Posts Tagged “Winter”

Was macht ein Hobbygaertner im Winter, wenn es draussen stuermt, wenn es in Stroemen regnet, der Schnee einem den letzten Spass am Leben verdirbt und wirklich, aber auch rein gar nichts draussen im Garten zu tun ist? Ich meine diese Zeit, zu der man am liebsten auf der warmen Ofenbank sitzen bleibt und darauf wartet, dass dieser elende Winter endlich ein Ende hat.

Natuerlich nicht dumm auf der Ofenbank sitzen!!!

Ist doch klar. Auch im Winter gibt es zahlreiche Aufgaben fuer den Hobbygaertner. Man sollte das Gartenjahr planen, man sollte Saatgut bestellen und man sollte sich um all die Dinge kuemmern, fuer die im Sommer, wenn im Garten genug zu tun ist, keine Zeit bleibt.

Ein Garten ist keine Insel

Klar, dass jeder Hobbygaertner nicht nur das Geschehen im eigenen Garten im Sinn hat, sondern natuerlich auch ein Auge auf die Natur und die Tierwelt im naeheren Umfeld werfen sollte. Was kann noch verbessert werden, wo kann ich noch Unterschlupfmoeglichkeiten fuer Nuetzlinge schaffen, wo vielleicht eine Behausung fuer Igel aufstellen oder aber einen Totholzhaufen als Versteck fuer Blindschleichen aufschichten? Oder aber er kuemmert sich um die Vogelwelt, die ja eine nicht unerhebliche Rolle spielt. Viele Voegel ernaehren sich von Raupen und sonstigen ungebetenen Gartengaesten (alle Voegel sind mir willkommen, solange sie mir nicht meine muehsam erkaempften Getreidekoerner aus den Aehren holen ;) ), kann also nicht schaden, diese anzulocken und ihnen eine Moeglichkeit zu bieten, heimisch zu werden und sich im Garten wohl zu fuehlen.

nistkasten-selber-bauenIch muss ja nicht drin wohnen. Nur den Voegeln soll es recht sein.

Nistkaesten selber bauen

Eine dieser Aufgaben waere zum Beispiel Nistkaesten bauen. Den Rest des Eintrages lesen »

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Einige Tage war ich ja ziemlich deprimiert, ob meines Misseerfolges mit den Bienen in der Segeberger Beute. Da mir aber der Rat gegeben wurde, nachzusehen, Winter oder nicht, habe ich heute meinen restlichen Mut zusammengenommen und bei eisigen Minusgraden die Bienenkiste kontrolliert. Und siehe da, es lebten noch Bienen darin. Was war ich was von froh. Ich dachte schon, ich haette auf ganzer Linie versagt. Noch besteht also Hoffnung, wenn auch eine kleine, doch eines der beiden Voelker ueber den Winter zu bringen und vielleicht ein klein wenig Honig im naechsten Jahr ernten zu koennen. So viele Bienen waren es naemlich nun auch wieder nicht.

Da mir aber der Vergleich fehlt, wie viele Bienen denn so um diese Zeit noch in der Kiste leben muessten, mag ich da keine Prognose anstellen. Ich fand auch viele tote Bienen. Aber es waren noch welche da. Lange habe ich mich nicht damit aufgehalten. Einen kurzen Blick, die toten Bienen entfernt und die Kiste wieder zugemacht. So wenig Stoerungen wie moeglich war mein Denken.

bienenkiste-9So hat es im Sommer in der Bienenkiste ausgesehen. Kein Vergleich mit dem, was ich heute vorgefunden habe.

Ob es nun richtig oder falsch war, ich habe noch eine Schale mit Zuckerwasser hineingestellt. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwaehren, die Bienen haetten zu wenig zu futtern gehabt. Die toten Bienen habe ich wieder untersucht. Diesesmal aber nicht gewaschen, sondern nur ganz genau angesehen. Auch auf diesen Bienen konnte ich keine Milben erkennen. Mag aber auch sein, die Milben haben es sich laengst auf den noch lebenden gemuetlich gemacht. 

Jetzt gilt es, die Daumen zu druecken.

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Dieser Tage erhielt ich einen Kommentar von maxgreen mit recht kritischem Unterton. Dieser sicherlich auch mit Recht (ich weiss es nicht ;) . So ganz unkommentiert moechte ich ihn aber doch nicht im Raum stehen lassen und diesen Artikel zum Anlass nehmen, um einmal einige Worte ueber die Misserfolge bei unseren Tieren zu sagen. Ist ja nicht das erste Mal, dass daran Kritik geuebt wird. Besonders auf meinem youtubekanal werden immer wieder Stimmen laut, die uns vorwerfen, vieles falsch zu machen.

Ich bin immer fuer Kritik offen. Kritik gehoert dazu, wenn man seine Erfahrungen und Erlebnisse oeffentlich macht. Ich lerne aus jeder Kritik, ich nehme meine Anregungen aus jeder Kritik und ich versuche mich zu bessern. Was auch logisch ist. Mit zunehmender Erfahrung passieren auch weniger Fehler.

Hier der Kommentar

Das tut mir auch sehr leid, Ralf! Ich komme nun schon sehr lange zu “Besuch” und nehme an euren Erfolgen und Mißerfolgen teil. Dabei finde ich deine Videos echt klasse. Nur heute habe ich mich gefragt: muss das wirklich sein? Musst du wirklich mit ALLEM, besonders mit den Tieren so experimentieren? Meterbohnen, wunderbar! Wenn die wachsen oder auch nicht, es spielt keine große Rolle für einen”Möchtegern-Selbstversorger”, Tomaten mit Grünkragen (meist Stickstoffüberdüngung), macht ja nix. Kaninchen-Mama tot, weil - keine Ahnung, wie die sich vermehren… hm? Kücken entschwunden, weil keine Ahnung, wie die es geschafft haben durch den grobmaschigen Zaun zu verschwinden… hm? Was frißt eigentlich ein Huhn, eine Ente, ein Kaninchen? Es sind NUTZtiere, stimmt - artgerechte Haltung? - learning by doing? Was ist bloß mit den Bienen los? Alle tot, naja, traurig, ich habe mich ja nun zu einem Kurs angemeldet… Du merkst den Punkt auf den ich hinaus will? Weinreben pflanzen, Pilze züchten, Kartoffeln auf der Wiese anbauen und keine Ahnung zu haben, das ist wirklich nicht schlimm sondern lustig. Ich bin sehr für Experimente, doch bei den Tieren hört bei mir persönlich der Spaß dann doch irgendwann auf. Das mein kritischer Kommentar nun beim Bienen-Video steht ist eher ein Zufall, denn das ein Bienenvolk eingehen kann, kann ja auch den erfahrensten Imkern passieren. Viele Grüße und experimentiere weiter (mit Pflanzen und Maschinen). Liebe Grüße maxigreena

Wir waren Stadtmenschen

Wie sollten wir auch ohne Fehler bleiben. Wir sind Stadtmenschen gewesen, haben unser Leben wie die meisten anderen auch im alltaeglichen Trott verbracht, haben geschuftet, haben gespart, haben konsumiert und haben oft kritik und gedankenlos das akzeptiert, was man uns vorgesetzt hat. Den Rest des Eintrages lesen »

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Wenn ich doch nur nicht alles ausprobieren muesste! Was wuerde mein Leben ruhig und friedlich ablaufen, wenn mir nicht immer wieder neue Projekte in den Sinn kaemen, ohne die es sich, ganz nuechtern betrachtet, viel einfacher leben liesse.

Wir haben doch vor einigen Tagen sieben Kaninchen schlachten lassen. Jetzt bestehen die natuerlich nicht nur aus Fleisch und Knochen, sondern besitzen ja auch noch ein Fell. Und wer so ein richtiger “Moechtegern-Selbstversorger” werden will, der kann solche Felle natuerlich nicht einfach entsorgen. Dafuer sind sie doch viel zu schade. Tierfelle kann man doch gerben oder gerben lassen. Waere doch viel zu schade, diese Moeglichkeit ungenutzt zu lassen. Als “Moechtegern-Selbstversorger” traegt man natuerlich heutzutage auch selbst hergestellte Kleidung. Das ist jawohl das Mindeste, was von einem erwartet wird ;) .

Ein richtiger “Moechtegern-Selbstversorger” stellt natuerlich auch seine Kleidung selbst her. ;)

Jetzt habe ich immer noch keine Wiese gefunden, um mir eigene Schafe zu halten, meine Versuche, Baumwolle im Garten anzubauen sind auch nicht allzuweit gediehen, und zum Hanfanbau im Garten moechte ich mich, aus verstaendlichen Gruenden, nicht aeussern. Dann muss ich wohl auf meine Kaninchenfelle ausweichen. Selbst wenn es sich nur um sieben Felle handelt, fuer eine neue Muetze oder ein paar warme Schluppen fuer meine Frau sollte es aber reichen.

Dazu habe ich mir vom Schlachter die Felle aufheben lassen. So stand ich also hier, eine Tuete mit ziemlich blutverschmierten Kaninchenfellen in der Hand und wusste nicht so recht, was ich damit anfangen sollte. Den Rest des Eintrages lesen »

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Das Fruehjahr naht und damit auch die Zeit, sich der Gartenplanung fuer das kommende Jahr zu widmen. Sicher, schaut man nach draussen, dann glaubt man kaum, es waere schon so weit. Aber das Fruehjahr kann schnell kommen.

So muss auch ich mich so langsam aber sicher mit der Planung unseres Selbstversorgergartens befassen. Genau dazu brauche ich Ihre Hilfe und Ihre Vorschlaege. Es gibt naemlich einen kleinen Unterschied, ob jemand nur einen Gemuesegarten zu planen hat, oder aber einen Garten, der eine vierkoepfige Familie ein Jahr sicher ernaehren koennen soll. Dazu noch die Tiere, die bei uns leben, moeglichst vollstaendig mit dem versorgt, was sie brauchen.

In meinem heutigen Artikel soll es um die generelle Planung eines Selbstversorgergartens gehen, um die grundsaetzlichen Dinge. Ziel ist es, eine Planung zu erstellen, die auf viele Jahre angewendet werden kann. Eine Planung, die so wenig wie moeglich Arbeit verursacht und trotzdem passable Ernten erbringt.

Ein grosser Selbstversorgergarten will geplant sein

Zuerst aber moechte ich kurz erlaeutern, wie ich mir unseren Garten vorgestellt habe, wie ich mir ausgerechnet habe, moeglichst viel dessen, was wir brauchen, selbst zu erzeugen. Den Rest des Eintrages lesen »

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