Posts Tagged “Kaninchen”
Rueben auf den Feldern sind nun wirklich in unserer Gegend nichts Ungewoehnliches. Zuckerrueben vor allem, aber ab und an auch mal ein Feld mit Futterrueben. Wer weiss, wie viele Hektar damit in jedem Jahr bestellt werden. Und auf all diesen Feldern wachsen schon Rueben, schoen in Reih und Glied, zuverlaessig aufgegangen und teilweise schon fast handhoch. Man sollte annehmen, Rueben gehoerten demnach nicht gerade zur Koenigsdisziplin in der Landwirtschaft. Und was die Landwirtschaft schafft, warum sollte das nicht auch im Selbstversorgergarten klappen? Es sollte kein unloesbares Problem sein. Glaubte ich jedenfalls. Den Rest des Eintrages lesen »
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Geschrieben von admin in Beikraut, Dies und Das, Selbst gemacht, Tierhaltung, Ungeklaerte Fragen, Versuche, tags: Arbeiten, Gerben, Kaninchen, Tierhaltung, video
Bisher haben wir Glueck. Von den beiden Wuerfen, die unsere beiden Kaninchenmuetter in diesem Jahr hervorgebracht haben, leben noch alle Jungtiere. Die eine hat 11 und die andere 5 Junge geboren. Wir gehen auch kein Risiko mehr ein. Sie bekommen nur Moehren, unser eigenes Heu und das, was wir mittlerweile so in der Natur und im Garten an Gruenzeugs finden zu fressen. Nachdem uns ja im letzten Jahr doch einige Junge eingegangen sind, aus Gruenden die wir nicht genau wissen, machen wir keine Experimente. Sie bekommen nur das, was sich als sicher und vertraeglich herausgestellt hat. Keinen Salat aus dem Supermarkt, kein Brot, kein feuchtes Gras, nur Moehren und Heu. Ab und an, wenn uns mal wieder die Moehren ausgegangen sind, auch schon mal ein wenig Trockenfutter. Aber wirklich nur im Notfall. Ziemlich einseitige Kost. Aber wenns hilft!
Wir hatten es anders geplant
Wie diese beiden Wuerfe allerdings zustande gekommen sind, ist nicht ganz so, wie wir es geplant hatten. Den Rest des Eintrages lesen »
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Also ich persoenlich kaeme niemals auf den Gedanken, einem meiner Mitmenschen solche Worte an den Kopf zu werfen. Im Leben nicht. Nicht in Person und auch nicht anonymerweise als Kommentar auf einem Blog oder auf einen youtubefilm. Ich habe auch keine Vorstellung, was das fuer Menschen sein muessen, die so etwas schreiben. Ob jung oder alt, ob unreif oder verblendet, ich kann mir keinen Reim darauf machen.
Ich kann es verstehen
Ich kann ja noch verstehen, wenn man sich gegen das tausendfache Abschlachten von Robbenbabys in der Arktis wendet, auch mit, sagen wir mal unkonventionellen Methoden. Ich kann ja noch verstehen, wenn sich jemand gegen Tierversuche fuer die Kosmetikindustrie wendet, und ich kann auch noch verstehen, wenn Menschen sich des Nachts in Pelztierfarmen oder Batteriehuehnerbetriebe schleichen und Tiere retten oder befreien. Ich unterstuetze sicherlich jene, die mit Protestaktionen gegen den unnuetzen Walfang vorgehen. Ich kann auch noch verstehen, wenn sich Menschen aus voller Ueberzeugung, aus ethischen oder religioesen Gruenden gegen den Verzehr von Fleisch oder generell tierischen Produkten entscheiden. Ich koennte auch noch verstehen, wenn mir jemand sagen wuerde, was ich da mache waere nicht korrekt, und ich sollte mal darueber nachdenken, ob es nicht Alternativen dazu gibt. Im richtigen Tonfall versteht sich. Alles kein Problem, aber…. Den Rest des Eintrages lesen »
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Dass das Landleben als “Moechtegern-Selbstversorger” nicht ganz ungefaehrlich ist, duerfte jedem klar sein. Beim Brombeerpfluecken hat man sich schnell einen Dorn in den Finger gerammt, bei der Arbeit an den Bienen ein paar Stiche eingefangen, beim Hahn schlachten die Hand abgehackt, von Fliegen in den Nervenzusammenbruch getrieben, von umherfliegendem Duenger fast erschlagen werden kann oder schlicht und ergreifend im Schlamm versinken kann, sind Begleiterscheinungen, die man als angehender Landmensch in Betracht ziehen sollte. Nichts fuer wehleidige Naturen, nichts fuer Sesselpupser oder Videospielsuechtige. Das Leben als “Mochtegernselbstversorger” ist hart, entbehrungsreich und natuerlich gefaehrlich.
So ist es mir in der vergangenen Woche ergangen. Und das bei so einer banalen Taetigkeit wie dem Fuettern der Kaninchen. Den Rest des Eintrages lesen »
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Geschrieben von admin in Bienen, Dies und Das, Selbst gemacht, Tierhaltung, Versuche, tags: Bienenhaltung, Enten, Hühner, Kaninchen, Laufenten, Meine Meinung, Tierhaltung, Winter
Dieser Tage erhielt ich einen Kommentar von maxgreen mit recht kritischem Unterton. Dieser sicherlich auch mit Recht (ich weiss es nicht . So ganz unkommentiert moechte ich ihn aber doch nicht im Raum stehen lassen und diesen Artikel zum Anlass nehmen, um einmal einige Worte ueber die Misserfolge bei unseren Tieren zu sagen. Ist ja nicht das erste Mal, dass daran Kritik geuebt wird. Besonders auf meinem youtubekanal werden immer wieder Stimmen laut, die uns vorwerfen, vieles falsch zu machen.
Ich bin immer fuer Kritik offen. Kritik gehoert dazu, wenn man seine Erfahrungen und Erlebnisse oeffentlich macht. Ich lerne aus jeder Kritik, ich nehme meine Anregungen aus jeder Kritik und ich versuche mich zu bessern. Was auch logisch ist. Mit zunehmender Erfahrung passieren auch weniger Fehler.
Hier der Kommentar
Das tut mir auch sehr leid, Ralf! Ich komme nun schon sehr lange zu “Besuch” und nehme an euren Erfolgen und Mißerfolgen teil. Dabei finde ich deine Videos echt klasse. Nur heute habe ich mich gefragt: muss das wirklich sein? Musst du wirklich mit ALLEM, besonders mit den Tieren so experimentieren? Meterbohnen, wunderbar! Wenn die wachsen oder auch nicht, es spielt keine große Rolle für einen”Möchtegern-Selbstversorger”, Tomaten mit Grünkragen (meist Stickstoffüberdüngung), macht ja nix. Kaninchen-Mama tot, weil - keine Ahnung, wie die sich vermehren… hm? Kücken entschwunden, weil keine Ahnung, wie die es geschafft haben durch den grobmaschigen Zaun zu verschwinden… hm? Was frißt eigentlich ein Huhn, eine Ente, ein Kaninchen? Es sind NUTZtiere, stimmt - artgerechte Haltung? - learning by doing? Was ist bloß mit den Bienen los? Alle tot, naja, traurig, ich habe mich ja nun zu einem Kurs angemeldet… Du merkst den Punkt auf den ich hinaus will? Weinreben pflanzen, Pilze züchten, Kartoffeln auf der Wiese anbauen und keine Ahnung zu haben, das ist wirklich nicht schlimm sondern lustig. Ich bin sehr für Experimente, doch bei den Tieren hört bei mir persönlich der Spaß dann doch irgendwann auf. Das mein kritischer Kommentar nun beim Bienen-Video steht ist eher ein Zufall, denn das ein Bienenvolk eingehen kann, kann ja auch den erfahrensten Imkern passieren. Viele Grüße und experimentiere weiter (mit Pflanzen und Maschinen). Liebe Grüße maxigreena
Wir waren Stadtmenschen
Wie sollten wir auch ohne Fehler bleiben. Wir sind Stadtmenschen gewesen, haben unser Leben wie die meisten anderen auch im alltaeglichen Trott verbracht, haben geschuftet, haben gespart, haben konsumiert und haben oft kritik und gedankenlos das akzeptiert, was man uns vorgesetzt hat. Den Rest des Eintrages lesen »
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