Posts Tagged “Pflanzenschutz”

Eigentlich haette ich es besser wissen muessen. Es ist noch nie gutgegangen. Warum sollte es also in diesem Jahr klappen? Porree ohne Abdeckung mit einem Gemueseschutznetz macht keinen Sinn. Und schon gar nicht im Fruehjahr. Da hatte ich naemlich eine Schale Porree zusammen mit einer Schale Sellerie geschenkt bekommen. Gut, letztere mag niemand bei uns, ich habe mir aber gedacht, ich setze die einfach nebeneinander. Vielleicht haelt der Geruch des Selleries ja doch die Fressfeeinde vom Lauch fern (da war er wieder, der kleine Forscher in mir). Denn mit denen habe ich schon einige Male zu tun gehabt und immer den Kuerzeren gezogen. Ob es sich bei diesen netten kleinen Kumpanen um Lauchminierfliegen oder Lauchmotten handelt, bin ich mir nicht sicher. Die Google Bildersuche gibt mir keine schluessige Antwort. Ist aber letztendlich auch egal, wer dafuer verantwortlich ist. Fest steht, ohne Gemueseschutznetz macht der Anbau von Porree keinen Sinn. Den Rest des Eintrages lesen »

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Eigentlich habe ich es schon lange geahnt und mir nur nicht eingestehen wollen. Meinen Romanescokohl im Folientunnel kann ich abschreiben. So leid es mir auch tut. Und dabei hatte ich mich doch besonders darauf gefreut. Mal wieder etwas anderes im Garten, mal wieder eine Ernte, die ich bisher noch nicht hatte. Wer hat mir die Ernte vermiest? Kohlweisslinge und ihre Nachkommen. Schon kurz nach der Pflanzung tauchten die ersten weissen Falter im Folientunnel auf. Damit begann der “Kampf” mit diesen ungeliebten und ungewollten “Eindringlingen”. Den Rest des Eintrages lesen »

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Was waere die Hobbygaertnerwelt ohne meinen Forschergeist? Was waere die Hobbygaertnerwelt ohne meinen eisernen Willen, den Dingen auf den Grund zu gehen, nichts als gottgegeben hinzunehmen, alles zu hinterfragen und selbst zu ueberpruefen. Die Welt der Hobbygaertner waere verloren, hoffnungslos. :)

Frueher haben mich die Maden nicht gestoert, oder gab es keine?

Da sind wir doch seit letztem Jahr, nach unserem Umzug ins neue Heim, stolzer Besitzer eines recht grossen Suesskirschenbaumes. Was haben wir uns im vergangenen Jahr auf leckere Kirschen gefreut. Ich kann mich noch gut an meine Kindheit erinnern, als wir bei einem meiner Onkel immer im Kirschbaum sassen und Kirschen assen. Genau dieses Gefuehl wollte ich wieder haben, mich in meine Kindheit zurueckversetzen und mal wieder fuer kurze Zeit der sein, der ich einmal war. Ich habe dabei die Rechnung ohne ein paar Dutzend Jahrzehnte gemacht, die mich gepraegt haben. Denn, als die Kirschen reif waren, mussten wir leider schnell feststellen, dass da nicht viel zu holen war. Kaum eine, ich wuerde sogar sagen, keine einzige Kirsche, die nicht von einer dieser netten Kirschfruchtfliegen Besuch hatte, die eine dieser unheimlich netten kleinen weissen Maden hinterlassen haette. Als Kind hat mich das nicht gestoert. Ich habe es vielleicht auch nicht gewusst, oder meine Eltern haben es mir nicht gesagt. Jedenfalls kann ich mich an keine einzige Made in einer Kirsche erinnern. Heute, viele Jahrzehnte spaeter, fiele es mir im Traum nicht ein, auch nur eine einzige Kirsche anzuruehren, bei der ich nicht hundertprozentig sicher bin, dass sie keine Made enthaelt, sei sie auch noch so klein.  So hat sich mein “Kirsch-Kindheitstraum” leider in Luft aufgeloest.

Die Versuchsanordnung

In diesem Jahr wollte ich es besser machen. Die Industrie bietet doch fuer so gut wie jeden Gartenbewohner, der da nichts verloren hat, irgendein Mittelchen an, mit dem man so gut wie jedem Schaedling das Leben schwer machen kann. So auch fuer Kirschfruchtfliegen. Den Rest des Eintrages lesen »

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Warum machen wir das eigentlich alles? Warum “plagen” wir uns mit all diesem Gruenzeugs ab? Warum kaempfen wir mit Schnecken, warum muehen wir uns mit antiquierten Gartengeraeten herum? Warum nehmen wir all diese Muehen und Arbeiten auf uns? Klar, wir wollen etwas davon haben. Neben Entspannung, neben Erholung, neben Natur, neben Gesundheit natuerlich in erster Linie, weil wir etwas ernten wollen. Weil wir wissen wollen, woher unser Essen stammt, weil wir sicher gehen wollen, keine unnoetige Chemie zu uns zu nehmen. Ganz einfach, weil wir so viel wie moeglich unserer Ernaehrung selbst produzieren wollen.

Gar keine Frage. Meine Grosseltern haben das noch weitestgehend geschafft. Die hatten einen grossen Garten, die hatten Huehner und Gaense, die Den Rest des Eintrages lesen »

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Nun sind die Schnecken aber bei weitem nicht die einzigen Fressfeinde, mit denen wir uns so als Hobbygaertner herumschlagen muessen. Habe ich doch vor einiger Zeit einen Bericht darueber verfasst, wie gut unser sibirischer Kohl im Garten gedeiht und wie einfach es ist, ihn anzubauen. Es waere auch zu schoen gewesen, um wahr zu sein. Nach dem ersten Schnitt vor einigen Wochen ist der sibirische Kohl ganz ordentlich gewachsen. Aus der Ferne sah er so was von einlandend lecker aus, einfach ein Genuss fuer die Augen und eine Vorfreude fuer den Gaumen. So habe ich unsere Hauskoechin mal wieder eingeladen, mit uns einen “Erntetag” zu veranstalten. Da gab es noch eine ganze Reihe Stielmus und eben sibirischen Kohl zu ernten und zu verarbeiten.

Bewaffnet mit einem Messer und einer grossen Waschbuette sind wir dann zum Kohl gestiefelt, Den Rest des Eintrages lesen »

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