Posts Tagged “Möhren”
Geschrieben von admin in Dies und Das, Ernte, Gemüseanbau, Im Internet gefunden, Schaedlinge, Selbst gemacht, Verarbeitung und Zubereitung, Versuche, tags: Möhren, Pastinaken, Rezept
Niemand soll hier annehmen, im Winter gaebe es im Garten nichts zu ernten. Keineswegs. Neben Moehren, die noch zu Hunderten in der Erde auf ihr Ende warten, gibt es auch noch Wurzelpetersilie (mit der hier aber niemand wirklich etwas anzufangen weiss). Es beschraenkt sich auch nicht nur auf von weissen Fliegen bewohnten Gruenkohl oder von Laufenten zerschnabbelten Rosenkohl. Ich haette noch Lauch und Rote Bete anzubieten. Rettich und Ulmer Ochsenhoerner habe ich auch noch im Angebot. Obwohl, bei letzteren bin ich mir nicht mehr sicher, ob sie noch geniessbar sind. Die letzten, die wir von ihnen verarbeiten wollten, waren holzig.
Eine Gemueseart habe ich aber noch, auf die ich besonders stolz bin. Das sind Pastinaken. Hatten wir im letzten Jahr zum ersten Mal versucht. Ehrlich, ich hatte mir nicht sonderlich viel Erfolg versprochen. Bei Moehren haben wir uns schon damit abgefunden, dass ohne ein Gemueseschutznetz nichts geht. Diese haesslichen kleinen Moehrenfliegen machen uns sonst einen Strich durch die Rechnung. Pastinaken gehoeren, wie Moehren, zu den Doldenbluetlern, warum sollten die Fliegen also, nachdem sie bei den Moehren, die durch ein Netz geschuetzt waren, nicht unverrichteter Dinge weiter zu den Pastinaken wandern? Aber einen Versuch war es ja wert. Den Rest des Eintrages lesen »
8 Kommentare »
Geschrieben von admin in Dies und Das, Ernte, Gemüseanbau, Im Internet gefunden, Verarbeitung und Zubereitung, tags: Blumenkohl, Kartoffeln, Kohlrabi, Meine Meinung, Möhren, Porree, sellerie
Es gibt so Momente, an denen alles zusammenkommt und mich in ein tiefes Loch hinein zieht. Seit mehr als acht Jahren fast keine Nacht mehr durchgeschlafen, die Kinder eben. Eine gehoerige Portion Midlifecrisis, Winteranfangsdepression, Rueckenschmerzen, leichte Erkaeltung und ein Martinszugterminkalender, der einem kaum Zeit zum Atmen laesst. Der Sommer war mehr als beschissen, das Fernsehprogramm zum Heulen und die Rechnungen nehmen kein Ende. Dazu noch Berge von unerledigten Arbeiten, zu denen ich keine Lust habe, oder die mein kaputter Ruecken nicht zulaesst. Ich plage mich mit Tausenden stechender “Plagegeister” herum. Die Kaninchen fressen mehr als ich herbeischaffen kann, die Huehner legen kaum mehr Eier und die Enten brueten schon wieder. Also alles in allem keine gute Zeit fuer mich.
Dann fehlt nur noch das Tuepfelchen auf dem “I” um das Fass zum Ueberlaufen zu bringen. Da muehe ich mich doch Jahr fuer Jahr im Garten ab, pflanze Baeume, pfluege, saee, hacke Unkraut, stehe stundenlang in der Kueche um all die Ernten halbwegs haltbar zu machen, plane schon die neue Saison mit noch mehr Anbauflaeche und noch mehr Vielfalt im Garten und dann
DAS.
Den Rest des Eintrages lesen »
17 Kommentare »
So langsam muessen wir zusehen, dass auch die letzten Ernten aus dem Garten eingefahren werden. Heute haben wir wieder einen Erntetag eingelegt. Und da ist doch einiges zusammengekommen. Die letzten 10 Kilo Moehren ohne Maden. Ein wirklicher Erfolg. Nicht ganz so viel wie im letzten Jahr. Aber doch mit 23 Kilo Moehren insgesamt ein passables Ergebnis.

Ulmer Ochsenhoerer sind auch noch reichlich zu ernten. Und dabei ist die Kapazitaet in den Tiefkuehltruhen ausgeschoepft. So viel ist frisch nicht zu vertilgen.

Steckrueben sind ebenfalls noch reichlich vorhanden. Einige sind zwar geplatzt und sehen nicht so gut aus. Aber auch die uebrigen ergeben noch einige Mittagessen. Diese hier brachte ein Kilo auf die Waage.

Den groessten Teil unserer Roten Bete haben wir geerntet. Die Naechte werden doch langsam merklich kuehler und wachsen tun sie auch nicht mehr. Etwas mehr als 12 Kilo haben wir heute geerntet. Diese werden in einem mit nassem Sand gefuellten Plastikwaeschekorb gelagert. Hoffentlich bekommen wir nicht so tiefe Temperaturen wie im letzten Jahr, bei denen uns ein grosser Teil der Roten Bete in einem nicht beheizten Raum erfroren sind.

Mit Salaten koennen wir auch noch aufwarten. Einige schoene Koepfe warten noch darauf, geerntet zu werden. Wird auch hier Zeit. Besser werden sie durch laengeres Stehen auf dem Beet nicht mehr.

1 Kommentar »
So viel zu tun und so wenig Zeit. In unserem Haus haben wir mit den ersten Arbeiten begonnen. In einem Teil der Raeume haben wir die alten “Oma” Tapeten von den Waenden gerissen und die alten Teppiche und Bodenbelaege entfernt. Ziemlich viel Arbeit, alte Tapeten zu entfernen. Drei Tage haben wir bis zu den Knoecheln in Tapetenresten gestanden. So koennen wir aber ganz von vorne anfangen. Wir sehen, was verbaut wurde. Und das ist schon unterschiedlich. Den Rest des Eintrages lesen »
Keine Kommentare »
Ein klein wenig vorwitzig waren wir nun doch. Nach den Problemen mit unserem Moehrenbeet mussten wir doch einmal genauer nachsehen, was sich so unter dem Netztunnel in den letzten Monaten getan hat. Was zum Vorschein kam, laesst hoffen. Sicher, die Groesse laesst noch zu wuenschen uebrig. Kann ja noch kommen. Der Geschmack jedenfalls, nach sofortiger Verkostung war prima. So eine Moehre direkt aus der Erde ist schon eine leckere Sache. Dazu noch frei von Maden, was wollen wir mehr.

Dafuer, dass sie in einer relativ dunklen Gartenecke stehen koennen wir uns nicht beklagen. Mehr als drei bis vier Stunden Sonnenschein am Tag bekamen sie naemlich nicht ab. Das Gartenhaus steht zu nah dran.
Im Vordergrund uebrigens einige Knollenziest Pflanzen. Mal sehen, ob es in diesem Jahr fuer mehr reicht als in 2008.

Keine Kommentare »
|