Posts Tagged “Kompost”

Eine der wichtigsten Voraussetzungen in jedem biologisch und chemiefrei bewirtschafteten Biogarten ist eine funktionierende Kompostwirtschaft. Kompost liefert im Biogarten die noetigen Naehrstoffe fuer ein gesundes und ueppiges Wachstum (jedenfalls theoretisch). Kompost erfuellt aber noch andere wichtige Aufgaben. Er hilft dabei, das Bodenleben anzuregen, er verbessert die Bodenstruktur und vermindert das Abfallvolumen im Garten und Haushalt. Man kann aus seinem selbstgemachten Kompost auch sehr gut einen Komposttee ansetzen und seine Pflanzen damit zusaetzlich duengen. Eine detaillierte Beschreibung wie wir es gemacht haben finden Sie hier. Eine funktionierende Kompostwirtschaft ist also aus einem Hobbygarten nicht wegzudenken.

kompostbehaelter_selbst_bauen_rohbauBeschichtete Zaunpfaehle werden in die Erde geschlagen, die Loecher dann mit Erde aufgefuellt und mit Wasser eingeschwemmt.

Eines der Dinge die in unserem entstehenden Garten oberste Prioritaet besitzt, ist also, neben dem Anlegen der Beete, dem Pflanzen von Baeumen und Beerenstraeuchern, die Anlage eines vernuenftigen und ausreichend dimensionierten Kompostplatzes. In unserem alten Schrebergarten haben uns zwei einfache Komposter aus Holz, wie sie in jedem Baumarkt und Gartencenter zu finden sind, gereicht. Da unser Grundstueck hier um einiges groesser ist, haben wir lange ueberlegt, wie unser Kompostplatz aussehen soll. Den Rest des Eintrages lesen »

Comments 12 Kommentare »

Ich moechte nicht als frauenfeindlich oder machohaft dastehen. Auch ich habe ein besonderes und originelles Geschenk zum Vatertag bekommen. Ich waere nie drauf gekommen.

Haben wir doch vor einigen Wochen an einem Wochenende so gut wie alles ueberfluessiges Gestruepps im Garten entfernt. Hecken geschnitten und Baeume gefaellt. Unter diesen Baeumen war auch ein besonders grosser Nadelbaum. Den habe ich kurzerhand in Brusthoehe gekappt. Der Stumpf steckte noch in der Erde und wird wohl noch einige Jahre brauchen bis er verrottet ist. Und genau auf diesen Stumpf montierte mir meine Familie jetzt zum Vatertag mein “Biertischchen”. Ein kleines Brett mit einer Schraube befestigt. Kredenzt wurde dieses Tischchen mit einer Flasche Bier, einer Flasche Korn, einer Tuete Chips und einer Dose Cashew Nuesse. Also genau das, was ein Gaertner in seinen Pausen so braucht.

gartentisch

Nebenan hatten unsere Vorbesitzer ihren Komposthaufen. Den habe ich vor einiger Zeit in der Biotonne entsorgt. Viel zu viel Muell dabei. Plastik, Metall, Korken und Kronkorken. All das was auf einem Kompost nichts verloren hat. Mochte ich nicht in unserem zukuenftigen Garten verwenden. Dieser Kompostplatz war huebsch mit Flieder geschmueckt. Ein Pflaenzchen Pfefferminze und ein Toepfchen Schnittlauch standen auch dabei. So langsam macht sich unser Garten. :)

ehemaliger-kompost

Ich bedanke mich recht herzlich bei meiner Familie fuer das tolle Vatertagsgeschenk. Das einzige was dabei gefehlt hat war der Sonnenschein. Bei Temperaturen unter 8 Grad und leichtem Nieselregen haelt man sich auch mit einem eisgekuehlten Korn nicht warm. Auch das Bier schmeckt bei diesen Temperaturen nicht so richtig. Und selbst der bereitgestellte Liegestuhl konnte mich nicht locken. Aber das kommt noch.

Prost.

Comments Keine Kommentare »

Erst einmal ganz klar und deutlich gesagt: Wir wollen keine Rekorde aufstellen. Wir wollen nicht ins Guinness Buch der Rekorde und auch keine Medallien gewinnen. Wir wollen nur ein wenig unserer Ernaehrung selbst produzieren, und das so natuerlich und chemiefrei wie nur irgend geht. Und wir denken, uns gelingt es soweit ganz gut.

Wir sind aber auch offen fuer Neues. Und so muessen wir zugeben, dass uns die Sache mit dem Komposttee nicht aus dem Kopf will. Den Rest des Eintrages lesen »

Comments 9 Kommentare »

Wieder einmal soll es in diesem Post um Komposttee gehen. Wir haben schon berichtet. Aber zuallererst wollen wir darauf hinweisen, dass wir keineswegs darauf aus sind, Rekorde aufzustellen. Sisah vom “Garten im Fliesstal” hat zum Beispiel in ihrem Kommentar darauf hingewiesen, dass in keinem der Videos auf den Geschmack des Riesengemueses eingegangen wird. Noch einmal ganz deutlich: Wir wollen keine Rekorde aufstellen. Was wir aber wollen ist ein gesunder Garten, und damit ist nicht nur gesund fuer uns gemeint, sondern auch gesunde Pflanzen anzubauen. Den Rest des Eintrages lesen »

Comments Keine Kommentare »

Sehen wir uns heute das zweite Video von John Evans an. In diesem Video beschreibt John, wie er diese riesigen Gemuesepflanzen zustande bringt, und wie er seinen Komposttee ansetzt. Sicher will der Mann auch etwas verdienen, und so sehen wir auch, was er verkauft. So jeck, uns einen Eimer, eine Tuete Kompost und ein wenig Gesteinsmehl aus Alaska schicken zu lassen, sind wir nun doch nicht. Wir wollen ja auch nicht im Guinness Buch der Rekorde stehen. Einen Versuch ist seine Methode allerdings allemal wert.

Was braucht man nun dazu, um seinen eigenen Komposttee herzustellen. Einen Eimer von ungefaehr 20 Litern und eine Aquarienpumpe mit einem Sprudelstein. Das ist die Hardware.

Der interessante Teil, die Software, besteht aus Wasser, das zuerst in den Eimer gefuellt wird und dann mit Sauerstoff angereichert wird indem man die Pumpe erst einmal 2 Stunden laufen laesst. Der Hauptbestandteil ist bei John Evans “Alaska Humus” von dem er meint, er waere nur in Alaska zu finden und einzigartig, da er durch die Vulkane Alaskas mit Lavagestein und damit mit Mineralien voll waere.

Nun, “Alaska Humus” duerfte bei den meisten Gaertnern gerade nicht greifbar sein. Man koennte ja auf normalen guten Kompost ausweichen.

Dieser “Alaska Humus” wird nun in den Eimer gegeben und umgeruehrt. Hinzu kommt noch ein geheimes Puelverchen von dem John nicht sagt, was es enthaelt (verstaendlich). Das Ganze wird dann bei etwas mehr als 20 Grad (70 Grad Fahrenheit) gerade mal 24 bis 30 Stunden durch die Aquarienpumpe gut mit Sauerstoff versorgt und durchgemischt. Das wars.

Was macht man nun mit so einem Tee? Zuerst wird der Tee durch ein Sieb oder eine Strumpfhose zum Beispiel von dem verbleibenen “Alaska Humus” getrennt und ist dann gebrauchsfertig.

Anzuwenden ist der fertige Tee 1:5 verduennt zum Giessen aber auch zur Pflanzenstaerkung direkt auf und unter die Blaetter. John Evans spricht von einem “Schutzfilm” der sich auf die Blaetter legt und der Pflanze hilft, sich gegen Schaedlinge und Pilze zu wehren.

Klingt doch alles ganz logisch. Die im Kompost enthaltenen Bakterien koennen sich durch die Sauerstoffzufuhr reichlich vermehren und schliessen die Naehrstoffe im Kompost schon soweit auf, dass sie den Pflanzen direkt zur Verfuegung stehen.

Wir muessen doch mal nachsehen, ob wir nicht noch eine alte Aquarienpumpe auf dem Speicher haben.

Wird fortgesetzt.

Comments 5 Kommentare »