlich dusselige Tiere. Dusselig ist dabei eigentlich noch untertrieben. Huehner sind unbelehrbar, Huehner sind mit Verlaub gesagt, “strohdoof”. Entschuldigung fuer die harten Worte, aber Tatsache bleibt Tatsache.

Wir halten jetzt etwas ueber ein Jahr lang Huehner und sind damit auch gluecklich. Wir haben mehr Eier als wir verbrauchen koennen, wir haben viel gelernt und auch viel Spass mit den Huehnern gehabt. Und weil wir ja nun nicht nur Schlaechter sondern auch tierliebe Menschen sind, tun wir alles erdenklich moegliche, um es unseren Tieren so angenehm wie moeglich zu machen. Wir scheuen keine Kosten und noch weniger die Muehen.

Bisher lebten unsere Huehner in Den Rest des Eintrages lesen »

Comments 18 Kommentare »

So wirklich grossen Erfolg hatten wir mit Tomaten nie. In keinem der Jahre sind wir von Krankheiten verschont geblieben, in keinem der vergangenen Jahre haben wir es geschafft, unsere Tomaten konsequent auszugeizen, und der Geschmack hat uns auch nie so wirklich voll und ganz ueberzeugt. Entweder wir waren uns nicht sicher bei der Menge an Duenger oder hatten Probleme, das richtige Mass Giesswasser zu finden. Also gar kein so einfaches Gemuese. Klar, die gekauften aus dem Supermarkt sind oft haarstraeubend im Geschmack. Erst letztens habe ich welche aus dem Markt mitgebracht, die schmeckten nicht nur nach nichts, sie schmeckten sogar wirklich schlecht, so dass ich sie nicht einmal kleingeschnitten im Salat essen mochte. Aber diese wollen wir auch nicht als Mass anlegen. So einen wirklich tomatigen Tomatengeschmack haben wir noch nie an einer von uns geernteten Tomate erlebt. (Oder vielleicht legen wir die Messlatte einfach zu hoch).

Und doch, wir versuchen es in jedem Jahr erneut. So auch in diesem Jahr. Allerdings in sehr kleinem Massstab. Nicht wie im letzten Jahr, in dem wir so viele Tomaten ernten konnten, vor allen Dingen bei der Sorte De Berao, dass wir immer noch reichlich eingemachte Tomatensosse im Keller stehen haben und problemlos noch ein weiteres Jahr ohne Tomatensosse herstellen zu muessen auskaemen. Vier Pflanzen wachsen dieses Jahr im kleinen Garten, den wir auf der Wiese angelegt haben, einige weitere wachsen in Toepfen neben dem Huehnergehege. Diese beiden Standorte und Bedingungen wollen wir einmal vergleichen.

Die Tomaten in den Toepfen sehen scheusslich aus. Sie haben kaum Blattwerk gebildet, sehen gelblich und verblichen aus und machen keine Freude. Bedenkt man die ganze Arbeit mit dem taeglichen Giessen, kann man diese Methode nicht als Erfolg bezeichnen. Geduengt haben wir sie mit einem Duengestaebchen fuer Tomaten von Compo. Eines mit in den Topf gesteckt und gehofft, es wuerde reichen. So ganz gereicht wird es aber wohl nicht haben. Sie tragen zwar einige Tomaten, die aber klein sind.

Ganz im Gegensatz dazu die vier Tomaten hinten im Garten. Die Sorten sind die gleichen. Alle Pflanzen stammten aus dem Baumarkt (uns fehlte die Zeit selbst welche heranzuziehen) und waren mit dem Zusatz “freilandtauglich” gekennzeichnet. Unser Stueck Garten auf der Wiese haben wir erst wenige Tage vor der Pflanzung in Gartenland verwandelt. Vorher diente es als Pferdewiese. Umso erstaunlicher, wie gut diese vier Pflanzen gewachsen sind. Viele kraeftige und satt gruene Blaetter, eine Unmenge an langsam reifenden Tomaten die alle um einiges groesser sind als die Tomaten an den Pflanzen in Toepfen. Eine Freude anzuschauen, jedenfalls bis zum heutigen Tag. Und dabei haben sie, ausser einige Male unseren selbst angesetzten Komposttee, keine weiteren Duengergaben bekommen. Wie uebrigens der gesamte Garten nicht. Die Tomaten zeigen keine Anzeichen von Krankheiten und wachsen weiterhin kraeftig. Das alles ohne Regenschutz auf offener Wiese. An den gewaehlten Sorten kann es nicht liegen. Diese sind, wie gesagt, gleich. Ob es an dem Komposttee liegt, wer weiss.

Wir sehen nur, dass auch andere Pflanzen sehr gut gedeihen. Wir konnten einige stattliche Blumenkohlkoepfe ernten. Spitzkohl ist auch schon abgeerntet und hat einen ordentlichen Ertrag eingebracht. Ganz besonders unsere Rote Beeten sind eine wahre Freude anzusehen. Kein krankes Blatt. Einige haben bestimmt schon mehr als 15 Zentimeter Durchmesser erreicht. Auch der Mais und die Bohnen wachsen so gut, wie wir es in den vergangenen Jahren noch nicht erlebt haben.

Ich denke mal, neben unserem Komposttee wird es an der wesentlich besseren Gartenerde liegen die uns hier zur Verfuegung steht. Nicht umsonst ist unsere Gegend bekannt fuer seine ueppige Landwirtschaft. Das macht Hoffnung. Im naechsten Jahr, wenn wir, so Gott will, um einiges mehr Anbauflaeche zur Verfuegung haben, wird sich zeigen, ob wir mit der Vermutung richtig liegen.

Comments 10 Kommentare »

Schon erstaunlich was wir als Gaertner so alles anstellen, wenn nicht genuegend Anbauflaeche zur Verfuegung steht. Vor einigen Wochen habe ich durch Zufall von einem Salatbaum gehoert. Muss auf der Seite permakultur.wordpress.com/ gewesen sein. Und seit dem hat mich dieser Gedanke nicht mehr losgelassen. Hoerte sich simpel an, einfach und preiswert zu realisieren. Salate oder anderes Gemuese auf engstem Raum, mit wenig Arbeit in Bezug aufs Giessen und in Bezug auf Unkraut jaeten und in Bezug auf Fressfeinde. Ich wollte auch einmal einen Salatbaum basteln. Den Rest des Eintrages lesen »

Comments 16 Kommentare »

Es gibt Dinge, die muss man einfach einmal klar und deutlich vor Augen sehen, um sie wirklich zu begreifen. Wir berichteten, dass wir versuchen, unsere Pflanzen in den verschiedenen Bodenarten zu pflanzen. Tomaten und Paprika in normaler Gartenerde und Blumenerde zum Beispiel. Es ist noch gar nicht so lange her, dass unsere Pflanzen ihren endgueltigen Standort gefunden haben. Und doch, es ist frappierend wie unterschiedlich sie sich entwickelt haben. Dazu einmal einige Bilder. Den Rest des Eintrages lesen »

Comments Keine Kommentare »

Der Kleingartenblog berichtet von den ersten Mitessern im Garten. Und dabei ist doch noch gar nichts zu holen. Wir haben uns auch einmal auf die Suche begeben und tatsaechlich, es ist wieder so weit. Kaum steigen die Temperaturen etwas an, kaum ist der Boden aus dem Dauerfrost erwacht, da sind sie wieder, des Gaertners liebste Haustiere. Sie lauern unter Brettern und Toepfen, sie verstecken sich in Ritzen und Spalten, sie kleben unter Gehwegplatten und Mulch. Der Winter hat ihnen nichts anhaben koennen, und sie sind bereit, uns Gaertnern mit ihrem fleissigen Schaffen richtig Freude zu bereiten. Wir reden von Schnecken. Diese kleinen schleimigen “Biester”.

Den Rest des Eintrages lesen »

Comments Keine Kommentare »