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Wenn es einen Beweggrund fuer mich gibt, einen Garten zu haben und Tiere zu halten, der aus allen anderen Gruenden hervorsticht, dann ist es, unseren Kindern etwas mit auf den Weg zu geben, das in der heutigen Zeit selten geworden ist. Ihnen Erfahrungen und Erinnerungen mitzugeben, deren Tragweite sie heute nicht erkennen koennen. In vielen Jahren aber, wenn ich schon lange die Radieschen von unten bewundere (hoffentlich die, die sie gesaet haben :) ), werden genau diese Erinnerungen ihr Leben und ihr Verhalten praegen. Und ich bin sicher, unser Land waere besser dran, wenn alle Kinder diese machen wuerden.

Vor einigen Tagen habe ich darueber berichtet, wie wir unsere Huehner vom Stall in die Gefriertruhe befoerdert haben. Jetzt galt es, neue Huehner zu besorgen und diese bei uns “einzubuergern”. Den Rest des Eintrages lesen »

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Dass ich mich jemals mal zum Reporter mausern wuerde, haette ich auch nicht gedacht. Bekam ich doch vor kurzem eine Mail mit einem Angebot, dass ich einfach nicht ausschlagen konnte. Ein netter Leser meines Blogs bot mir naemlich fuer meinen Einachser einen Hackrahmen kostenlos an. So ein Geraet braucht man, um Gaensefuesse und Winkelmesser zu montieren, mit denen das Unkraut im Garten sehr effektiv bekaempft werden kann (wenn man weiss wie ;) ). Da ich mich ja so unheimlich ungern von meinem Geld trenne, habe ich das Angebot angenommen. Einzige Bedingung dabei war, dass ich in einem Film darueber berichte (den sollten Sie sich ansehen, vor allem, wenn sie Spass an Tuefteleien und Einachsschleppern haben).

Gut, nichts leichter als das. Den Rest des Eintrages lesen »

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Wir sind mal wieder bei einem meiner Lieblingsthemen, wenn nicht sogar meinem absoluten Favoriten aller Themen. Wir brauchen mehr Anbauflaeche! Diesmal geht es aber nicht darum, wo ich noch weitere Baeume pflanzen kann, wo ich noch mehr Platz fuer Futterrueben und sonstiges Tierfutter herbekomme, es geht darum, unseren Garten auf die geplante Groesse zu bringen. Geplant ist naemlich, eine Vierfelderwirtschaft, von denen jede Parzelle rund 120 Quadratmeter besitzt.

So ist der Plan, und so soll es auch werden

Drei davon sind schon fertig. Auf einem waechst schon Weizen, auf einem schon diverse Gruenduengungen, und auf einer weiteren kaempft gerade der Spinat mit dem Unkraut, mit ungewissem Ausgang. Was noch fehlt, ist die vierte Parzelle (natuerlich im Wechsel), auf der in Zukunft dann Kartoffeln wachsen sollen. Dieses Stueck ist naemlich noch Wiese. Ungefaehr 160 bis 180 Quadratmeter Wiese, die ich noch in Ackerland umwandeln muss. Das ist bekannterweise nicht so einfach. Den Rest des Eintrages lesen »

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Im Leben eines “Moechtegern-Selbstversorgers” gibt es immer wieder Momente, an die man sich auch in vielen Jahren noch erinnern wird. An manche mit einem Grausen, an manche leicht belustigt, und bei der Erinnerung an andere wiederum wird man auch in 20 Jahren noch in schallendes Gelaechter ausbrechen. Heute hatten wir wieder so einen Moment. Schon als wir dran waren, konnten wir uns vor Lachen kaum retten. So schraeg, so fern ab jeder “Otto-Normalverbraucher Realitaet”, so fern ab jeglicher Konventionen und so fern ab jeglicher Logik und gesundem Menschenverstand, dass man sich ernstlich fragen muss, ob wir noch alle Tassen im Schrank haben. Sie sollten meinen Film jedenfalls nicht verpassen.

So macht es Otto-Normalverbraucher

Otto Normalverbraucher geht in die Frittenbude oder an den Haehnchenwagen wenn er Appetit auf ein knusprig gebratenes Haehnchen hat. Oder aber, er kauft beim netten Bofrost-Mann von nebenan eine Tuete Haehnchenbrustfilet, wirft die in die Pfanne, und schon wenige Minuten spaeter steht das leckerste Essen auf dem Tisch. Den Rest des Eintrages lesen »

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Ich habe schwer den Eindruck, im letzten Jahr hatte ich es etwas einfacher mit meinem Getreide. Da war der Boden noch frisch mit dem Traktor gepfluegt, die Erde aus tieferen Schichten enthielt keine Unkrautsamen, und die wenigen Samen, die vielleicht doch noch drin waren oder aber zugeflogen sind, liessen sich recht leicht unter Kontrolle halten. Ausserdem hatte ich im letzten Jahr den Reihenabstand groesser gewaehlt. Ich war nicht so gierig, wollte nicht das meiste herausholen. :)

Da ich ja nun stolzer Besitzer einer Saatmaschine bin, wollte ich es in diesem Jahr etwas besser machen. Den Reihenabstand habe ich bei 15 Zentimeter gewaehlt. Ging ja auch recht gut mit dieser Maschine. Irgendwíe habe ich da die Rechnung ohne die Unkraeuter gemacht. Jetzt nach einigen Wochen spriesst so viel Unkraut zwischen und in den Weizenreihen, dass einem schwindelig werden kann. Die kenne ich nicht einmal mit Namen. Ich sehe nur ein gruenes Meer von Unkraut. Besonders Gras. Es gibt nicht Schlimmeres als Gras. Mit allem anderen kann man zur Not fertig werden. Aber Graeser sind einfach scheusslich. Die Wurzeln stecken fest in der Erde, man kann es nicht einfach ausreissen und liegen lassen. Es bildet Bueschel, die sich ausbreiten. Einfach nur schrecklich. An einer Stelle, an der ich mit dem Einachser nicht vernuenftig pfluegen konnte, blieben einige Graeser an der Oberflaeche. Die haben sich schon fast wieder in eine Wiese verwandelt. Den Rest des Eintrages lesen »

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