Posts Tagged “Roggen”

Waere das Leben ohne Winter doch schoen! Habe ich naemlich nie viel Spass dran gehabt. Monatelang Kaelte, Regen, Schnee. Monatelang Matsch und Modder. Nein, der Winter ist nicht meine Zeit. Aendern kann ich daran allerdings herzlich wenig. So stellt sich in jedem Jahr die Frage, wie ich meinen Garten am besten ueber den Winter bringe. Bis auf ein wenig Gruenkohl, einige Ochsenhoerner, ein paar Rettiche, Moehren, Haferwurzeln, Zuckerwurzeln und Stachys ist unser Garten so gut wie abgeerntet. Da gilt es, ihn fuer die bevorstehenden Wintermonate richtig vorzubereiten. Den Rest des Eintrages lesen »

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Manchmal kann ich sie verstehen, die Frauen meine ich. Selten, aber ab und zu klappt das. Ich kann auch verstehen, warum Maenner und Frauen eigentlich nicht zusammen passen. Zu unterschiedlich die Gedankenwelt, zu unterschiedlich die Vostellungen vom Leben.

Nehmen wir doch ein aktuelles Beispiel aus meinem Leben. Da sitze ich nun seit Monaten vor dem Bildschirm, durchsuche Kleinanzeigenportale und Ebay auf der Suche nach einem weiteren Anbauteil fuer meinen kleinen Einachser. Ich hatte mir naemlich in den Kopf gesetzt, dass ich noch unbedingt einen Grubber fuer diese Maschine brauche. Neu sind die Dinger ziemlich teuer. Ganz selten aber findet man eines im Internet. Der letzte Grubber, den ich bei Ebay gesehen habe, liegt mehr als ein halbes Jahr zurueck, und diesen konnte ich nicht ergattern. Seit diesem Tag durchsuche ich alle paar Tage das Internet auf der Suche nach einem passenden Grubber. Was weiss ich, wieviele Stunden ich damit verbracht habe. Es muss eine halbe Ewigkeit gewesen sein. Meine Frau hat mich gewaehren lassen (dann falle ich ihr wenigstens nicht mit anderen Sachen auf die Nerven :) hat sie sich wohl gedacht.

Ein Grubber muss her, koste es was es wolle.

Dann, vor einigen Wochen wurde wieder so ein Teil ueber Ebay angeboten. Das Jagdfieber war wieder mal entfacht. Den Rest des Eintrages lesen »

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Ich weiss, ich bin ein wenig spaet dran. Unsere Weizenernte habe ich schon vor mehr als einem Monat mit meiner selbstgebauten Dreschmaschine ausgedroschen. Ich habe sogar schon die ersten eigenen Brote daraus gebacken. Trotzdem verliert das Thema nicht an Reiz fuer mich. Unser Getreideanbau im Garten war und ist DAS Highlight der diesjaehrigen Gartensaison.

Koennen wir uns nun Selbstversorger in Getreideangelegenheiten nennen?

Vorweggenommen, wir haben 35 Kilogramm Weizen ernten koennen. Dazu noch einmal 30 Kilogramm Roggen. Insgesamt 65 Kilogramm Getreide aus unserem Garten. Damit duerften sich gut 65 Brote backen lassen, also gut eines fuer jede Woche des Jahres. Duerfte, bei vier Personen, nicht ganz reichen, um sich damit “Selbstversorger” nennen zu koennen, aber einen Anfang habe ich damit gemacht. Auf diesem Ergebnis und auf diese Erfahrungen laesst sich aufbauen, daran kann ich arbeiten. Den Rest des Eintrages lesen »

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Wer jetzt glaubt, die Arbeit an meiner Roggenernte waere mit dem Dreschen zuende gewesen, der irrt gewaltig. Dreschen ist die eine Seite der Medaille, die Spreu vom Getreide zu trennen die andere. Staub, halb zerschlagene Aehren, Dreck, Erde und allerhand Insekten mussten noch aus dem Roggen entfernt werden, um daraus hoffentlich irgendwann ein Brot backen zu koennen. Noch einmal ein gutes Stueck Arbeit.

Wie trennt man die Spreu vom Weizen.

Ich haette wohl auch auf einen windigen Herbsttag warten koennen, mich in den Garten stellen und den Roggen in den Wind werfen koennen. Haette wohl funktioniert. Ich wollte mir die Sache allerdings etwas einfacher machen und habe es mit meiner selbstgebauten “Windmaschine” versucht. Und ich muss sagen, das ging auch ganz gut. Auf dem Boden eine grosse Plastikplane ausgebreitet, das Geblaese der Windmaschine angeschaltet und dann nur noch mit einem Becher den Roggen oben auf die Rutsche gegeben. Der erste Durchgang war ziemlich muehevoll. Durch all das, was nicht hineingehoert, musste ich die Koerner alle von Hand die Rutsche hinunterbefoerdern. Das hat was von gestaubt. Ich habe ausgesehen, als haette ich mich im Dreck gesuhlt. Den Rest des Eintrages lesen »

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Jetzt weiss ich es. Ich weiss jetzt, warum niemand sonst Getreide im Garten anbaut. Dabei ist Getreide doch, neben Kartoffeln unser Grundnahrungsmittel. Eigentlich muessten doch alle Hobbygaertner, die im Hinterkopf eine gewisse Selbstversorgung mit gesunden, biologisch angebauten Nahrungsmitteln im Sinn haben, genau dies ins Auge fassen. Mag sein, ich gehoere zu den Unbelehrbaren. Oder aber ich habe den Schuss nicht gehoert.

Unser Versuch, im Hobbygarten eigenes Getreide anzubauen.

Jeweils ca. 50 Quadratmeter Roggen und Weizen habe ich in diesem Jahr angebaut. Zugegeben, nicht besonders viel. Laut meinen Informationen sind Erntemengen zwischen einem halben und einem Kilo heutzutage machbar. Fuer die gesamten 100 Quadratmeter kann ich also, selbst wenn es schlecht laufen wuerde, mit ca. 50 Kilo Getreide rechnen. Das wuerde schon fuer einige Brote reichen. Keine Selbstversorgung, aber immerhin. Die Aussaat war schon muehsam, ohne passende Geraetschaften, die Ernte noch ein wenig muehsamer, aber was ich jetzt mit dem Dreschen, und mit dem spaeteren Trennen des Korns von der Sreu erlebt habe, ueber das ich in einem weiteren Artikel schreibe, hebt meinen Versuch noch einmal eine Stufe hoeher. Ich meine das mit der Unbelehrbarkeit. :)

Als erstes hatte ich mir den Roggen vorgenommen. Diesen hatten wir lose geerntet, also nícht zu Garben gebunden, sondern einfach mit der Sense abgeschnitten und halbwegs trocken in einen Schuppen gelegt. Trockener wird er dort auch nicht, habe ich mir gedacht, und mich vor einigen Tagen ans Dreschen gemacht. Und davon moechte ich heute berichten. Den Rest des Eintrages lesen »

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