Posts Tagged “Zwiebeln”
Geschrieben von admin in Beikraut, Dies und Das, Ernte, Gemüseanbau, Tierhaltung, Ungeklaerte Fragen, Versuche, tags: Arbeiten, Mulch, Spinat, Zwiebeln
Ich und meine Experimente! Die Idee war gut. So sehe ich das jedenfalls. Aber an der Durchfuehrung muss ich noch arbeiten. Der ein oder andere mag sich erinnern, ich habe vor einigen Wochen fast das gesamte Stueck, auf dem Gemuese wachsen soll, mit Spinat eingesaet. Ausgespart habe ich eine kleine Flaeche, auf der mit Spinat verwandte Gemuesesorten wie Mangold und Bete ihren Platz finden sollen. Auf dem kompletten Rest waechst nun Spinat. So weit so gut. Das Wetter war nicht schlecht fuer Spinat. Viel Regen, nicht zu hohe Temperaturen. Mittlerweile haben sich die Spinatreihen so weit gemausert, dass ich die ersten Blaettchen als Salat essen konnte.
Laufenten und kleine Spinatpflanzen vertragen sich nicht
Fast ueberall waechst Spinat. Auf einer Seite des Beetes ist allerdings so gut wie kein Spinatpflaenzchen zu sehen. Dort hatten die Laufenten eine Weile ihr Domizil unter den Hecken zu Nachbars Wiese, bis wir sie mit einem mobilen Zaun in ihre Grenzen gewiesen haben. Das waere noch nicht weiter tragisch gewesen. Bedenken muss man allerdings dabei, dass fuenf Enten mit ihren Quadratlatschen ziemlich viel platttreten koennen. Unter anderem auch kleine Spinatpflanzen. Aber das ist ein anderes Thema, zu dem ich noch mal an einem anderen Tag ein paar Worte schreibe. Den Rest des Eintrages lesen »
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Wenn wir ehrlich sind, haben wir Hobbygaertner doch alle einen kleinen Spleen. Ich jedenfalls bin der festen Ueberzeugung, einen zu haben. Was wuerde mich sonst dazu treiben, stundenlang im Garten zu werkeln, mit kleinen Landmaschinen umherzufahren, Gemuese zu putzen, Baeume zu pflanzen und was weiss ich noch alles? Ich koennte doch viel lieber in einem Cafe sitzen, eine Tasse Cappuccino auf dem Tisch vor mir und den Spiegel lesen. Was waere das Leben doch gemuetlich! Keine schmutzigen Haende, keine Erdklumpen an den Stiefeln, keine “Einkochaktionen” bis spaet in die Nacht. Einfach nur dasitzen und gemuetlich den Cappuccino schluerfen und Zeitung lesen.
Wie gesagt, einen kleinen Spleen braucht man als Hobbygaertner. Nur hat nicht jeder den gleichen Spleen. Ich habe mir in den Kopf gesetzt, so viel wie moeglich unserer Ernaehrung selbst zu produzieren, andere sprechen vielleicht mit ihren Rosen, und wieder andere haben einen Tick fuer Tomaten oder Chili. So unterschiedlich die Menschen, so unterschiedlich auch die Spleene.
Ein Garten-Spleen hebt sich allerdings von den anderen doch ein wenig ab. Das ist die Gattung Hobbygaertner, die sich in den Kopf gesetzt haben, moeglichst grosses Gemuese zu produzieren, auf Teufel komm raus (darueber habe ich schon mal einen Bericht geschrieben, in dem kann man nachlesen kann, wie man es anstellt.)
Neuer Zwiebelrekord, ueber 8 Kilogramm
Bei “Welt online” konnte man gestern wieder so einen Bericht lesen. Einem britischen Hobbygaertner ist es gelungen, eine Zwiebel von sage und schreibe 8,15 Kilogramm zu ernten. Aber nicht nur das. Zwischenzeitlich hielt er wohl 10 Eintraege im Guinnessbuch der Rekorde fuer Gemuesegiganten, von denen noch drei gueltig sind. Er haelt die Rekorde fuer die laengste Rote Bete, die schwerste Kartoffel mit 3,8 Kilo und eben besagte Zwiebel mit mehr als 8 Kilogramm.
Ich bin also nicht der einzige mit einem Spleen
Ich habe ja schon geglaubt, mein Spleen koenne sich sehen lassen. Offensichtlich gibt es aber noch andere, die gleichauf liegen. Da ist es schoen, dass man auch Mr. Glazebrook bei seinen Aktivitaeten ein wenig ueber die Schulter schauen kann. Auf “BigPumpkins.com” gibt es eine Art Tagebuch von ihm zu bestaunen. Das sollten Sie sich auf gar keinen Fall entgehen lassen. Verglichen damit, muessen sich wohl die meisten Hobbygaertner mit ihren mickrigen Pflaenzchen ja geradezu verstecken.
Nix mit “Kartoffel in die Erde” und warten, nix mit Zwiebel stecken und zuschauen. Das ist High Tech im Hobbygarten. Hier z.B. Eine Zwiebel. Aber nicht einfach im Garten. Eigener Topf, eigenes Licht, eigene Heizung. Dann die Zwiebel noch mal einige Zeit spaeter. Das sieht schon besser aus. Das ganze “Ungetuem” dann noch spaeter. Da kann man Angst bekommen. Ob so ein Gemuesegigant ueberhaupt noch geniessbar ist, wage ich zu bezweifeln.
Aber auch einige andere Bilder ím Tagebuch sind sehenswert. Um was fuer ein Gemuese es sich z.B. hier handelt, ist auf den ersten Blick nicht zu erraten. Ich haette auch meine Probleme, so ein Ding zu essen, muss ich zugeben.
Oder hier ein Bild vom Lauch. Ich muss da wohl maechtig was falsch machen. Meine sind zeigefingerdick und voller Maden. Und solch eine Konstruktion habe ich auch keine im Garten stehen. Dann kann ich ja mit meinen Karotten keinen Preis gewinnen. Obwohl, die Idee ist nicht schlecht. Ich sollte mal darueber nachdenken.
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Geschrieben von admin in Blumen, Dies und Das, Ernte, Gemüseanbau, Im Internet gefunden, Obstanbau, Schaedlinge, Tiere, Ungeklaerte Fragen, tags: Arbeiten, clips aus dem Internet, Lauchzwiebeln, Schnecken, video, Zwiebeln
Da kommt der schon wieder mit seinen Schnecken. Ja. Ich komme wieder mit meinen Schnecken. Und heute setze ich noch einen drauf. Ich bin naemlich wieder einmal unterwegs gewesen, Schnecken zu sammeln. An einem schoenen feuchten Vorsommerabend mit lauen Temperaturen, kaum Wind. Ideale Voraussetzungen also, um “Schnecken zu jagen.” Bewaffnet mit Eimer (in Erwartung einer ansehnlichen Jagdstrecke), einer Akkutaschenlampe und einem Handschuh bin ich raus in den Garten.
Meine “Erwartungen” wurden nicht enttaeuscht. Den Rest des Eintrages lesen »
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Ungeduld ist nicht unbedingt eine Tugend wenn man sich “hobbygaertnerisch” betaetigt, denn es gibt wohl kaum ein Hobby, bei dem so viel ebensolcher Geduld aufzubringen ist, wie beim Hobbygaertnern. Wird vielleicht nur noch ueberboten vom Lachsangeln im Rhein, wenn sie denn erlaubt waeren gefangen zu werden. Da wir aber alle nur Menschen sind, wird wohl jeder so seine Untugenden haben. Bei mir ist eben eine davon die Ungeduld. Vielleicht ist das auch gerade mit ein Grund, warum ich mich im Garten betaetige. In Afrika sagt man doch so schoen: Das Gras waechst nicht schneller wenn man daran zieht.
War ich doch vor einigen Wochen, als so die ersten Anzuchtplastikkisten, die ersten Topfplatten, die ersten Saemereien und die ersten Blumenzwiebeln in den Maerkten erschienen, zufaellig im oertlichen Landhandel. Ich brauchte wieder Huehnerfutter. Da sehe ich Steckzwiebeln im Regal liegen. Eingepackt, mitgenommen und zuhause sofort in eine Anzuchtplatte mit Blumenerde gesteckt. Konnte ich denn ahnen, dass die so schnell wachsen.

Das sind sie aber. Rasend schnell. Da konnte ich fast zusehen wie sie in die Hoehe geschossen sind. Zuerst standen sie im Keller in meiner Anzuchtkiste. Den Keller haben wir auf ca. 17 Grad eingestellt. Das war wohl zu warm. Dann habe ich sie nach draussen gestellt. Sie sind etwas langsamer gewachsen, aber eben immer noch. Die hohen Tagestemperaturen der letzten Tage haben sie so was von in die Hoehe schiessen lassen, dass ich mich heute gezwungen gesehen habe, sie in den Garten auszupflanzen. Damit sind die Zwiebeln die ersten Pflanzen in diesem Jahr. Neben meinem Getreide, das man auf dem naechsten Photo ganz hinten im Garten leicht gruenlich schimmern sieht.

Aber positiv denken. Ich gehe einfach mal davon aus, wir bekommen keinen Schnee mehr, ja selbst die Nachttemperaturen werden nicht mehr nennenswert unter den Gefrierpunkt fallen. Dann sollte das mit den Zwiebeln schon hinhauen. Zur Not decke ich sie des Nachts noch mal mit Vlies ab.
Zwei Topfplatten, also 120 Zwiebeln. Das muesste reichen. Eine Packung Schalotten habe ich gleich noch mit gesteckt.
Der Auftakt zu einer hoffentlich erfolgreichen Gartensaison.
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Versetze ich mich mal so in die Lage eines unserer Leser, dann koennte ich annehmen, dieses Blog haette einen falschen Namen. “Neulich im Garten”, und dabei ist hier in der letzten Zeit so gut wie nichts mehr ueber Garten zu lesen. Hat aber, ich versichere, nichts damit zu tun, dass ich das Thema Garten nicht mehr behandeln wuerde. Liegt einfach nur daran, dass uns im Moment noch die Anbauflaeche, sprich der Garten an und fuer sich fehlt. Unseren Schrebergarten haben wir verkaufen koennen und wuenschen dem Kaeufer so viel Spaß und Erholung im Garten, wie wir ihn gehabt haben. Hier in unserem neuen Zuhause habe ich es bis dato gerade mal geschafft, von der großen Pferdewiese eine Flaeche von 6 mal 8 Metern halbwegs urbar zu machen.

Also gerade mal 50 Quadratmeter. Das laesst nicht viel Spielraum fuer große Gartenaktivitaeten, zumal uns die Arbeit den Garten anzulegen davon abgehalten hat, uns um die noetige Jungpflanzenanzucht und sonstige Vorbereitungen zu kuemmern. So bleibt uns nur, das bisschen Garten welches fertig ist, auch gaertnerisch zu nutzen. Den Rest des Eintrages lesen »
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