Posts Tagged “Kirschen”

Einen alten Baum verpflanzt man nicht! So heisst es schon in einem bekannten Sprichwort. Und schon gar nicht, wenn man Rueckenschmerzen hat, wenn es eisig kalt ist und man eigentlicht viel lieber auf der Ofenbank sitzen wuerde, als im Garten Baeume auszubuddeln. Aber, ich waere nicht ich, wenn ich es nicht doch versuchen wuerde. Da standen naemlich noch zwei Baeume am falschen Platz, die von unseren Vorbesitzern gepflanzt wurden. Im Zuge meiner Gartenplanung hat sich aber herausgestellt, dass sie an diesem Ort nicht bleiben konnten. Mitten zwischen der Reihe mit Beerenstraeuchern und selbstgepflanzten Apfelbaeumchen passt kein Kirsch- und auch keine Apfelbaum. Der eine, ein Hochstamm-Apfelbaum unbekannter Sorte mit gerade mal einigen Zentimetern Stammumfang, der andere aber ein Kirschbaum mit gut 10 Zentimetern Stammdurchmesser. Die hatte ich mir vorgenommen zu verpflanzen. Den Rest des Eintrages lesen »

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Was waere die Hobbygaertnerwelt ohne meinen Forschergeist? Was waere die Hobbygaertnerwelt ohne meinen eisernen Willen, den Dingen auf den Grund zu gehen, nichts als gottgegeben hinzunehmen, alles zu hinterfragen und selbst zu ueberpruefen. Die Welt der Hobbygaertner waere verloren, hoffnungslos. :)

Frueher haben mich die Maden nicht gestoert, oder gab es keine?

Da sind wir doch seit letztem Jahr, nach unserem Umzug ins neue Heim, stolzer Besitzer eines recht grossen Suesskirschenbaumes. Was haben wir uns im vergangenen Jahr auf leckere Kirschen gefreut. Ich kann mich noch gut an meine Kindheit erinnern, als wir bei einem meiner Onkel immer im Kirschbaum sassen und Kirschen assen. Genau dieses Gefuehl wollte ich wieder haben, mich in meine Kindheit zurueckversetzen und mal wieder fuer kurze Zeit der sein, der ich einmal war. Ich habe dabei die Rechnung ohne ein paar Dutzend Jahrzehnte gemacht, die mich gepraegt haben. Denn, als die Kirschen reif waren, mussten wir leider schnell feststellen, dass da nicht viel zu holen war. Kaum eine, ich wuerde sogar sagen, keine einzige Kirsche, die nicht von einer dieser netten Kirschfruchtfliegen Besuch hatte, die eine dieser unheimlich netten kleinen weissen Maden hinterlassen haette. Als Kind hat mich das nicht gestoert. Ich habe es vielleicht auch nicht gewusst, oder meine Eltern haben es mir nicht gesagt. Jedenfalls kann ich mich an keine einzige Made in einer Kirsche erinnern. Heute, viele Jahrzehnte spaeter, fiele es mir im Traum nicht ein, auch nur eine einzige Kirsche anzuruehren, bei der ich nicht hundertprozentig sicher bin, dass sie keine Made enthaelt, sei sie auch noch so klein.  So hat sich mein “Kirsch-Kindheitstraum” leider in Luft aufgeloest.

Die Versuchsanordnung

In diesem Jahr wollte ich es besser machen. Die Industrie bietet doch fuer so gut wie jeden Gartenbewohner, der da nichts verloren hat, irgendein Mittelchen an, mit dem man so gut wie jedem Schaedling das Leben schwer machen kann. So auch fuer Kirschfruchtfliegen. Den Rest des Eintrages lesen »

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Ich kann mich wirklich noch gut an das letzte Jahr erinnern. Wir als stolzer Besitzer eines recht grossen Kirschbaumes freuten uns wie jeck. Der Baum voller Fruechte, mehr als wir jemals haetten verbrauchen koennen. Und dann so ein Desaster. Als die Kirschen noch nicht ganz ausgereift waren, haben wir die ein oder andere probiert und alles sah vielversprechend aus. Mit zunehmender Reife fanden wir allerdings in immer mehr Kirschen diese netten kleinen Tierchen, Kirschfruchtfliegenmaden. Erst ganz kleine und auch nur vereinzelt, dann wurden es mehr und mehr und auch immer groessere, von Tag zu Tag. Letztendlich bin ich der Ueberzeugung, am ganzen Baum hat keine einzige Kirsche gehangen, in der nicht ueber kurz oder lang eine Made der Kirschfruchtfliege gesteckt haette. Deswegen im letzten Jahr ein Totalausfall. Den Rest des Eintrages lesen »

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Die Welt ist voller Informationen. Ich brauche nur das Radio anzustellen, und schon flattern die tollsten Informationen ins Haus. Noch besser ist die Flimmerkiste. Was da so alles an Informationen und Fakten jeden Tag auf uns Menschen einprasselt ist schon erstaunlich. Aber auch Zeitschriften und Zeitungen bringen Informationen, die mich doch des oefteren schockieren, amuesieren oder die ich einfach nur unglaubig schmunzelnd zur Kenntnis nehme. Ist mir doch letztens ein Exemplar des “Landwirtschaftlichen Wochenblattes Westfalen- Lippe” in die Haende gefallen. Wie der Name schon sagt, ein Thema, mit dem Otto Normalverbraucher in der Regel nicht viel anfangen kann. Neuentwicklungen auf dem Agrarsektor, Testberichte und Statistiken zum Thema Landwirtschaft, Jagd und Ackerbau sind Dinge, mit denen der Normalmensch wenig zu tun hat und die auch selten in den Tagesthemen behandelt werden, es sei denn, es geht um Einkommenseinbussen der Bauern durch die “Deregulierung” des Milchmarktes. Welches Schweinefutter das beste ist, warum Guelle manchmal schaeumt, oder wie man Fusarium und Zuensler beim Maisanbau im Griff behaelt - alles Informationen, die Otto Normalverbraucher nicht zwingend zu seinem Leben benoetigt.

Den einen Abend hatte ich einmal ein wenig Zeit, die Kinder waren im Bett. So habe ich mir diese Zeitschrift einmal genauer angesehen. Da ist mir eine Information zum Thema Jagd ins Auge gefallen. Den Rest des Eintrages lesen »

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Ich bin ja nicht besonders zimperlich, wenn es ums Essen geht. Es muss keine Sternekueche sein. Mir reicht auch eine gut buergerliche Kueche. Ausser Rosinen kann so ziemlich alles auf meinem Teller landen, was in Mitteleuropa Gang und Gaebe ist. Auch bei den Koestlichkeiten anderer Laender sage ich selten “nein”. Ganz im Gegenteil. Solange es sich mit meinem Verstaendnis von Nahrungsmittel in Einklang bringen laesst, bin ich nicht abgeneigt, auch mal in andere Toepfe zu schauen. Bei einer Sache hoert allerdings alles auf. Und das sind Insekten und deren verschiedene Lebensformen. Denen kann ich nichts abgewinnen. Die gehoeren nicht auf meinen Teller und auch nicht in meinen Magen.

Was uns aber da am Kirschbaum herangereift ist, ist wirklich nicht mehr schoen. Den Rest des Eintrages lesen »

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